- Feldsalat: der Klassiker der Herbstaussaat
- Spinat: robust und pflegeleicht im Garten
- Asia-Salate: würzige Vielfalt im Beet
- Tipp: Gründüngung als Bodenpflege im Herbst
Der Herbst markiert für viele Hobbygärtner das Ende der Gartensaison. Doch das muss nicht sein, weiß SWR4 Gartenexperte Volker Kugel. Denn auch im Oktober, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Gemüsegarten oder das Hochbeet sinnvoll zu nutzen. Mit der richtigen Vorbereitung und den passenden Sorten können Sie noch bis in den Winter hinein frisches Gemüse ernten.
Feldsalat – der Klassiker für die Aussaat im Herbst
Wer an Herbstgemüse denkt, kommt am Feldsalat nicht vorbei. Besonders die Sorte "Miro" ist für die späte Aussaat geeignet. Wichtig ist, die Samen mit einem Abstand von drei bis fünf Zentimetern auszusäen. Zwischen den Reihen sollten zehn bis 15 Zentimeter Platz sein.
Den Feldsalat nicht zu dicht säen. Das erleichtert die Ernte und sorgt dafür, dass sich die Pflanzen nicht gegenseitig behindern.
Nach etwa sieben Wochen ist der erste Feldsalat erntereif. Die Erntezeit geht dann bis Weihnachten, denn der Feldsalat ist sehr frosthart. Bei Schneefall decken Sie das Feldsalatbeet mit Gemüsevlies ab und können so laufend ernten.
Spinat – im Garten robust und pflegeleicht
Spinat ist ebenfalls eine hervorragende Wahl für die Herbstsaat. Die Sorte "Matador" eignet sich besonders gut, da sie kühle Temperaturen bevorzugt. Gesät wird etwa zwei Zentimeter tief, da Spinat ein Dunkelkeimer ist.
Spinat braucht gleichmäßige Feuchtigkeit, damit die Keimung der Samen klappt. Ein kleiner Trick dabei ist, eine zwei Zentimeter tiefe Saatrille zu ziehen. Und dann die Saatrille vor dem Säen kräftig zu gießen. Damit hat die Spinat-Saat einen optimalen Start.
Ein Reihenabstand von 20 bis 25 Zentimetern sorgt dafür, dass die Pflanzen ausreichend Platz haben. Gleichmäßige Feuchtigkeit ist entscheidend, damit die Samen gut keimen. Nach sechs bis acht Wochen können die ersten frischen Blätter geerntet werden.
Asia-Salate im Herbst anpflanzen – würzige Vielfalt aus dem Garten
Für alle, die es etwas exotischer mögen, sind Asia-Salate ideal. Eine Mischung aus Blattkohl- und Blattsenf-Arten bringt Abwechslung auf den Teller und ist pflegeleicht. Ideal ist die Aussaat mehrerer Arten als Asia-Saatmix. Im Samenregal des Gartencenters gibt es viele davon, z.B. "Asia spicy mix". Wie der Name sagt, ist da etwas Schärfe drin!
Die Samen werden ein bis zwei Zentimeter tief und mit einem Abstand von drei bis vier Zentimetern ausgesät. Zwischen den Reihen sollten etwa 20 Zentimeter Platz bleiben. Nach ca. sechs Wochen können Sie zum ersten Mal ernten. Wenn es kälter wird, schützen wir den Asiasalat einfach mit einem Vlies.
Besonders praktisch: Asia-Salate treiben nach der ersten Ernte erneut aus. Eine Ernte ist also mehrfach möglich. Wenn die ersten starken Fröste kommen, ist allerdings Schluss mit dem Ernteglück!
Gründüngung im Garten – Bodenpflege im Herbst
Wer keine Lust auf eine späte Ernte hat, kann den Herbst nutzen, um den Boden im Gemüsebeet vorzubereiten. Das Stichwort lautet Gründüngung. Gründüngung ist also eine Art Gesundheitsvorsorge für den Boden im Gemüsebeet. Ideal geeignet ist "Phacelia", der Bienenfreund, genauso die Lupine oder Kleearten.
Diese Pflanzen wachsen bis zum ersten starken Frost. Bei stärkeren Frösten frieren sie zurück. Dann werden sie im zeitigen Frühjahr in den Boden eingearbeitet und von den Mikro-Organismen schnell zersetzt. So ensteht ein idealer Kreislauf, der auch den Einsatz von Dünger deutlich reduziert.
Fazit: Herbstzeit ist Gartenzeit
Mit Feldsalat, Spinat und Asia-Salaten können Sie auch im Herbst frisches Gemüse genießen. Und wer sich jetzt lieber schon auf die nächste Saison vorbereitet, sorgt mit Gründüngung für einen gesunden Boden. Also: Ärmel hochkrempeln und den Herbst im Garten genießen!
Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Indem man verschiedene Sorten Feldsalat pflanzt, kann man fast durchgängig ernten, wie Biogärtner Frank Lutz im Video zeigt:
Bei der Erstellung dieses Textes hat ein KI-Sprachmodell geholfen. Es hat einen Vorschlag gemacht, wie man aus einer Hörfunkfassung zum Thema einen Artikel strukturieren und formulieren könnte. Anschließend wurde der Text von einer Redakteurin überarbeitet, das heißt: kritisch geprüft, ergänzt und verbessert. Generell handelt der SWR nach folgenden Richtlinien:
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