ARD Hörspieltage 2025

Der Atlas der Sternenhimmel und Schöpfungsmythen der Menschheit

Multimediale Lesung von Raoul Schrott

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Stand

Von Autor/in Raoul Schrott

In einer Zeit vor der Schrift war unser Sternenhimmel ein Kino der Nacht.

Mit ihrer ungeheuren Einbildungskraft haben die Menschen in den Sternen ihre ältesten Kunstwerke geschaffen und dadurch ihre Kulturen dargestellt. Dieser Atlas versammelt 17 Sternenhimmel von allen Kontinenten: von den Alten Ägyptern bis zu den australischen Aborigines, aus China, Indien und Tahiti, von den Inuit, Buschleuten und den Tuareg.

Unser Großer Wagen war für die Maya ein göttlicher Papagei, für die Inka der einbeinige Gott des Gewitters, für die Inuit ein Elch, für die Araber eine Totenbahre. Raoul Schrott fügt diese Sternsagen zu einem einzigartigen Epos der Menschheitsgeschichte.

Datum
Beginn
Adresse
Kubus
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien
Lorenzstraße 19
76135 Karlsruhe
Eintritt
frei
Mitwirkende
Mit Raoul Schrott (Autor)

Raoul Schrott, geboren 1964, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Peter-Huchel- und den Joseph-Breitbach-Preis. Bei Hanser erschienen zuletzt u. a. "Homers Heimat" (2008) und seine Übertragung der "Ilias" (2008), "Gehirn und Gedicht" (2011, gemeinsam mit dem Hirnforscher Arthur Jacobs), die Erzählung "Das schweigende Kind" (2012), die Übersetzung von Hesiods "Theogonie" (2014), der Gedichtband "Die Kunst an nichts zu glauben" (2015) sowie "Erste Erde" (Epos, 2016), "Politiken & Ideen" (Essays, 2018), "Eine Geschichte des Windes oder Von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal" (Roman, 2019) und "Inventur des Sommers" (Über das Abwesende, 2023).

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Vier Tage voller Highlights, Innovationen und Überraschungen – dabei ziehen sich Zukunftsutopien und Science-Fiction Phantasien durch das gesamte Programm.