SWR Kultur bietet eine Fülle an Konzerten für Sie. Einige zum Download, viele ein Jahr lang zum Nachhören. Stöbern Sie und finden Sie schöne Musikschätze.
Sie finden hier außerdem die Radio-Sendetermine von Konzerten aktueller Festivals.
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Schmerz und Hoffnung, Trauer und Trost: Das ist das Spannungsfeld, in das die Schwetzinger Residenzkünstlerin Sophie Pacini ihr Publikum mit ihren persönlichen Herzensstücken entführt. Mozarts melancholische d-Moll-Fantasie, Schuberts Impromptus, die Klaviermusik von Fanny und Felix Mendelssohn, aber auch Chopins Stücke: Das sind große Meisterwerke, die Geist und Herz weiten. Ein Konzert zum Kraftschöpfen!
Bushra El-Turk erzählt mit dem Cellokonzert „Sada“ eine Dialogreise zwischen Orient und Okzident. Uraufführung mit Lionel Martin und dem SKO. Dazu: Richter, Hofmann und Brahms.
Leicht gekürzt, stark gewürzt: Johann Strauss’ „Fledermaus“ als bissige musikalische Lesung. Boris Aljinovic spielt eine eigene Textfassung, das clair-obscur saxophonquartett serviert die Hits – und am Ende bleibt ein anarchischer Fluchtweg: der große Rausch. Trinken macht die Augen hell – es lebe der König Champagner!
Fünf Personen, drei Werke und viele neue Höreindrücke – das alles bietet das Musikalische Quintett. Diesmal diskutiert die Gesprächsrunde rund um Moderator Jörg Lengersdorf über die 2. Sinfonie von Elsa Barraine, das Adagio aus Wolfgang Amadeus Mozarts Gran Partita und das Miserere von Jan Dismas Zelenka. Dazu improvisiert der Mainzer Pianist und Jazz-Professor Sebastian Sternal über Themen aus den ausgewählten Stücken und mischt sich mit ins Gespräch ein. Dazu kommen noch Sabine Fallenstein, Susanne Benda und Jan Brachmann.
Preisgekrönte junge Talente und ein Konzert voll Entdeckungen: mit selten gespielten Werken und bewegenden Geschichten.
Sie spielen auswendig, im Stehen und bauen raffinierte Brücken zwischen den Genres. Das 2012 in Berlin gegründete vision string quartet ist ein Ensemble der besonderen Art. Einst vom SWR als "New Talent" gefördert, kehrt es nun nach zehn Jahren zurück nach Schwetzingen und begeistert mit Quartetten von Schostakowitsch, Mozart und Grieg.
„Bei den Schwetzinger SWR Festspielen haben die Laureaten-Konzerte des ARD-Musikwettbewerbs eine lange Tradition und gehören zu den jährlichen Höhepunkten im Schloss. Mit Musik von Hans Gál, Henriëtte Bosmans und Alexander von Zemlinsky stehen während des Naziterrors verfemte Werke im Zentrum des Programms.“
Klare Rollenbilder prägen das 19. Jahrhundert: Die Frau als Ideal von Hingabe und Verklärung ergänzt und vervollständigt mit ihren Eigenschaften das Männliche. Diese Sicht prägt auch die Kunst der Zeit. Pianistin Sophie Pacini und Schauspielerin Rebecca Immanuel hinterfragen diese historischen Geschlechterbilder musikalisch und literarisch.
"Schöne Welt, wo bist du? - Kehre wieder, holdes Blütenalter der Natur! Ach! Nur in dem Feenland der Lieder lebt noch deine goldne Spur." So klagt Friedrich Schiller in seinem Gedicht "Die Götter Griechenlands". Franz Schubert hat daraus ein Lied gemacht und das eröffnet das Programm des Signum Quartetts. Dazu erklingt das fünfte Werk der Preußischen Quartette von Joseph Haydn mit dem Untertitel Der Traum. Passend zu diesen Werken das 1994 von Thomas Adès komponierte Streichquartett. Der Brite wandert hier musikalisch in sieben Bildern durch das antike Sehnsuchtsland Arkadien. Himmlisch!
Cellist und SWR Kultur New Talent Arne Zeller eröffnet den Prolog der Schwetzinger SWR Festspiele – ein Debüt, das eine große Zukunft verspricht.
Im Rokokotheater des Schwetzinger Schlosses hing am vergangenen Sonntag eine große Europa-Fahne am Bühnenhintergrund. Davor saßen die jungen Musikerinnen und Musiker des European Union Baroque Orchestra, eines 1985 gegründeten Kulturbotschafters der Europäischen Union. Zu den Schwetzinger SWR Festspielen kam das European Union Baroque Orchestra unter der Leitung des Cembalisten Christophe Rousset mit einem Programm rund um Jean-Philippe Rameaus Musik.
Es muss sich ja nicht immer nur um den Mann drehen, es darf auch mal die Frau im Mittelpunkt stehen, haben sich Jörg Halubek und Il Gusto Barocco gedacht und deshalb einen Abend rund um die große Liebe von Orpheus gemacht: Eurydike. Musik und Gedichte von Dichterinnen aus der Zeit, in der Claudio Monteverdi seine Orfeo-Oper komponiert hat, rücken jetzt Eurydike in den Mittelpunkt und bringen weibliche Perspektiven zur Geltung.
Vogelgezwitscher und Meeresrauschen: Für sein Wiedersehen mit dem SWR Vokalensemble hat Marcus Creed Perlen angelsächsischer Naturlyrik auf die Schnur gefädelt. Im Zentrum steht Stanfords Klassiker „The Blue Bird“, dessen Beschwörung eines stillen Sees Generationen britischer Komponisten als Vorbild diente. Doch unter der Oberfläche lauert Abgründiges: Judith Bingham knüpft an Stanford an, während Edward Elgar in „Owls“ eine fast nihilistische Fantasie entwirft. Madrigale der Renaissance verbinden sich mit modernen Klangwelten zu einem Bestiarium – berückend schön und „very british“.
Frank Dupree, der Klavier-Tausendsassa aus Rastatt, brilliert auf den Tasten des Flügels wie kaum ein anderer. In der Konzertreihe "ClassicClash" von Villa Musica und SWR Kultur Musik RLP überschreitet er die Grenze zwischen Klassik und Jazz und verleiht den "Bildern einer Ausstellung" ein völlig neues Gesicht. Auch beim Franzosen Debussy und beim Brasilianer Villa-Lobos entdeckt er jazzige Facetten - gemeinsam mit seinem Jazz-Trio und brillanten Nachwuchsmusikern der Villa Musica. Originalwerke für Jazz-Trio und klassische Instrumente von Bolling und Kapustin runden das Programm ab.
Der Gesang des Orpheus bewegt Menschen und Götter. Die tragische Geschichte von Orpheus und Eurydike wird seit Jahrhunderten erzählt - vor allem in der Oper. In der diesjährigen Orchesterakademie mit dem SWR Symphonieorchester erkundet der Tenor Julian Prégardien die wenig bekannte Orpheus-Oper Joseph Haydns: "L'anima del filosofo". Mit Fabio Biondi am Pult bringt das Orchester anschließend Mozarts späte Es-Dur-Sinfonie KV 543 zum Strahlen.
Tabea Dupree und Gregor A. Mayrhofer im Gespräch über das Recycling Concerto mit einer Aufnahme von Vivi Vassileva und dem SWR Symphonieorchester.
Klassik trifft Rock: Das Signum Quartett vereint Beethoven, Mozart und Rock-Legenden zu einem energiegeladenen Dialog voller Überraschungen.
"Schwingt die Wiege des Kindes, Schwankt die Wage seines Schicksals; Schwindet der Weg des Lebens, Schwindet hin, in die ewigen Fernen", diese Zeilen stellte Ferruccio Busoni seiner "Berceuse élégiaque" voran. Sie entstand quasi autobiografisch als "Wiegenlied" eines Mannes "am Sarge seiner Mutter". Ganz anders Johannes Brahms: Er dachte bei seiner 4. Sinfonie nach eigenem Bekunden an den Geschmack saurer Kirschen, denn sie entstand in der steirischen Sommerfrische. Je tiefer man in das Werk hineingucke, desto mehr Sterne tauchen auf, befand eine Freundin des Komponisten.