Das Quartett verbindet Modern Jazz mit klassischer Musik, wobei die Harmonik stark vom musikalischen Impressionismus beeinflusst ist, sagt Antoine Spranger und verweist auf Claude Debussy und Maurice Ravel. Spranger hat an der Musikhochschule in Mannheim studiert und lässt nun mit seinem Debütalbum „Castle of Ice“ aufhorchen.
„Neige“ aus dem Album „Castle of Ice“ vom Antoine Spranger Quartet
Album Tipp Jazz „Diavola“ von Gabrielle Cavassa
Gabrielle Cavassa singt bei einer Hochzeit, bei der die Managerin des Saxofon-Stars Joshua Redman als Gast mit dabei ist. Sie ist so begeistert, dass sie die beiden in Verbindung setzt. Joshua Redman holt die junge Sängerin kurzerhand in seine Band. Eine geradezu märchenhafte Entdeckung. Inzwischen gilt Gabrielle Cavassa als Shootingstar der Jazzszene. „Diavola“ heißt ihr Debütalbum, das jetzt beim legendären Label Blue Note erschienen ist.
Album Tipp Jazz Musik für die Sinne: „Perception” von der Band „Hélène Duret Synestet“
Die französische Jazzmusikerin Hélène Duret liebt den satten Klang ihrer fünfköpfigen Band „Hélène Duret Synestet“. Es macht ihr Spaß, für das kleine Ensemble komplexe Stücke zu schreiben. Sie selbst spielt verschiedene Holzblasinstrumente: Saxophon, Querflöte, Klarinette und Bassklarinette. Ihre Kompositionen zeichnen sich durch eine Klangfarbenvielfalt aus und sind geprägt von einer großen Offenheit. Denn ihre Mitmusiker besitzen durchaus die Freiheit, eigene Ideen einzubringen. Trotzdem klingt diese Musik rund, stimmig und wie aus einem Guss – meint unser Jazzkritiker Johannes Kaiser.
Album Tipp Jazz Stephanie Wagner & Norbert Dömling – Flute ’n’ Bass „Elektrolyte“
Stephanie Wagner hat klassische und Jazz-Querflöte an der Musikhochschule Mainz studiert und als Stipendiatin ein Studium am Berklee College of Music in Boston (USA) absolviert. Zusammen mit dem Bassisten Norbert Dömling entstand die rein akustische Debüt-CD „Flute 'n' Bass“, die 2023 für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert wurde. Nun hat das Duo ein neues Album nachgelegt, das sich in einer elektrifizierten, hochflexiblen Besetzung präsentiert: C-Flöte, Alt-Flöte und Bass-Flöte treffen auf E-Bass und 6-string fretless Bass. „Elektrolyte“ ist ein stimmiges Werk mit einfallsreichen innovativen Sounds, unkonventionellen sphärischen Klängen und einzigartigen Grooves, meint Musikkritikerin Marlene Küster.