Projekt der Deutschen Krebshilfe

Halbes Jahr rauchfrei: Mannheimer Schulklasse gewinnt Preis

Eine Klasse aus Mannheim hat beim Wettbewerb "Be Smart, Don't Start" zur Förderung des Nichtrauchens den Hauptpreis gewonnen. Fast 7.000 Klassen hatten sich bundesweit beteiligt.

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Die Klasse 8a der Geschwister-Scholl-Realschule in Mannheim darf sich über ein Preisgeld von 5.000 Euro freuen und muss wahrscheinlich so schnell keinen Kuchenverkauf veranstalten. Damit erhält sie den Hauptpreis des Wettbewerbs "Be Smart, Don't Dtart" der Deutschen Krebshilfe, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte. Außerdem wurden zehn weitere Klassen aus Baden-Württemberg für ihre kreativen Arbeiten zum Thema Nichtrauchen mit Preisen von je 400 Euro geehrt.

"Be Smart, Don't Start" - fast 900 Schulen in BW nahmen teil

An dem Wettbewerb hatten sich in diesem Schuljahr fast 900 Klassen aus Baden-Württemberg beteiligt. Deutschlandweit waren es insgesamt fast 7.000 Schulklassen aller Schulformen. Die zentrale Aufgabe: ein halbes Jahr lang nicht zu rauchen. Außerdem musste das Thema "Nichtrauchen" im Unterricht behandelt werden. Die 8a der Geschwister-Scholl-Realschule in Mannheim hat sich zum Beispiel mit den Auswirkungen des Rauchens im Biologieunterricht beschäftigt und wöchentlich Quizaufgaben gelöst.

Parallel fand in BW ein Kreativwettbewerb statt

Parallel zum Bundeswettbewerb gab es in Baden-Württemberg einen Kreativwettewerb zum Thema Nichtrauchen. Dabei reichten Schülerinnen und Schüler mehr als 40 Projekte ein, die sich mit den Gefahren des Rauchens beschäftigten. Die Beiträge reichten von Podcasts über selbst gedichtete Lieder bis hin zu Umfragen. Viele Arbeiten thematisierten dabei nicht nur klassische Zigaretten, sondern auch neue Produkte wie E-Zigaretten und Vapes. Eine Jury wählte die zehn besten Einsendungen aus.

Präventionsprojekt soll junge Menschen sensibilisieren

Der Wettbewerb zur Förderung des Nichtrauchens "Be Smart, Don't Start" ist eine Initiative der Deutschen Krebshilfe. "Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 127.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums", betont Franz Kohlhuber, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Mit dem Präventionsprojekt sollen Jugendliche für die gesundheitlichen Gefahren des Rauchens sensibilisiert werden.

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