Nach fast drei Wochen haben wir uns entschlossen, diesen BW-Hitzeblog zu schließen und einen neuen zu starten. Der Vorteil: geringere Ladezeiten für euch. Den neuen BW-Hitzeblog mit den wichtigsten News, Hintergründen und dem täglichen Wetterbericht findet ihr hier.
- Was bringt das Aussetzen der Lkw-Fahrverbote?
- Wetterlage: Schwache Kaltfront streift BW, dahinter wartet das nächste kräftige Hoch
- DWD warnt vor Hitze
- Wegen Niedrigwasser: BW setzt Lkw-Fahrverbote zeitweise aus
- Quellen versiegen: Einzelne Schwarzwald-Höfe müssen mit Wasser beliefert werden
- Dürre sorgt für Futtermangel bei Landwirtschaft: BW-Ministerium ruft Katastrophenfall für Ökobetriebe aus
Neuer BW-Hitzeblog startet
Sonnenfinsternis am Mittwoch: Großer Ansturm auf Schutzbrillen
Wer am Mittwoch die partielle Sonnenfinsternis beobachten will, braucht den richtigen Schutz für die Augen. Doch kurz vor dem Ereignis werden spezielle Sonnenfinsternis-Brillen etwa in Freiburg knapp. Bei vielen Optikern und auch im Planetarium Freiburg sind sie bereits vergriffen. Wer keine mehr bekommt, kann sich aber mit einer einfachen Alternative behelfen. Wie genau, lest ihr hier.
ARD-Wetterexperte zu Temperaturrekorden in Juni und Juli
In Westeuropa war dieser Sommer bis jetzt so heiß wie noch nie. Das hat der EU-Klimadienst Copernicus ausgerechnet. Tim Staeger, ARD-Wetterexperte, hat die Erkenntnisse nochmal für Deutschland eingeordnet und sagt: Die Temperaturrekorde werden auch hierzulande weiter nach oben verschoben werden, selbst wenn sich mal der ein oder andere kühle Sommer dazwischenmische.
Trockene Äcker: Kann Aussaat per Drohne beanspruchte Böden schonen?
Hohe Kosten und Trockenheit zwingen Landwirte zum Umdenken. In St. Johann (Kreis Reutlingen) wird getestet, ob Agrardrohnen helfen, Felder schneller und schonender zu begrünen. Vor dem Anbau sogenannter Zwischenfrüchte müsste der Boden nicht mehr gepflügt und damit könnte möglicherweise mehr Wasser im Boden gehalten werden, so die Hoffnung. Erste Erfahrungen sprechen dafür, dass die Aussaat aus der Luft hilft, die knappe Restfeuchte im Boden besser zu nutzen und dabei Überfahrten und Arbeitszeit einzusparen. Das zeigen zum Beispiel Versuche der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Ob sie sich in der Praxis durchsetzt, müssen Tests wie in St. Johann erst noch zeigen.
Katastrophenfall für Öko-Betriebe ausgerufen: Das sind mögliche Folgen
Das Land Baden-Württemberg hat für landwirtschaftliche Öko-Betriebe den Katastrophenfall im Sinne des europäischen Öko-Rechts ausgerufen - wie schon in den Jahren 2018 und 2022. Doch was bedeutet das genau? Ist Bio weiterhin Bio? Wird auch die konventionelle Landwirtschaft entlastet? Und werden die Produkte nun teurer? Die Antworten auf die wichtigsten Fragen haben wir hier für euch zusammengefasst.
Was bringt das Aussetzen der Lkw-Fahrverbote?
Ab dem kommenden Wochenende sollen Lkw vorerst auch an Sonn- und Feiertagen in Baden-Württemberg fahren dürfen. Das BW-Verkehrsmininsterium plant die Ausnahme, weil der Warenverkehr auf den Flüssen derzeit beeinträchtigt ist. Nach Ansicht der Logistikbranche kann die Straße die ausfallenden Kapazitäten der Binnenschifffahrt aber nicht eins zu eins auffangen. "Ein einziges großes Binnenschiff transportiert die Ladung von bis zu 150 Lkw", teilte der Verband Spedition und Logistik Baden-Württemberg (VSL) auf SWR-Anfrage mit. Aber jede zusätzliche Transportmöglichkeit helfe, die Engpässe abkzufedern. Was allerdings fehlt, da sind sich Verband und Spediteure aus dem Land einig, sind Fahrerinnen und Fahrer. Werden die jetzt am Sonntag eingesetzt, fallen sie wann anders aus. Denn Lenk- und Ruhepausen sind Pflicht. Warum ein Spediteur die Regelung für "vollkommen belanglos" hält und was der ADAC erwartet, lest ihr hier.
Wetterlage: Schwache Kaltfront streift BW, dahinter wartet das nächste kräftige Hoch
Vor allem in den Norden Deutschlands fließt heute vorübergehend kühlere Luft. Von Westen her schiebt sich aber schon wieder ein neues Hoch nach Deutschland. Baden-Württemberg wird von der schwachen Kaltfront nur gestreift, örtlich kann es zu Schauern oder Gewittern kommen. Schon ab Mittwoch wird es wohl wieder über 35 Grad heiß. Zum Wochenende hin könnte es dann laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes mit mehr Wolken, Schauern und Gewittern etwas abkühlen.
"Ideale Verhältnisse" für Sonnenfinsternis am Mittwoch
Das aktuelle Sommerwetter mit wenigen Wolken und kaum Regen hat auch seine Vorteile. So könnte die Sicht auf die partielle Sonnenfinsternis am Mittwochabend sehr gut sein. "Gegen 19 Uhr geht das Spektakel ja los, um 20 Uhr erreicht es den Höhepunkt", erklärt SWR-Wetterexperte Hartmut Mühlbauer. Zu dieser Zeit seien nur wenige Wolken vorhanden und "es müsste jetzt dann schon ziemlich blöd laufen, wenn sich gerade da eine Wolke vor die Sonne schiebt", erklärt er. Aber weil die Sonnenfinsternis so spät stattfinde, müsse man natürlich auf einen freien Blick auf den Horizont achten. Steht ein Gebäude vor der tiefstehenden Sonne, hilft auch der klarste Himmel nichts.
Polizei rettet Kaninchenbabys aus der prallen Sonne
Bei diesem Wetter kann es auch für Tiere gefährlich werden. Erst recht, wenn sie noch so jung sind: In Freiburg Weingarten hat die Polizei vier Kaninchenbabys aus einem Sandkasten gerettet. Laut Polizei waren die Tiere der direkten Sonne ausgesetzt. Die Mulde war lediglich mit einer Holzplatte abgedeckt. Polizeibeamtinnen und -beamte holten die Jungtiere behutsam aus dem Sandkasten. Wie die Tiere dorthin gekommen sind und wo sich ihre Mutter befindet, ist unklar. Den Hinweis auf die Tiere hatte ein Anwohner gegeben. Mittlerweile wurden die vier Kaninchenbabys an eine Tierstiftung übergeben. Nun werden sie versorgt, bis sie eigenständig überleben und ausgewildert werden können.
DWD warnt vor Hitze
Auch heute spricht der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine amtliche Warnung vor Hitze für weite Teile Baden-Württembergs aus. Es ist bereits der zweite Tag in Folge mit einer Hitzewarnung.
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Regionale Warnungen
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) informiert laufend über die Warnsituation in Deutschland. In der Wochenvorhersage und dem Warnlagebericht für die nächsten 24 Stunden wird dargestellt, in welchen Regionen mit besonderen Ereignissen zu rechnen ist.
Die Landkreiswarnungen werden sehr kurzfristig vor den Warnereignissen herausgegeben, um möglichst genau sein zu können.
Wenn Sie auf einen Landkreis auf der Karte klicken, wird Ihnen die entsprechende Warnung angezeigt.
Wieder Waldbrände in Spanien und Frankreich
Nach Dürren und Hitzewellen hatten Spanien und Frankreich zuletzt mit riesigen Waldbränden zu kämpfen. Nun sind dort neue Feuer ausgebrochen, wieder mussten Hunderte Menschen vor den Flammen fliehen:
Hunderte Menschen evakuiert Wieder Waldbrände in Spanien und Frankreich
Nach Dürren und Hitzewellen hatten Spanien und Frankreich zuletzt mit riesigen Waldbränden zu kämpfen. Nun sind dort neue Feuer ausgebrochen, wieder mussten Hunderte Menschen vor …
Niedrigwasser: Rhein bald zweigeteilt?
Am Pegel Kaub in Rheinland-Pfalz werde für diese Woche nur noch ein einstelliger Wert prognostiziert, sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Binnenschifffahrt, Jens Schwanen, in der "Rheinischen Post". "Im Prinzip ist der Rhein damit nicht mehr durchgängig befahrbar und damit zweigeteilt."
Wegen Niedrigwasser: BW setzt Lkw-Fahrverbote zeitweise aus
Wegen des anhaltenden Niedrigwassers macht Baden-Württemberg beim Fahrverbot für Lkw an Sonn- und Feiertagen Ausnahmen. Die Regelung soll ab dem kommenden Wochenende und zunächst bis Ende August greifen, teilte das Landesverkehrsministerium mit. Die Ausnahmegenehmigung sei auch für das Samstagsfahrverbot während der Ferienreisezeit erteilt worden, hieß es laut Mitteilung. In dieser schwierigen Situation müsse jede Maßnahme ergriffen werden, die Lieferengpässe reduziert oder vermeidet, so Verkehrsministerin Razavi von der CDU gegenüber dem SWR. Wenn der Lkw-Verkehr entzerrt und das Problem kleiner werde, sei schon einiges gewonnen. Hintergrund sind die drastischen Einschränkungen für die Binnenschifffahrt auf Rhein, Donau und anderen Wasserstraßen. Mit der vorübergehenden Ausnahmeregel folgt Baden-Württemberg nach Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland einem Vorschlag des neuen Bundesverkehrsministers Steffen Bilger aus Ludwigsburg. Der CDU-Politiker will damit wichtige Lieferketten aufrechterhalten, die durch das Niedrigwasser in Gefahr sind.
Hinweis
Zunächst hatte das BW-Verkehrsministerium von einem Zeitraum für die Aussetzung des Lkw-Sonntagsfahrverbots von kommenden Wochenende an bis Ende September gesprochen. Später hat das Ministerium diese Angabe auf Ende August geändert. Wir haben die entsprechende Stelle angepasst.
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Quellen versiegen: Einzelne Schwarzwald-Höfe müssen mit Wasser beliefert werden
Einzelne Höfe im Schwarzwald müssen wegen der Trockenheit mit Trinkwasser versorgt werden. Laut dem Feldberger Bürgermeister Johannes Albrecht (parteilos), drohen immer mehr Quellen zu versiegen. Da einige Höfe nicht ans Trinkwassernetz angeschlossen sind, nutzen sie seit Jahrzehnten eigene Quellen. Sie müssen nun individuell mit Wassertanks beliefert werden.
- Dieses Thema im Programm:
Großer Waldbrand bei Boxberg verhindert
In Baden-Württemberg ist die Waldbrandgefahr laut Deutschem Wetterdienst (DWD) weiterhin mittel bis sehr hoch. Durch die anhaltende Hitze und Trockenheit könnten Waldbrände leichter entstehen als sonst. In Boxberg-Oberschüpf im Main-Tauber-Kreis hat die Feuerwehr am Wochenende einen größeren Waldbrand verhindert. Anwohner hatten am späten Samstagabend gemeldet, dass in der Nähe des Flugplatzes Unterschüpf ein Feuer ausgebrochen war. Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort. Aufgrund der Waldbrandgefahr alarmierten sie weitere Feuerwehren. Auch Landwirte unterstützten die etlichen Einsatzkräfte, indem sie mit Güllefahrzeugen Wasser lieferten. Laut Polizei brannte am Ende lediglich ein Holzstapel im Wert von rund 1.000 Euro ab.
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EU-Klimadienst: Heißester Sommer der Geschichte in Westeuropa
In Westeuropa war dieser Sommer bis jetzt so heiß wie noch nie. Der EU- Klimadienst Copernicus hat ausgerechnet, dass die Durchschnittstemperatur im Juni und Juli dieses Jahres bei 21,6 Grad lag - und damit knapp 2,8 Grad über dem Durchschnittswert der vergangenen 30 Jahre. Ungewöhnlich ist laut der Forscher auch, dass es seit Mai mittlerweile vier extreme Hitzewellen gegeben hat. Und auch die Weltmeere waren im Juli so aufgeheizt wie noch nie in dieser Jahreszeit.
Wetter am Montag: Es bleibt heiß im ganzen Land
Die Hitze bleibt ein ständiger Begleiter in Baden-Württemberg. Auch am Montag erreichen die Temperaturen nämlich wieder Spitzenwerte zwischen 30 und 36 Grad. In der Südhälfte des Landes sind im Verlauf des Nachmittags allerdings Schauer und Gewitter möglich.
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Dürre sorgt für Futtermangel bei Landwirtschaft: BW-Ministerium ruft Katastrophenfall für Ökobetriebe aus
Für landwirtschaftliche Ökobetriebe hat das Land Baden-Württemberg bereits am Freitag den Katastrophenfall im Sinne des europäischen Ökorechts ausgerufen. Das hat das Landwirtschaftsministerium auf Nachfrage des SWR bestätigt. Grund ist laut Ministerium, dass es wegen der andauernden Dürre an Bio-Raufutter und Bio-Feldfutter mangelt. Die Ausrufung des Katastrophenfalls bedeutet für Ökobetriebe, dass sie konventionelles Grünland- und Ackerfutter zukaufen dürfen. Landwirte, die diese Option nutzen wollen, müssen einen Antrag beim Regierungspräsidium Karlsruhe stellen.
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Beschert der Jahrhundertsommer den Freibädern eine Rekordsaison?
Nach einem eher verhaltenen Saisonauftakt sind die Freibäder in Baden-Württemberg derzeit sehr beliebte Ausflugsorte. In der Region Heilbronn sprechen viele schon von einer Rekordsaison. Im Schenkenseebad in Schwäbisch Hall zum Beispiel sind bislang rund 91.000 Gäste gezählt worden, etwa 25.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Die meisten Besucherinnen und Besucher gab es demnach in der ersten Hitzewelle im Juni. Das Freibad in Rosengarten-Rieden (Kreis Schwäbisch Hall) zählte bisher rund 9.000 Badegäste, knapp 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Und in Öhringen (Hohenlohekreis) haben die Freibäder "H2Ö" und das neu renovierte Freibad im Teilort Michelbach bislang rund 100.000 Badegäste gezählt.
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Hitze trifft Outdoor-Events
Der Veranstalter des "Umsonst & Draußen"-Festivals in Stuttgart ruft die Besucherinnen und Besucher dazu auf, angesichts der Hitze heute genug Wasser zu trinken. Über Social Media hieß es, Gäste sollten sich zudem vor der Sonne schützen. Die hohen Temperaturen treffen dieses Wochenende auch andere Feste, beim Seenachtfest in Konstanz zog die Polizei eine positive Bilanz. Beim "Taubertal-Festival" im bayerischen Kreis Ansbach, an der Grenze zu Baden-Württemberg, ist heute der letzte Tag. Seit 11 Uhr gilt die Hitzewarnung des Deutschen Wetterdienstes für Teile Baden-Württembergs. Die Hitzebelastung könne für Menschen gefährlich werden und zu Problemen mit der Gesundheit führen, hieß es.
Waldbrandgefahr in BW noch immer hoch
Durch Hitze und Trockenheit können Waldbrände in Baden-Württemberg leichter entstehen als sonst. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) ist die Gefahr heute landesweit mittel bis sehr hoch. Der DWD misst an vielen Messstationen im Land stündlich Werte wie Temperatur oder Luftfeuchtigkeit und gibt auf dieser Basis Einschätzungen ab. Sehr hoch ist die Gefahr aktuell demnach beispielsweise in Freiburg, Stuttgart oder Schwäbisch Gmünd. Fachleute und Kommunen rufen daher immer wieder dazu auf, keine Zigaretten aus dem Auto zu werfen oder auf das Grillen zu verzichten, teils gibt es auch Verbote. Wie der DWD die Gefahr an den einzelnen Messstationen im Land heute und in den kommenden Tagen einschätzt, zeigt unsere Karte zur aktuellen Waldbrandgefahr:
Mineralwasser durch Hitze stärker nachgefragt
Die Hitze beschert auch den Herstellern von Mineralwasser in den Regionen Stuttgart und Heilbronn einen deutlich höheren Absatz. Ensinger Mineral-Heilquellen aus Vaihingen/Enz (Kreis Ludwigsburg) meldet beim Absatz den höchsten Wert in seiner 75-jährigen Geschichte: Im Juli lag dieser 20 Prozent über dem bislang üblichen Monatswert. Auch Aqua Römer aus Mainhardt (Kreis Schwäbisch Hall) zufolge ist die Hitzeperiode deutlich spürbar. Teusser Mineralbrunnen aus Löwenstein (Kreis Heilbronn) sagte dem SWR, dass das Unternehmen seine Wasserflaschen so schnell verkaufe, dass man so gut wie keinen Vorrat mehr anlegen könne. Eine Entspannung sei aktuell nicht in Sicht.
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Wetterdienst warnt vor Hitze und Gewittern
In vielen Gebieten in Baden-Württemberg drohen heute Hitze und gegen Abend auch vereinzelt Gewitter. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor einer starken Wärmebelastung. Betroffen seien der nördliche Teil des Landes, Kreise entlang des Rheins und am Bodensee. In der Rheinebene werden bis zu 36 Grad erwartet. Dabei soll es zunächst ruhiges Sommerwetter geben, gegen Abend allerdings auch Gewitter - und die könnten laut dem DWD kräftig ausfallen. Starkregen bis zu 25 Liter pro Quadratmeter in der Stunde, stürmische Böen um die 70 Kilometer pro Stunde und kleinkörniger Hagel seien möglich. Laut der Warnung des DWD können Hitze und Gewitter auch zum Start in die neue Woche andauern. In der Nacht zum Montag soll es schauern und gewittern, vor allem im Umfeld der Alb.
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Brand richtet rund 50.000 Euro Schaden an
Ersten Schätzungen zufolge hat der Brand in Neuhausen auf den Fildern (Kreis Esslingen) rund 50.000 Euro Schaden angerichtet. Personen wurden nicht verletzt. Um den Brand zu löschen, war die Feuerwehr laut Polizei mit 90 Einsatzkräften vor Ort. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen.
Nur noch Nachlöscharbeiten auf Logistikgelände - Straßensperrungen aufgehoben
Die Feuerwehr ist auf dem Logistikgelände in Neuhausen auf den Fildern (Kreis Esslingen) nur noch mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt. Das sagte ein Polizeisprecher dem SWR. Mehrere Getränkekisten und Paletten mit Plastikflaschen waren am Mittag in Brand geraten. Die Einsatzkräfte konnten verhindern, dass die Flammen auf das Gebäude übergriffen. Wegen der Hitze war der Brand aber auf eine angrenzende Wiese übergegangen, so die Polizei. Auch diese konnte die Feuerwehr demnach löschen. Verletzte gebe es nach derzeitigem Stand keine. Die Sperrung der Bernhäuser Straße und der Bahnhofstraße ist aufgehoben.
Brand bei Neuhausen sorgt für kilometerweit sichtbare Rauchwolke
Der Brand in einem Zentrallager eines Discounters in Neuhausen auf den Fildern (Kreis Esslingen) sorgt für eine kilometerweit sichtbare schwarze Rauchwolke. Diese war auch von Stuttgart aus zu sehen. Laut Polizei ist der Brand unter Kontrolle, die Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf weitere Gebäude verhindern. Unklar sei jedoch, ob es Verletzte gibt, teilte die Polizei mit. Auch die Höhe des Schadens steht demnach noch nicht fest.
Brand auf Logistikgelände eines Discounters im Umkreis des Stuttgarter Flughafens
In Neuhausen auf den Fildern (Kreis Esslingen) im Umkreis des Stuttgarter Flughafens ist am Samstagmittag ein Feuer ausgebrochen. Laut Polizei sind auf dem Logistikgelände eines Discounters im Außenbereich mehrere Paletten Plastikflaschen in Brand geraten. Die Feuerwehr sei mit einem Großaufgebot vor Ort, um das Übergreifen der Flammen auf das Gebäude zu verhindern, teilte die Polizei auf SWR-Anfrage mit. Aktuell ist der Brand laut einem Polizeisprecher unter Kontrolle. Die Bernhäuser Straße und im weiterem Verlauf die Bahnhofsstraße sind voll gesperrt.
Weniger Besucher und Belastung für die Tiere: So trifft die Hitze die Greifvogelanlage Wüstenrot
Nicht nur uns Menschen ist es bei den hohen Temperaturen zu heiß, die Hitze betrifft auch die Tierwelt. Die Folgen bekommt auch die Greifvogelanlage Wüstenrot (Kreis Heilbronn) zu spüren. Ab 30 Grad finden zum Schutz der Tiere keine Flugshows statt. Noch schwerwiegender: Wegen der hohen Temperaturen kommen weniger Besucherinnen und Besucher. Damit bleiben wichtige Einnahmen für Reparaturen sowie als Puffer für Tierarztkosten und die Pflege der Tiere aus.
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DWD warnt vor Hitze am Sonntag
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Sonntag eine amtliche Warnung wegen Hitze ausgesprochen. Laut der Vorhersage erreichen die Temperaturen bis zu 36 Grad. Die Hitzewarnung gilt für große Teile Baden-Württembergs. Die Hitzebelastung könne für den menschlichen Körper gefährlich werden und zu gesundheitlichen Problemen führen, heißt es in der Warnung. Der DWD empfiehlt, nach Möglichkeit die Hitze zu meiden, ausreichend Wasser zu trinken und die Innenräume kühl zu halten. Ab Sonntagabend steigt laut DWD außerdem das Gewitterrisiko. Dabei seien Starkregen und Hagel möglich.
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Warnstufen:
Die erwartete Wetterentwicklung ist extrem gefährlich. Es können lebensbedrohliche Situationen entstehen und große Schäden und Zerstörungen auftreten. Häufig sind dabei größere Gebiete betroffen. Vermeiden Sie Aufenthalte im Freien. Verhalten Sie sich sehr vorsichtig und informieren Sie sich regelmäßig über die Entwicklung der gefährlichen Wettersituation. Folgen Sie auf jeden Fall unter Umständen ausgegebenen Anweisungen der Behörden, Ordnungs- und Hilfskräfte. Bereiten Sie sich auf außergewöhnliche Maßnahmen vor.
Die erwartete Wetterentwicklung ist sehr gefährlich. Es können verbreitet Schäden durch das Wetter auftreten. Informieren Sie sich regelmäßig über die Wetterentwicklung. Vermeiden Sie Aufenthalte im Freien. Wenn Sie sich dem Wetter aussetzen müssen, seien Sie sehr vorsichtig.
Eine sehr gefährliche oder sogar extrem gefährliche Wetterentwicklung ist erkennbar und möglich, Gebiet, Zeit und
Intensität aber noch nicht hinreichend gesichert. Die Ausgabe dieser Vorwarnung dient der rechtzeitigen Vorbereitung
von Schutzmaßnahmen.
Informieren Sie sich regelmäßig über die weitere Wetterentwicklung und die Ausgabe von
amtlichen Warnungen und amtlichen Unwetterwarnungen.
Die erwartete Wetterentwicklung ist nicht ungewöhnlich, aber gefährlich. Es können vereinzelt oder örtlich Schäden auftreten. Informieren Sie sich regelmäßig über die Wetterentwicklung, seien Sie vorsichtig und vermeiden Sie riskantes Verhalten.
Die erwartete Wetterentwicklung ist nicht ungewöhnlich, trotzdem können wetterbedingt Gefährdungen auftreten. Wenn Sie Aktivitäten im Freien unternehmen und dem Wetter ausgesetzt sind, informieren Sie sich regelmäßig über die weitere Wetterentwicklung und passen Sie Ihr Verhalten entsprechend an.
Die erwartete Wetterlage bringt in den nächsten Tagen hohe Temperaturen, relativ hohe Luftfeuchtigkeit, geringe
Windbewegung und intensive kurz- und langwellige Sonneneinstrahlung (Hitzewarnung/extreme Hitzewarnung).
Die
erwartete Wetterlage bringt eine erhöhte UV-Intensität (UV-Warnungen).
Gefühlte Temperatur über 38 Grad C.
Die erwartete Wetterlage bringt in den nächsten Tagen hohe Temperaturen, relativ hohe Luftfeuchtigkeit, geringe
Windbewegung und intensive kurz- und langwellige Sonneneinstrahlung (Hitzewarnung/extreme Hitzewarnung).
Die
erwartete Wetterlage bringt eine erhöhte UV-Intensität (UV-Warnungen).
Gefühlte Temperatur über etwa 32 Grad C, zusätzlich nur geringe nächtliche Abkühlung.
Die erwartete Wetterlage bringt in den nächsten Tagen hohe Temperaturen, relativ hohe Luftfeuchtigkeit, geringe
Windbewegung und intensive kurz- und langwellige Sonneneinstrahlung (Hitzewarnung/extreme Hitzewarnung).
Die
erwartete Wetterlage bringt eine erhöhte UV-Intensität (UV-Warnungen).
Es werden keine wetterbedingten Gefährdungen erwartet.
Symbole:
- Hitze- und UV-Warnungen
- Tauwetter
- Glätte, Glatteis
- Frost
- Nebel
- Schneefall, Schneeverwehungen
- Regen, Hagel
- Windböen
- Gewitter
Regionale Warnungen
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) informiert laufend über die Warnsituation in Deutschland. In der Wochenvorhersage und dem Warnlagebericht für die nächsten 24 Stunden wird dargestellt, in welchen Regionen mit besonderen Ereignissen zu rechnen ist.
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Winzer hoffen wenige Wochen vor der Weinlese auf etwas Regen
Auch die Winzerinnen und Winzer in Baden-Württemberg hoffen wenige Wochen vor dem Start der Weinlese auf etwas Regen. Das Wachstum und die Reife der Beeren entschieden sich in den kommenden Tagen und Wochen mit der Wasserverfügbarkeit, sagte Hermann Morast, Geschäftsführer des Weinbauernverbands Württemberg in Weinsberg (Kreis Heilbronn). Teilweise habe man erhebliche Trockenschäden festgestellt, gerade bei Junganlagen. In den kommenden vier Wochen könne von einem Vollertrag bis zu erheblichen Ernteeinbußen noch alles passieren, sagte Morast.
Der Badische Weinbauverband aus Freiburg teilte mit, dass für den Endspurt in den kommenden Wochen unter anderem gegebenenfalls moderate Niederschläge entscheidend seien. Geschäftsführer Holger Klein wies darauf hin, dass einige nicht zu kalkulierende Faktoren wie Hagel oder Starkregen noch entscheidend sein könnten. "Die Auswirkungen von Hitze und Trockenheit fallen je nach Standort sehr unterschiedlich aus", sagte Klein.
- Dieses Thema im Programm:
Der Liveblog zur letzten Hitzewelle
Das war der Liveblog zur Hitze im Land ++ Abkühlung kommt langsam ++ Zahlreiche Einsätze nach Badeunfällen ++ In einigen Regionen "Außergewöhnliche Einsatzlage" ausgerufen ++ Neuer bundesweiter Temperaturrekord ++
Baden-Württemberg schwitzt - nach hohen Temperaturen auch am Sonntag soll die Hitzewelle enden. Alle Entwicklungen rund um die aktuelle Wetter-Lage in unserem Liveblog.