SWR Kultur bietet eine Fülle an Konzerten für Sie. Einige zum Download, viele ein Jahr lang zum Nachhören. Stöbern Sie und finden Sie schöne Musikschätze.
Sie finden hier außerdem die Radio-Sendetermine von Konzerten aktueller Festivals.
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Stuttgarter Philharmoniker
Ksenija Sidorova (Akkordeon)
Leitung: Michal Nesterowicz
Ludwig van Beethoven:
Egmont-Ouvertüre op. 54
Dobrinka Tabakova:
Akkordeonkonzert "Sublime Dreams of Living Machines"
(Konzert vom 24. Mai 2025 im Kultur- und Kongresszentrum Oberschwaben in Weingarten)
"Das Akkordeon fasziniert mich seit langem. Als Volksorgel ist es fester Bestandteil einer Vielzahl europäischer und internationaler Volksmusik - und gleichzeitig ein schwarzer mechanischer Kasten mit einem atmenden Zentrum", sagt die Komponistin Dobrinka Tabakova. In ihrem Stück "Sublime Dreams of Living Machines" wird die Natürlichkeit des mechanischen Akkordeons zum Ausdruck gebracht. Das Akkordeonkonzert wird beim Bodenseefestival mit der Solistin Ksenija Sidorova uraufgeführt. Begleitet wird sie von den Stuttgarter Philharmonikern, die den Konzertabend mit Beethovens Egmont-Ouvertüre einleiten.
Beim Bachfest Stuttgart erkundet das Bach Consort Wien das 17. Jahrhundert. Im Dialog: Gaspar Fernandes aus dem barocken Mexiko, wo indigene, spanische und afrikanische Traditionen verschmelzen und Claudio Monteverdi, der in Venedig Tanz und Polyphonie revolutionierte. Dabei fördern sie überraschende kulturelle Querverbindungen und die tiefere Bedeutung der Sarabanda zutage - einst mehr als nur ein Tanz, sondern eine Gottheit.
Das lateinische Wort "Anima" bedeutet Lufthauch, Atem oder Seele. Im Rahmen des Bodenseefestivals trifft die Akkordeonistin Ksenija Sidorova auf das Signum Saxophone Quartet. In ihrem neuen Projekt "Anima" bringen sie gemeinsam frischen Wind in die Musik von Bach, Strawinsky, Piazzolla, bis hin zu Max Richter. Kraftvoll interpretieren sie die Stücke auf eigene Weise - atmend, pulsierend, beseelt.
Tabea Dupree im Gespräch mit
Emily Körner, Geigerin des SWR Symphonieorchesters
Stefan Bornscheuer, Geiger des SWR Symphonieorchesters
Reinhard Ermen, ehemaliger SWR Musikredakteur
Susanne Benda, Musikjournalistin
13 Jahre lang, von 1998 bis 2011, war Sir Roger Norrington Chefdirigent des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR, dann Ehrendirigent auf Lebenszeit. Am 18. Juli ist er im Alter von 91 Jahren gestorben. In einer Live-Gesprächsrunde mit Weggefährten u. a. aus dem Orchester und der SWR Musikredaktion lassen wir diese prägende Ära Revue passieren. Wir sprechen über den Stuttgart Sound, über historische Aufführungspraxis, über Musikvermittlung und über herausragende Konzerte, wie z. B. in Japan oder bei den Londoner Proms. Dabei erinnern wir an einen charismatischen Dirigenten mit seinen klaren Klangvorstellungen, einem profunden Wissen über Musik und Literatur und einem herrlich britischen Humor. Sir Roger war mehr als nur ein Dirigent, er war ein Humanist!
Der Einstieg könnte passender nicht sein: Beethovens Frühlingssonate eröffnet die Musikfestspiele „Schwäbischer Frühling“, beheimatet im Kloster Ochsenhausen. Auch dieses Jahr hat Intendant Linus Roth, der selbst als Violinist auf der Bühne steht, ein facettenreiches Programm gestrickt. Im Eröffnungskonzert lassen nebst Beethovens Sonate zwei Klavierquartette von Schumann und Brahms die Kammermusik-Herzen höher schlagen.
Sehnsucht und Erfüllung, Einsamkeit und Geselligkeit – die Gegensätze liegen vielleicht nirgends so dicht beieinander wie in der Musik von Franz Schubert. Elisabeth Leonskaja spielt einige seiner großen Klavierwerke.
Psalmen – seit fast 3000 Jahren werden sie gebetet und gesungen; erst von Juden, später auch von Christen. Auch im Koran sind sie zu finden. Es sind bildgewaltige Dichtungen, flehende Gebete, dramatische Klagen, jubelnde Hymnen, die von gemeinsamen kulturellen und kultischen Wurzeln erzählen. Das Konzert des SWR Vokalensembles verbindet die leidenschaftliche Dramatik religiöser Bekenntnisse mit einem zeitgenössischen Perspektivwechsel im Umgang mit diesen Texten.
Das diesjährige Bodenseefestival steht unter dem Motto „Freiheit“ und bietet mehr als 70 Kulturveranstaltungen rund um den See. In Allensbach tritt der deutsche Jazzpianist Michael Wollny mit dem französischen Saxofonisten Emile Parisien auf und widmen sich gemeinsam der wohl freiesten Form der Musik: der Improvisation. Frei von allen Zwängen entsteht im Moment etwas Neues und Unerwartetes. Da kann es schon mal passieren, dass Wollnys ganzer Unterarm auf den Tasten landet. Der Einfallsreichtum der beiden Musiker verspricht einen mitreißenden Abend.
Der Badische Kammerchor ist der Konzertchor der Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg. Er setzt sich zusammen aus den an der Hochschule Studierenden (den zukünftigen Kantorinnen und Kantoren) und weiteren Sängerinnen und Sängern aus Heidelberg und Umgebung. In seinem Programm präsentiert der Chor einen Ausschnitt aus der berühmten Missa Papae Marcelli von Giovanni Pierluigi da Palestrina und kombiniert das mit zeitgenössischer Chormusik aus England und den USA.
Nach seiner Oper "Adam und Eva" ist der Residenzkünstler Mike Svoboda mit einem weiteren amüsanten Programm bei den Festspielen zu Gast.
Als Wunderkind scheiterte Mozart in Ludwigsburg mit seinem Etappenziel, dem Herzog vorzuspielen. Bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen aber hat er schon immer einen Ehrenplatz. Dieses Jahr mit der selten gehörten Schauspiel-Musik zu "Thamos, König in Ägypten" und dem späten d-Moll-Klavierkonzert, Mozarts einzigem in einer Moll-Tonart. Dazu passt perfekt die Oxford-Sinfonie seines Freundes Joseph Haydn. Am Pult: Gabriel Pernet.
Das Vokalensemble „voix unie“ – „Vereinte Stimme“ wurde 2021 von Achim Plagge, Landeskantor, gegründet im Rahmen des Unionsjubiläums, der 200-Jahrfeier der Vereinigung der beiden evangelischen Kirchen im Gebiet des Badischen Großherzogtums, der reformierten und der lutherischen Kirchengemeinden. Sein Programm hat das Motto „Sommerträume“. Die reichen von der träumenden Maria über den Maiglöckchenkönig und die versunkene Stadt Vineta bis zum Traum vom Fliegen.
Der CoroPiccolo Karlsruhe ist beheimatet an der Stadtkirche und wurde 1996 von Christian-Markus Raiser, dem dortigen Kirchenmusikdirektor, gegründet. Der Chor besteht aus rund 30 sorgfältig ausgewählten Sängerinnen und Sängern, deren Repertoire von Alter Musik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen des 21. Jahrhunderts reicht. Beim Chorfest Baden präsentiert das Ensemble geistliche Werke aus aller Welt.
Der Motettenchor Pforzheim ist das A-cappella-Ensemble an der Stadtkirche. Unter der Leitung von Kord Michaelis widmet sich der Chor anspruchsvoller Chorliteratur, die in Gottesdiensten und Konzerten zur Aufführung kommt. Bei der Nacht der Chöre in Emmendingen präsentiert der Chor ein Auszug aus dem Programm „Zwischenzeit“, damit ist die Zeit zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten gemeint.
Das 1585 consort, benannt nach dem Geburtsjahr von Heinrich Schütz, widmet sich schwerpunktmäßig der Einstudierung und Aufführung von Chorwerken des 17. Jahrhunderts. Sein Programm ist abgestimmt auf den Festtag Mariä Heimsuchung (2.7.). Er bezieht sich auf die Erzählung im Lukasevangelium, in der Maria, nachdem sie von der bevorstehenden Geburt Jesu erfahren hat, zu ihrer Verwandten Elisabeth reist, die schwanger ist mit Johannes dem Täufer. Zu diesem Festtag gehört das berühmte „Magnificat“, der Lobgesang Mariens.
Landesjugendorchester Baden-Württemberg
Leitung: Johannes Klumpp
Ludwig van Beethoven:
"Leonoren-Ouvertüre" Nr. 3
Igor Strawinsky:
"Der Feuervogel", Ballettsuite (Fassung von 1919)
(Konzert vom 25. April 2025 in der Alten Mälzerei, Mosbach)
Martin Helmchen, 1982 in Ost-Berlin geboren, hat sich international als Top-Pianist etabliert. Zunächst studierte er an der Musikhochschule Hanns Eisler und wechselte später nach Hannover zu Arie Vardi. Zu seinen Mentoren zählt Alfred Brendel; einen entscheidenden Karriere-Impuls gab 2001 der Gewinn des Concours Clara Haskil. Die Kammermusik ist für Helmchen von zentraler Bedeutung, eine Leidenschaft, die er in Ensembles mit renommierten Partnern auslebt. Er ist Exklusivkünstler von Alpha Classics und lehrt als Gastdozent für Kammermusik an der Kronberg Academy.
Trio Orelon:
Judith Stapf (Violine)
Arnau Rovira i Bascompte (Cello)
Marco Sanna (Klavier)
Josef Haydn:
Klaviertrio in A-Dur Hob. XV:18
Dora Pejačević:
Klaviertrio in C-Dur op. 29
Franz Schubert:
Trio in Es-Dur op. 100
(Konzert vom 9. Juni 2025 in der Christuskirche in Baiersbronn-Mitteltal)