Material
- Biegsame Ranken, wie wilde oder echte Weinruten oder dünne Weidenzweige
- Gartenschere, optional: Schere
- Schnur, Bindedraht
- Verschiedene Kräuter, wie: Thymian, Salbei, Rosmarin, wilder Oregano (für die Basis) Lavendel, Fenchel, Wilde Möhre und Schafgarbe (geben Struktur)
- verschieden Blüten z.B. Sonnenhut, Ringelblume (setzen farbliche Akzente)
So geht's:
1. Die Weinruten zu einem Kreis binden. Teilweise ineinander verflechten bis ein kräftiger Kranz entsteht (gegebenenfalls mit Draht fixieren).
2. Die Kräuter (wie Thymian, Salbei, Rosmarin) für die Basis rundherum in den Kranz stecken.
3. Noch mehr Fülle und Struktur bekommt der Kranz mit den Blüten und Samenständen von Oregano, Lavendel, Schafgarbe, Wilde Möhre und Fenchel. Alles einfach in den Kranz hineinstecken.
4. Zum Schluss verschiedene Blüten, wie z.B. Ringelblume, Sonnenhut in den Kranz stecken. Dies gibt einen farblichen Akzent!
Schritt für Schritt zum Kräuterkranz
Mehr Tipps für einen schönen Kranz:
Der Kranz ist eine schöne Dekoration, z. B. für ein Gartenfest.
Im Sommer wird der Kranz schnell vertrocknen, behält aber trotzdem seinen natürlichen Charme. Die Kräuter dann einfach aus dem Kranz zupfen und weiter verwenden.
- Salbei eignet sich zum Überbrühen und gurgeln, z. B. bei Halsschmerzen
- Thymianzweige im Tee helfen bei Husten oder bronchialen Infekten
- Rosmarin verfeinert Ofenkartoffeln
- Fenchel hilft bei Bauchweh
- Lavendelduft entspannt…
Natürlich können auch andere Kräuter in den Kranz mit eingearbeitet werden, wie z. B. echte Kamille oder Eukalyptus.
Saftige Blattkräuter wie Petersilie, Kerbel oder Ähnliches eignet sich nicht für den Kranz.
Der Kranz ich komplett kompostierbar oder kann durch Feuer zurück in den Kreislauf gebracht werden.
Im Studio: Stephanie Müller, Kreativschaffende