Das wird das Literaturjahr 2026

Und weiter geht's – Eine Vorschau auf Jubiläen und neue Bücher im nächsten Jahr

Das Literaturjahr 2026 setzt die hochkarätigen Jubiläen fort - SWR Literaturchef Frank Hertweck gibt einen ersten Überblick.

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Stand

Schon im Januar stehen einige bedeutende Jahrestage auf dem Programm: der 250. Geburtstag von E.T.A. Hoffmann oder auch der 10. Todestag von Roger Willemsen. Vor 125 Jahren wurde außerdem Marie-Luise Kaschnitz in Karlsruhe geboren.

Für SWR-Literaturchef Frank Hertweck hat ein Jubiläum besonderes Gewicht: im Juni vor 100 Jahren wurde die Autorin Ingeborg Bachmann geboren und ebenfalls im Juni vor 50 Jahren ging der Ingeborg-Bachmann-Preis aufs Gleis. Mit Spannung sei daher die neue Bachmann-Biografie von Andrea Stoll zu erwarten.

Ein Literaturjahr mit guten alten Bekannten

Wer in die Frühjahrsprogramme der Verlage schaut, wird sich über einige vielversprechende Namen freuen. Norbert Gstrein ist wieder dabei – ein Autor, der auf höchstem Niveau sehr viele Romane schreibe, meint Literaturchef Frank Hertweck.

Sein neuer Roman „Im ersten Licht“ wirft eine große Frage in den Raum: wie leben im Schatten der Kriege und des Tötens? Auch der österreichische Schriftsteller Robert Menasse meldet sich mit einer neuen Novelle zurück: „Die Lebensentscheidung“ – ein Nachdenken über vermeintliche Sicherheiten.

Von Vielen erwartet werde sicher auch der neue Roman von Judith Herrmann, schätzt Frank Hertweck: „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ - eine Auseinandersetzung mit der SS-Vergangenheit des Großvaters der Autorin.

Kommentar

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Erstmals publiziert am
Stand
Das Gespräch führte
Silke Arning
Gespräch mit
Frank Hertweck