Immer noch Geheimnisse der Erde entdecken
Der Dokumentarfilm beantwortet Checker Tobis erste „Checker-Frage“ überhaupt. Wer hinterlässt die mächtigsten Spuren im Erdreich? Also wer sind die heimlichen Herrscher unseres Bodens? Diese Frage beschäftigte bereits den achtjährigen Tobias Krell, der sich damals schon, ausgerüstet mit einer Videokamera, auf die Suche nach den Geheimnissen unserer Erde machte.
Im aktuellen Film (ab 8. Januar im Kino) reist der erwachsene Fernsehreporter nach Madagaskar, Spitzbergen und Mexiko. Dort erkundet er uralte Landschaften, trifft auf Wissenschaftler und entdeckt verborgene Zusammenhänge.
Echte Abenteuer bei der Arbeit
Für den Film ist Tobias Krell viele Abenteuer eingegangen: Er ist auf Berge gestiegen, hat tief in einem Bergwerk geforscht und ist mit einem Hundeschlitten gefahren:
Krell: „Ich liebe es, sowas zu machen. Und vieles davon denke ich mir auch selbst aus. Ich entwickle die Bücher oder schreibe die Geschichten ja selbst mit … und auch bei den TV-Sendungen kommen die Ideen dann häufig von mir, weil wir ein redaktionelles Team sind …“.
Und wenn ich die Chance habe, als Indiana-Jones verkleidet durch den mexikanischen Dschungel zu robben, dann will ich das auch unbedingt machen.
Das ist dann oft sehr herausfordernd, anstrengend oder auch strapaziös für Tobias Krell. Platzangst sollte man zum Beispiel in einem Kohlebergwerk auf Spitzbergen nicht haben. „Also ich erlebe bei der Arbeit wirklich echte Abenteuer“, sagt Checker-Tobi.
Das Ergebnis sind Filme, die Spaß machen und wo man auch als Erwachsener mit Aha-Momenten rausgeht.
Pflicht, die Prominenz zu nutzen
Als Prominenter sieht sich Tobias Krell in der Pflicht auf die Klimakrise aufmerksam zu machen. Vor allem den Erwachsenen von morgen, seinen jungen Zuschauerinnen und Zuschauern von heute, möchte der Journalist ein Bewusstsein für die Klimakrise mit auf den Weg geben.
ARD Mediathek „Tobi Krell – Wege aus dem Hass”
Warum anschauen?
Checker Tobi – jetzt auch für Erwachsene. Der Film bietet berührende Begegnungen und Hintergrundwissen zu einem der drängendsten Themen der Gegenwart. Und schafft es am Ende, ein wenig Hoffnung und gute Laune zu verbreiten.
Lachen über sich selbst
Über seinen enormen Erfolg vor der Kamera sagt Tobias Krell über sich selbst: „Ich konnte schon immer gut über mich lachen. Ich hatte schon immer Spaß daran, Quatsch zu machen und mich selbst dabei nicht so ernst zu nehmen. Das kommt bei Kindern gut an.“
Wunsch nach komplexen Themen
Auch bei Eltern und Lehrern kommt der 39-Jährige gut an. Dabei sei es gar nicht so einfach, komplexe Themen so zu durchdringen, dass man sie vereinfachen könne, ohne sie zu verfälschen. Nach 180 Themen wünscht sich Tobias Krell für die Zukunft noch mehr komplexe Themen wie den Autismus- oder ADHS-Check.
Wer hinterlässt die mächtigsten Spuren im Erdreich? „Checker Tobi 3“ im Kino: Abenteuer, Humor und Aha-Momente
Was Tobias Krell anpackt, wird zum Erfolg. Nun kommt sein neuer Film über das Element Erde in die Kinos. „Checker Tobi“ vereint Abenteuer, Humor und Aha-Momente.
Essay Kindheit im Bauwagen - Wie "Löwenzahn" für's Leben prägt
Blauer Bauwagen, glatzköpfiger Latzhosenträger, gitarrengezupfte Titelmelodie. Die Kinderserie „Löwenzahn“ hat ganze Generationen geprägt. 2006 hat Fritz Fuchs den Bauwagen von Peter Lustig übernommen und die Sendung wurde grundlegend überarbeitet.
Aber schon in der Lustig-Ära zuvor konnte man beobachten, wie sich sozialer Wandel in der Serie abbildet. Beim genauen Blick auf „Löwenzahn“ zeigt sich, wie sich gesellschaftliche Werte und die Ideale öffentlich-rechtlichen Kinderfernsehens über Jahrzehnte entwickelten – und was Zuschauern damals zugetraut wurde und heute nicht mehr.
Von Leander Steinkopf
SWR 2024