Lange dachten Archäologen, dass mit der Sesshaftwerdung des Menschen die soziale Ungleichheit in den Gemeinschaften begann: je mehr Menschen, desto mehr Hierarchie.
Doch erneute Analysen der Besiedlung im Karpatenbecken in der Jungsteinzeit und in der Bronzezeit zeigen, dass zwar die Fähigkeit zu kollektivem Handeln zunahm und auch der materielle Wohlstand, aber nicht zwangsläufig die Ungleichheit. Menschen verließen Siedlungen, in denen sich erste Hierarchien entwickelten.
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Über 5.000 Jahre nahm die Ungleichheit im Karpatenbecken kaum zu. Wie konnte das gelingen?