Fußball | 2. Bundesliga

Kuriose Zwischenbilanz: Der Extra-Mutmacher für den FCK

Der 1. FC Kaiserslautern hat einen gelungenen Start in die Saison hingelegt. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, warum dieser besonders hoch eingeschätzt werden muss.

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Von Autor/in Michi Glang

Mit 15 Punkten aus acht Spielen steht der FCK nach dem 3:2 gegen den VfL Bochum auf dem sechsten Platz der 2. Bundesliga. Dabei haben die Roten Teufel bereits gegen alle fünf Teams gespielt, die in der Tabelle besser platziert sind. Gegen Hannover 96 (0:1), die SV Elversberg (1:2) und den SC Paderborn (0:2) gab es die bislang einzigen Niederlagen. Darmstadt 98 (3:1) und der FC Schalke (1:0) wurden dagegen besiegt.

Noch kurioser: Ansonsten gab es innerhalb der Top 5 noch keine Begegnungen. Während der FCK in der zweiten Hälfte der Vorrunde also vornehmlich gegen Teams spielen wird, die bislang in der unteren Tabellenhälfte angesiedelt sind, wird unter den bisherigen Spitzenteams das große Stechen losgehen - ein zusätzlicher Mutmacher für die Pfälzer.

FCK vor Derby gegen den KSC

Allerdings "lauern" in der zweiten Tabellenhälfte mit Fortuna Düsseldorf oder dem 1. FC Nürnberg auch Mannschaften, die sich deutlich mehr ausgerechnet haben als das bislang Erreichte. In Düsseldorf sorgte die sportliche Frustration zu Wochenbeginn dafür, dass Trainer Daniel Thioune gehen musste und durch Ex-FCK-Coach Markus Anfang ersetzt wurde.

Nach der Länderspielpause ist für den FCK aber erstmal Derbyzeit. Am Samstag, den 18. Oktober, treten die Pfälzer im Karlsruher Wildpark an. Die Begegnung bei den Badenern, aktuell auf Rang sieben platziert, ist für Torsten Lieberknecht eine große Herausforderung. "Aber der wollen wir uns stellen", sagte der FCK-Trainer im SWR-Interview.

FCK setzt auch in In Kalrsruhe auf die Basics

Es wird das Duell der beiden heimstärksten Mannschaften: Sowohl der KSC als auch der FCK haben als einzige bislang alle vier Heimspiele für sich entschieden. Auf fremden Plätzen haben die Kontrahenten dagegen bislang erst jeweils erst drei Punkte eingefahren. Eine magere Bilanz, die dafür sorgt, dass weder die Badener noch die Pfälzer ganz oben in der Tabelle angreifen konnten. Nur dem Sieger wird es also gelingen, an den Top-Teams aus Elversberg (19 Punkte) und vom FC Schalke 04 (18) dranzubleiben.

Wie schon beim 3:2 gegen Bochum wird es gegen den KSC "auf die Basics ankommen", vermutet Lieberknecht. Wenn es der Mannschaft gelinge, die selbe Präsenz und Einsatz auf den Platz zu bringen, dann sei der "auch auswärts mal wieder dran" zu gewinnen. Der bisher einzige Sieg auf fremden Plätzen gelang bei der SpVgg Greuther Fürth, die nach einem frühen Platzverweise fast die gesamte Spielzeit in Unterzahl agieren musste.