Die Spekulationen über eine mögliche Rolle für Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (parteilos) in der nächsten Landesregierung gehen weiter. Laut Medienberichten sollen die Grünen derzeit prüfen, ob Palmer Staatsrat für Entbürokratisierung werden könnte. Doch weder Palmer noch der Landesverband der Grünen bestätigen gegenüber dem SWR die Meldungen der "FAZ" und des "Staatsanzeigers".
Boris Palmer könnte sich in möglicher Aufgabe um Bürokratie-Abbau kümmern
Staatsräte für bestimmte Themenfelder haben eine lange Tradition und sind eine Besonderheit in der baden-württembergischen Landesverfassung. Wie Palmer zuletzt klarstellte, will er auf jeden Fall Oberbürgermeister in Tübingen bleiben. Die Aufgabe des Staatsrats für Entbürokratisierung könnte er zumindest ehrenamtlich ausführen. Palmer-Freund und Bürgermeister von Ostelsheim im Kreis Calw, Ryyan Alshebl, ist angetan von der Idee: Palmer habe selbst viele Erfahrungen mit Bürokratie-Themen und wäre genau der richtige Mann für eine solche Aufgabe, sagte er dem SWR.