Chrysanthemen blühen lange, viele von August bis in den Winter rein. Sie sind günstig im Einkauf, es gibt sie mit gefüllten und ungefüllten Blüten und in unzähligen Farben.
Welche Sorten gibt es?
Mittlerweile gibt es über 5.000 verschiedene Sorten, aber nur zwei Hauptarten und die unterscheiden sich sehr. Es ist wichtig, beim Kauf genau hinzuschauen. Einmal gibt es die Garten-Chrysantheme, auch bekannt als Winteraster, und die Herbst-Chrysantheme, die jetzt häufig als Topfpflanze in Discountern und Gartencentern angeboten wird. Sie ist nicht immer winterhart und hat oft bunte gefüllte Blätter, die weniger nützlich für die Insekten sind.
Garten-Chrysantheme, die winterharte Staude
Die Garten-Chrysantheme dagegen ist winterhart, ist als Staudenpflanze mehrjährig und es gibt sie auch mit ungefüllten Blüten. Dann ist sie eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten in der kühleren Jahreszeit. Sie kann im Garten und im Topf überwintert werden und treibt im nächsten Jahr wieder neu aus. Es lohnt sich also, genau hinzuschauen, welche Art man kauft.
Tipps zur Pflege von Garten-Chrysanthemen:
- Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein
- Sie gedeihen im Beet und im Topf
- Sie brauchen regelmäßig Wasser, gerade in der Wachstumsphase
- Staunässe ist zu vermeiden
- Im März werden die alten Triebe bodentief zurückgeschnitten.
- Wer einen buschigen Wuchs möchte, schneidet die neuen Triebe im Laufe des Jahres immer mal ab, das fördert den buschigen Wuchs.
Beliebte Garten-Chrysanthemen:
Empfehlenswert für eine schöne Blüte im späteren Herbst ist die zitronengelbe ’Citronella' und die violett-rosa ’Schweizerland'
Bewährt in punkto Winterhärte und Standfestigkeit haben sich ’Anja’s Bouquet’ (rosaviolett), ‘Bienchen’ (orangegelb) und ‘Hebe’ (zartrosa).
Im Garten: Heike Boomgaarden, Gartenbauingenieurin