Für den Check werden drei Rasentrimmer mit Netzkabel unter die Lupe genommen:
- Einhell Elektro-Rasentrimmer für 26,95 €
- Bosch Easy Grass Cut für 34,99 €
- Gardena Small Cut für 42,99 €
Rasentrimmer mit Akku sind insgesamt teurer, da Ladegerät und Akku oft dazugekauft werden müssen. Marktcheck vergleicht diese Geräte inklusive Ladegerät und Akku:
- Parkside von Lidl für 42,97 €
- Lux Akku-Rasentrimmer für 82,98 €
- Rasentrimmer von Worx für 114,90 €
Die Rasentrimmer werden von Kleingärtnern in der Praxis gecheckt und in einem Prüfinstitut untersucht.
Trimmer mit Netzkabel im Praxis-Check
Was Gewicht, Handling und Schneideleistung angeht, haben die Kleingärtner unterschiedliche Meinungen. Auf den ersten Blick machen aber alle Trimmer einen soliden Eindruck.
Bei Rasentrimmern müssen immer dann, wenn der Faden aufgebraucht ist, die Spulen getauscht werden. Bei den Geräten von Bosch und Gardena geht das leicht. Bei Einhell klappt der Wechsel im Praxis-Check nicht.
Auf Nachfrage teilt Einhell der Marktcheck-Redaktion mit: Bei eigenen fabrikneuen Geräten hätte die beschriebene Problemstellung nicht nachgestellt werden können.
Technische Unterschiede der Kabel-Rasentrimmer
Im Prüfinstitut kann der Experte bei den gemähten Flächen kaum Unterschiede feststellen: Alle trimmen gut.
Die Fäden der Trimmer haben jedoch verschiedene Durchmesser. Beim Gerät von Einhell sind es 1,2 Millimeter, die beiden anderen Geräte haben einen Durchmesser von 1,6 Millimetern. Dünnere Fäden verschleißen meist schneller.
Außerdem gibt es Unterschiede bei der Beschaffenheit der Fäden. Manche haben glatte Oberflächen, wie etwa der von Einhell. Andere haben kleine Riefen, wie der Trimmer von Bosch. „Die Riefen hier drin dienen zum einen der Reduzierung des Luftwiderstandes. Das heißt, wir brauchen weniger Leistung für den Antrieb. Und zum anderen verändern wir ein bisschen das Geräusch. Das heißt wir haben eine andere Tonlage“, erklärt Dr. Bastian Stürmer-Stephan, Agraringenieur an der Universität Hohenheim.
Ein höherer Ton wird häufig als lauter empfunden. Bei der Prüfung der Lautstärke haben die Ingenieure aber kaum Unterschiede feststellen können. „Wir liegen etwa bei 85 Dezibel am Ohr des Nutzers. Das ist in etwa die Lautstärke eines Haarföns“, so der Agraringenieur.
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Praxis-Check: Rasentrimmer mit Akku
Negativ fällt den Kleingärtnern das Gewicht der Akku-Rasentrimmer auf. Mit 2,4 Kilogramm ist das Gerät von Lux das schwerste von allen.
Mit der Handhabung und der Mähleistung sind die Hobbygärtner jedoch zufrieden. Ein Pluspunkt an Kanten und verwinkelten Ecken ist die Drehbarkeit des Fadenkopfes bei den Geräten von Worx und Lux.
Der Spulenwechsel funktioniert bei den Geräten von Worx und Parkside etwas einfacher als bei dem Trimmer von Lux.
Vergleich der Akku-Rasentrimmer im Prüfinstitut
Den Ingenieuren der Universität Hohenheim fällt bei dem Rasentrimmer von Worx auf, dass der Fadenkopf vorne wackelt. „Die Funktionsfähigkeit ist derzeit noch gegeben, aber wenn jetzt der Nutzer das lange nutzt, ist die Gefahr, dass der Mäher schneller nicht mehr funktioniert“, so Agraringenieur Dr. Bastian Stürmer-Stephan.
Auf die Nachfrage der Marktcheck-Redaktion antwortet der Hersteller nicht.
Die Laufzeit der Akku-Rasentrimmer wird von Dr. Bastian Stürmer-Stephan im hohen Gras verglichen. Hier kommen die Geräte an ihre Grenzen. Die Akkus von Worx und Parkside halten unter den anspruchsvollen Bedingungen 23 Minuten durch. Der von Lux schafft nur 19 Minuten.
Auch bei der Ladezeit der Akkus zeigen sich Unterschiede. Die Speicher von Parkside und Lux sind nach 52 Minuten wieder voll. Der Akku von Worx benötigt mehr als eine halbe Stunde länger. Allerdings hat er auch eine größere Kapazität.
Fazit
Bei den Rasentrimmern mit Netzkabel konnte das Gerät von Einhell vor allem im Praxis-Check nicht überzeugen. Der Trimmer von Gardena war etwas besser, doch das Gerät von Bosch war klarer Favorit.
Die Akku-Trimmer von Lux und Parkside konnten im Prüfinstitut und bei den Kleingärtnern weniger überzeugen. Trotz des lockeren Fadenkopfes schnitt der Trimmer von Worx am besten ab.