Material
- 2–3 Bio-Orangen (ungespritzt, da die Schale verwendet wird)
- ca. 250 ml neutrales Öl (z. B. Jojobaöl, Mandelöl oder hochwertiges Olivenöl – je nach Verwendungszweck)
- Sparschäler oder Zestenreibe
- Sauberes Schraubglas oder kleine Flasche mit Deckel
- Feines Sieb oder Kaffeefilter
- Trichter (optional)
- Etikett für Beschriftung
So geht's:
1. Orangen vorbereiten
Die Orangen heiß abwaschen und gründlich abtrocknen. Mit dem Sparschäler oder einer feinen Reibe die äußere, orangefarbene Schale abziehen – möglichst ohne das weiße Fruchtfleisch (es schmeckt bitter).
2. Zesten ins Glas geben
Die Orangenzesten in das Schraubglas füllen und leicht andrücken.
3. Öl einfüllen
Das Öl über die Schalen gießen, bis alles gut bedeckt ist. Das Glas fest verschließen.
4. Durchziehen lassen
Das Glas an einen warmen, hellen Ort (aber nicht in direktes Sonnenlicht) stellen. Zugedeckt 1–2 Wochen ziehen lassen, dabei ab und zu leicht schütteln.
5. Abseihen
Nach der Ziehzeit das Öl durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter in eine saubere Flasche gießen.
6. Abfüllen & beschriften:
Das fertige Orangenöl in eine dekorative Flasche füllen, Etikett beschriften – fertig!
Tipp:
- Als Körperöl wirkt es belebend und stimmungsaufhellend.
- In der Küche kann man damit Salate, Desserts oder Gebäck aromatisieren – dann am besten ein mildes, geschmacksneutrales Öl (z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl) verwenden.
- Kühl und dunkel gelagert hält sich das Öl etwa 3–4 Monate.
Im Studio: Franziska Huber, aus Mühlacker Redaktion: Carolina Wolf