Land und Kommune springen ein

Rettungsschirm gespannt: Krankenhaus Prüm vorerst vor der Pleite bewahrt

Das Land und der Eifelkreis Bitburg-Prüm wollen das in finanzielle Not geratene St. Joseph-Krankenhaus in Prüm unterstützen. Ein Rettungsschirm soll den Betrieb vorerst sichern.

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Von Autor/in Daniel Novickij

Wie viel Geld das Krankenhaus genau bekommt, dazu machte der Kreis keine Angaben. Nach Angaben der Verwaltung sollen mit dem Geld Verluste für das laufende Jahr ausgeglichen und notwendige Investitionen für das St. Joseph-Krankenhaus organisiert und mitfinanziert werden. Diesem Vorhaben hat der Kreistag am Dienstag in einer nicht-öffentlichen Sondersitzung zugestimmt.

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Indes laufe die Suche nach einem neuen Träger für das Prümer Krankenhaus mit seinen 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiter auf Hochtouren. Der Kreis habe in den vergangenen Monaten bereits mit möglichen neuen Trägern für das Krankenhaus gesprochen, bislang aber ohne Erfolg.

Ich erwarte, dass auch der bisherige Träger seiner Verantwortung nachkommt.

Der Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm, Andreas Kruppert (CDU) fordert die katholische Josefs-Gesellschaft als aktueller Träger dazu auf, sich weiterhin am Prümer Krankenhaus zu beteiligen: "Ich erwarte, dass auch der bisherige Träger seiner Verantwortung nachkommt und wir in den nächsten Tagen zu einem Ergebnis finden", sagt der Landrat. Die Josefs-Gesellschaft hatte zuletzt signalisiert, als Träger nicht mehr weitermachen zu wollen.

Krankenhaus in Prüm kurz vor der Pleite

Das St. Joseph-Krankenhaus in Prüm hatte Ende November Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt, weil diesem zum Jahresende fast das Geld ausgegangen wäre. Im Februar eröffnete das Amtsgericht Bitburg schließlich das Insolvenzverfahren.

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Daniel Novickij
Daniel Novickij arbeitet als Korrespondent im Regionalbüro in Gerolstein in der Vulkaneifel.

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