SWR Kultur bietet eine Fülle an Konzerten für Sie. Einige zum Download, viele ein Jahr lang zum Nachhören. Stöbern Sie und finden Sie schöne Musikschätze.
Sie finden hier außerdem die Radio-Sendetermine von Konzerten aktueller Festivals.
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Mit Laute, Zarb und Santur verbindet das Duo mehr als zwei Welten. Thomas Dunford und Keyvan Chemirani kümmern sich nicht um gedruckte Programmfolgen, lassen das Publikum mitsingen und mischen eigen Kompositionen zwischen traditionelle persische Musik, europäischen Barock und die Beatles.
Von Versailles über Wien nach London reisen François-Xavier Roth und das SWR Symphonieorchester musikalisch bei den Pfingstfestspielen Baden-Baden. Nach Ballettmusik vom Hof des Sonnenkönigs bringt Pianist Kristian Bezuidenhout Mozarts letztes Klavierkonzert zum Strahlen. Ein Spätwerk ist auch die 101. Sinfonie von Haydn, die ihres "tickenden" Andantes wegen den Spitznamen "Die Uhr" trägt. Anschließend lockt der "Eric Clapton der Laute" Thomas Dunford gemeinsam mit Perkussionist Keyvan Chemirani nach Schwetzingen mit einem sehr persönlichen Programm, das fast 500 Jahre Musikgeschichte umfasst.
Das Philharmonische Staatsorchester Mainz präsentiert unter der Leitung seines Chefdirigenten Gabriel Venzago ein kontrastreiches Konzertprogramm französischer Meister*innen. Den Auftakt bildet Mel Bonis' selten zu hörende Tondichtung Le songe de Cléopâtre, ein schillerndes Porträt der legendären ägyptischen Königin. Im Anschluss entfaltet Hector Berlioz' Symphonie fantastique ihre mitreißende Geschichte von Leidenschaft, Traum und Obsession – ein Meilenstein der romantischen Orchestermusik. Zu hören ist ein Mitschnitt des Konzerts vom 24. Oktober 2025 aus dem Großen Haus des Staatstheaters Mainz.
"Ich bin verliebt! Ich muss für Viola komponieren!" In den frühen 1970er-Jahren schrieb Morton Feldman verschiedene Werke für seine damalige Lebensgefährtin, die amerikanische Bratschistin Karen Phillips. "The Viola in My Life" ist ein ihr gewidmeter mehrteiliger Zyklus – und der lädt ein zur Kontemplation: über die Musik im Leben, über die, die sie spielen, und ihre Instrumente. "Die Viola ist mein Leben", sagt Antoine Tamestit, der ausgehend von diesem Zyklus ein Programm der Reihe Linie 2 zusammengestellt hat. Wir hören ihn am Instrument und im Gespräch mit Lydia Jeschke.
Der britische Countertenor Alexander Chance gehört zu den aufstrebenden Künstlern seiner Zunft und begeistert sein Publikum mit seiner glockenklaren, makellos geführten Stimme. An der Seite des Freiburger Barockorchesters vereinen sich Virtuosität und italienische Klanglust zu einem funkelnden Konzertabend - molto italiano!
Ein Abend, zwei Jubiläen und ein musikalisches Feuerwerk: Die Deutsche Radio Philharmonie feiert 80 Jahre SWR Studio Kaiserslautern und 80 Jahre SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern mit einem besonderen Konzert: Inspiriert vom reichen Erbe des einstigen Rundfunkorchesters erwartet das Publikum ein facettenreiches Programm - mal beschwingt und unterhaltsam, mal klanglich überraschend. Zum Jubiläum kehrt die Musik an einen besonderen Ort zurück: in den Smola-Saal, benannt nach Emmerich Smola, dem langjährigen Chefdirigenten des Rundfunkorchesters. Ein Festkonzert, das Vergangenheit und Zukunft in einem mitreißenden Klangerlebnis verbindet, und ein Jubiläum, das nachklingt.
Einst war das Festival "Warschauer Herbst" im Kalten Krieg ein wichtiger Ort für den Austausch von Komponisten aus Ost und West. Heute ist es das größte Festival zeitgenössischer Musik in Polen. Das SWR Vokalensemble stellt neueste Werke für Chor mit und ohne Elektronik vor, die in seinem Auftrag entstanden sind. Darin wird irisierendes Sternenlicht nach Warschau gebracht und ein virtuoses inneres Fegefeuer auf Texte von Arthur Rimbaud entfacht. Außerdem hat das Ensemble einen Chorzyklus im Gepäck, der Gemälde von Gerhard Richter in faszinierende Klanglandschaften verwandelt.
Unter dem Motto „Magisches Florenz“ erkundet das Festival Stuttgart Barock dieses Jahr die musikalischen Spuren der Toskana im 18. Jahrhundert. Georg Friedrich Händel fand hier als junger Mann entscheidende Impulse, das zeigt seine Suite aus der Oper „Rodrigo“. Auch mit Vivaldis lange verschollenem Flötenkonzert „Il Gran Mogol“ fangen die London Handel Players unter Adrian Butterfield den Esprit dieser Epoche ein.
„Ohimé!“ - Weh mir! Dieser Seufzer markiert den Herzschlag des italienischen Madrigals um 1600. In dieser Epoche verschmelzen Musik und Poesie zu einer untrennbaren Einheit. Das Utopia Ensemble lädt zu einer Entdeckungsreise ein, die zeigt, wie franco-flämische Einflüsse den typisch italienischen Stil erst zum Blühen brachten. Das Festival Stuttgart Barock steht in diesem Jahr unter dem Motto „Magisches Florenz“. In der Metropole am Arno entfalteten Komponisten wie De Rore oder Monteverdi jene neue Ausdruckskraft, die den Text ins Zentrum rückte und die europäische Musikwelt nachhaltig prägte.
Das Orchester ist ein Terrain, das erkundet werden muss: Ein klingendes Biotop, ein historisch definierter Klangkörper, eine außergewöhnlich große Gruppe von individuellen Musikern. Sechs junge Komponisten waren als Finalisten zum Meisterkurs Orchesterkomposition des SWR und der HfMDK Stuttgart eingeladen. Sehr unterschiedliche Werke mit je eigenen Perspektiven auf den Orchesterklang wurden in der intensiven Probenphase unter der Leitung von Jonathan Stockhammer zur Aufführungsreife gebracht. Erfahrung im Orchester haben dabei auch Studierende der Stuttgarter Hochschule gesammelt.
Berühmte Vertonungen der vier Jahreszeiten aus Barock und Tango verschmelzen mit Beatbox zu einem elektrisierenden Konzert. Der Geiger Tassilo Probst, Beatboxer Robeat und das Kammerorchester der Bayerischen Philharmonie laufen beim Schwarzwald Musikfestival zu Hochtouren auf.
Die kontrastierenden Klangsprachen von Komponisten des 19. Jahrhunderts faszinieren das junge italienische Trio Concept. Beim Bodenseefestival präsentieren sie in ihrem Programm „Klangströme“ Musik von Ravel, Casella und Bloch.
Il Rosario:
Daniel Sepec (Barockvioline)
Hille Perl (Viola da gamba)
Lee Santana (Theorbe/Gitarre)
Michael Behringer (Orgel/Cembalo)
Giovanni Antonio Pandolfi Mealli:
Sonate à Violino solo op. 3 Nr. 1 "La Stella"
Sonate op. 3 Nr. 2 "La Cesta"
Sonate op. 3 Nr. 4 "La Castella"
Sonate op. 4 Nr. 1 "La Bernabea"
Sonate op. 4 Nr. 3 "La Monella Romanesca"
Sonate op. 4 Nr. 6 "La Vinciolina"
Giovanni Buonaventura Viviani:
Capricci Armonici da Chiesa a da Camera op. 4
Allegro - Aria aus der Toccata seconda a-Moll
Adagio - Fuga - Aria aus der Symphonia Seconda e-Moll
Affettuoso - Fuga aus der Toccata prima d-Moll
Francesco Maria Veracini:
Allegro moderamente - Scozzese - Largo - Un poco Andante et Affetuoso aus der Sonate Accademiche op. 2 Nr. 9
Girolamo Kapsberger:
Variationen über "Aria di Fiorenza"
Francesca Caccini:
La pastorella mia
Francesco Maria Veracini:
Passagallo - Capriccio Cromatico con Due Soggetti, e Loro Rovesci veri - Adagio - Ciaccona aus der Sonate Accademiche op. 2 Nr. 12
(Konzert vom 24. April 2026 in der Leonhardskirche Stuttgart)
Gustav Mahler lässt in seiner 4. Sinfonie eine ganze Welt erklingen, wenn Volksmusik, Marsch, Choral und himmlischer Gesang zu einer ebenso vielschichtigen wie berührenden Klangwelt verschmelzen. Jean Sibelius entführt mit seinen klanggewaltigen Tondichtungen und selten zu hörenden Orchesterliedern in die Mythen und Landschaften Finnlands. Zwei finnische Ausnahmekünstler - die Sopranistin Tuuli Takala und der Dirigent Pietari Inkinen - gestalten diesen besonderen Abend gemeinsam mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern - ein Eröffnungskonzert der Superlative.
SWR Symphonieorchester: Antoine Tamestit & Riccardo Minasi mit Wagner, Bartók & Dvořák
Ensemble Le Concert de l'Hostel Dieu
Patrick Cohën-Akenine (Violine)
Leitung: Franck-Emmanuel Comte
Star-Klarinettist Daniel Ottensamer, Cellist Stephan Koncz und Pianist Christoph Traxler musizieren Klarinettentrios, die die Klangvielfalt der Klarinette und das Zusammenspiel der drei Instrumente auf unterschiedliche Weise ausloten.