„Was lesen uns ermöglicht, ist Perspektiven kennenzulernen, die erstmal nicht unsere eigenen sind. Lesen ist oftmals auch eine Zumutung“, sagt Blume, der in seiner 80-seitigen Streitschrift „Lesen. Schreiben. Ein Plädoyer für ein besseres Miteinander.“ auf die Bedeutung der Lesekompetenz für die Demokratie hinweist.
Gesellschaft Lange Texte lesen und verstehen – Wofür brauchen wir das noch?
Kleine Kinder bekommen weniger vorgelesen als früher. Und selbst Literatur-Studierende haben teilweise Probleme mit langen Texten. Was genau daran ist schlimm?
Besonders wegen der verkürzten Aufmerksamkeitsspanne der Online-Angebote gelte es, Lesen und Schreiben neu zu entdecken. Dabei sei das Alter unerheblich. „Es ist gleichzeitig ein naiver Gedanke, ein idealistischer Gedanke, aber ich glaube, da ist ein bisschen was dran", sagt Blume.
Ich plädiere für einen fast meditativen Zustand des freudvollen Lesens.
Darüber hinaus schlägt er vor, das Lesen wie einen Besuch im Restaurant zu verstehen: Statt sich in in einem Fast-Food-Restaurant vollzustopfen, solle man das Lesen als Genuss verstehen.
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