SWR Kultur bietet eine Fülle an Konzerten für Sie. Einige zum Download, viele ein Jahr lang zum Nachhören. Stöbern Sie und finden Sie schöne Musikschätze.
Sie finden hier außerdem die Radio-Sendetermine von Konzerten aktueller Festivals.
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Ensemble Le Concert de l'Hostel Dieu
Patrick Cohën-Akenine (Violine)
Leitung: Franck-Emmanuel Comte
Star-Klarinettist Daniel Ottensamer, Cellist Stephan Koncz und Pianist Christoph Traxler musizieren Klarinettentrios, die die Klangvielfalt der Klarinette und das Zusammenspiel der drei Instrumente auf unterschiedliche Weise ausloten.
Musik muss sinnlich sein und das Publikum emotional erreichen, davon ist Elke Heidenreich überzeugt. Wenn sich ihr Text über Orpheus und die heilende Kraft der Kunst mit der wunderbar sinnlichen, kraftvoll-schönen Musik von Marc-Aurel Floros verbindet, dann ist das die Richtung, in die es, ihrer Meinung nach, mit der Musik gehen sollte, aber auch der Weg, den Tschaikowsky bereits in "Romeo und Julia" und seiner selten zu hörenden 3. Sinfonie vorgezeichnet hat. Dreht sich bei Tschaikowsky doch alles um harmonischen Einfallsreichtum, ansprechende Melodien und eine farbenreiche, effektvolle Instrumentierung.
Das Berliner Viatores Quartet zählt seit 2023 zu den führenden jungen Ensembles der Streichquartett-Szene. Als Preisträger des Mendelssohn-Wettbewerbs und beim renommierten Banff International String Quartet Competition hat sich das Ensemble hervorgetan. Die vier Musiker mit vier Nationalitäten werden als SWR Kultur New Talent gefördert. Ihr Name „Reisende“ ist ihnen Programm: bei ihrem Debüt bei den Schwetzinger SWR Festspielen führten sie ihr Publikum gekonnt durch die Klangwelten von Haydn, Bartók und Beethoven.
Der italienische Kastrat Filippo Balatri führte eines der spektakulärsten Sängerleben der Musikgeschichte. Dennoch wüssten wir heute nichts von ihm, hätte er nicht - übrigens als Einziger seiner Zunft - ein fast 5000 Seiten starkes handschriftliches Konvolut hinterlassen. Das hat Christine Wunnicke zu ihrem Roman "Die Nachtigall des Zaren" inspiriert. Aus ihm und aus den Memoiren des Sängers liest die Star-Schauspielerin Corinna Harfouch, dazu erklingen barocke Arien mit dem Altus Hubert Wild und dem Lautenisten Stefan Maass. Ein Abenteuerroman in Tönen: unglaublich, aber wahr.
Zwei schillernde Exoten und ganz viele Raritäten - zwei Männer erobern Bereiche, die sonst Frauen gehören: Maayan Licht singt Sopran, Joel von Lerber gehört zur immer noch unterrepräsentierten Spezies männlicher Harfenisten. Die beiden Musiker spielen bei ihrem Programm „Dem Himmel ganz nach“ mit ungewöhnlichen musikalischen Kombinationen. „Unser Ziel“, so Maayan Licht, „ist nicht nur die Aufführung von schöner Musik. Wir wollen die Geschichten beleuchten, die die Werke erzählen, damit das Publikum die Dramen und die Gefühle dahinter spüren kann.
Eine Pilgerreise a cappella vom Jakobsweg bis zur jüdischen Liturgie: Yuval Weinberg mit Musik von Barber, Kurtág und einer Uraufführung von Jay Schwartz.
Liebe ist: Zuwendung, innigste Verbundenheit, erotisches Begehren. Sie ist das größte aller Gefühle. Unzählige Klangwerke erzählen von Sehnsucht, Verlangen, Ekstase, Zärtlichkeit, Verlust und Eifersucht. Dieser Abend bewegt sich, inspiriert von der Vorliebe der Barockzeit für Extreme und Kontraste, von Monteverdis Solo-Madrigal eines verzweifelten Liebenden bis hin zu Frescobaldis Gesang eines Verschmähten. Für ein heiteres Ende sorgen Tarquinio Merula mit einem Loblied der Treue und Claudio Monteverdi mit einem Madrigal über die Widersprüchlichkeiten der Liebe.
Schmerz und Hoffnung, Trauer und Trost: Das ist das Spannungsfeld, in das die Schwetzinger Residenzkünstlerin Sophie Pacini ihr Publikum mit ihren persönlichen Herzensstücken entführt. Mozarts melancholische d-Moll-Fantasie, Schuberts Impromptus, die Klaviermusik von Fanny und Felix Mendelssohn, aber auch Chopins Stücke: Das sind große Meisterwerke, die Geist und Herz weiten. Ein Konzert zum Kraftschöpfen!
Bushra El-Turk erzählt mit dem Cellokonzert „Sada“ eine Dialogreise zwischen Orient und Okzident. Uraufführung mit Lionel Martin und dem SKO. Dazu: Richter, Hofmann und Brahms.
Leicht gekürzt, stark gewürzt: Johann Strauss’ „Fledermaus“ als bissige musikalische Lesung. Boris Aljinovic spielt eine eigene Textfassung, das clair-obscur saxophonquartett serviert die Hits – und am Ende bleibt ein anarchischer Fluchtweg: der große Rausch. Trinken macht die Augen hell – es lebe der König Champagner!
Fünf Personen, drei Werke und viele neue Höreindrücke – das alles bietet das Musikalische Quintett. Diesmal diskutiert die Gesprächsrunde rund um Moderator Jörg Lengersdorf über die 2. Sinfonie von Elsa Barraine, das Adagio aus Wolfgang Amadeus Mozarts Gran Partita und das Miserere von Jan Dismas Zelenka. Dazu improvisiert der Mainzer Pianist und Jazz-Professor Sebastian Sternal über Themen aus den ausgewählten Stücken und mischt sich mit ins Gespräch ein. Dazu kommen noch Sabine Fallenstein, Susanne Benda und Jan Brachmann.
Preisgekrönte junge Talente und ein Konzert voll Entdeckungen: mit selten gespielten Werken und bewegenden Geschichten.
Sie spielen auswendig, im Stehen und bauen raffinierte Brücken zwischen den Genres. Das 2012 in Berlin gegründete vision string quartet ist ein Ensemble der besonderen Art. Einst vom SWR als "New Talent" gefördert, kehrt es nun nach zehn Jahren zurück nach Schwetzingen und begeistert mit Quartetten von Schostakowitsch, Mozart und Grieg.
„Bei den Schwetzinger SWR Festspielen haben die Laureaten-Konzerte des ARD-Musikwettbewerbs eine lange Tradition und gehören zu den jährlichen Höhepunkten im Schloss. Mit Musik von Hans Gál, Henriëtte Bosmans und Alexander von Zemlinsky stehen während des Naziterrors verfemte Werke im Zentrum des Programms.“
Klare Rollenbilder prägen das 19. Jahrhundert: Die Frau als Ideal von Hingabe und Verklärung ergänzt und vervollständigt mit ihren Eigenschaften das Männliche. Diese Sicht prägt auch die Kunst der Zeit. Pianistin Sophie Pacini und Schauspielerin Rebecca Immanuel hinterfragen diese historischen Geschlechterbilder musikalisch und literarisch.
"Schöne Welt, wo bist du? - Kehre wieder, holdes Blütenalter der Natur! Ach! Nur in dem Feenland der Lieder lebt noch deine goldne Spur." So klagt Friedrich Schiller in seinem Gedicht "Die Götter Griechenlands". Franz Schubert hat daraus ein Lied gemacht und das eröffnet das Programm des Signum Quartetts. Dazu erklingt das fünfte Werk der Preußischen Quartette von Joseph Haydn mit dem Untertitel Der Traum. Passend zu diesen Werken das 1994 von Thomas Adès komponierte Streichquartett. Der Brite wandert hier musikalisch in sieben Bildern durch das antike Sehnsuchtsland Arkadien. Himmlisch!