Plädoyer für mehr Lesekompetenz

Bob Blume über sein neues Buch: Lesen eröffnet neue Perspektiven

Nach aktuellen Studien beherrscht ein Viertel der Viertklässler Textverständnis und Rechtschreibung nicht ausreichend. Ein Alarmsignal und eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, findet Autor und Lehrer Bob Blume – und fordert einen neuen Umgang mit dem Lesen.

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„Was lesen uns ermöglicht, ist Perspektiven kennenzulernen, die erstmal nicht unsere eigenen sind. Lesen ist oftmals auch eine Zumutung“, sagt Blume, der in seiner 80-seitigen Streitschrift „Lesen. Schreiben. Ein Plädoyer für ein besseres Miteinander.“ auf die Bedeutung der Lesekompetenz für die Demokratie hinweist.

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Besonders wegen der verkürzten Aufmerksamkeitsspanne der Online-Angebote gelte es, Lesen und Schreiben neu zu entdecken. Dabei sei das Alter unerheblich. „Es ist gleichzeitig ein naiver Gedanke, ein idealistischer Gedanke, aber ich glaube, da ist ein bisschen was dran", sagt Blume.

Ich plädiere für einen fast meditativen Zustand des freudvollen Lesens.

Darüber hinaus schlägt er vor, das Lesen wie einen Besuch im Restaurant zu verstehen: Statt sich in in einem Fast-Food-Restaurant vollzustopfen, solle man das Lesen als Genuss verstehen.

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Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Frauke Oppenberg
Frauke Oppenberg, Team SWR Kultur
Interview mit
Bob Blume