Gartenbeleuchtung: Mit den richtigen Ideen wird es draußen schön stimmungsvoll

LED, Solar, mit oder ohne Strom: Die passende Beleuchtung sorgt in Ihrem Garten für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Die Auswahl an Gartenlampen ist groß und dient nicht nur der Optik.

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Von Autor/in Rebecca Aimée Fehlen

Wie beleuchtet man im Garten richtig?

Wenn Sie eine angenehme Atmosphäre in Ihrem Garten schaffen wollen, ist eine durchdachte Beleuchtung der Schlüssel. Dafür eignet sich eine Mischung aus verschiedenen Elementen wie Laternen, LED-Lichtern oder Solarleuchten. Wichtig ist es, die verschiedenen Bereiche Ihres Gartens zu berücksichtigen – wie beispielsweise Wege, Pflanzenbeete oder Teiche.

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Dieser Weg ist nicht nur gut beleuchtet. Durch den entsprechenden Einsatz von Lichtern bekommt der Holzboden auch eine geschwungene optische Struktur. Auch LED-Streifen zwischen einzelnen Stufen im Garten sehen toll aus.

Gartenbeleuchtung: Eine runde Gartenleuchte leuchtet zwischen Hortensien und anderen blühenden Pflanzen im Garten.
Gartenleuchten im Blumenbeet sehen schön aus und helfen Stolperfallen vermeiden.

Zusätzlich zur schöneren Optik erhöhen Lichter auch die Sicherheit im Außenbereich. So vermindern Sie durch das Beleuchten von Treppen und Wegen potenzielle Stolperfallen. Bei der Auswahl der Lampen sollten Sie darauf achten, dass man sie ausschalten kann. So halten Sie die Lichtverschmutzung gering und schützen Insekten.

Wie viel Gartenbeleuchtung ist erlaubt?

Licht aus dem eigenen Garten stört manchmal die Nachbarn und kann zu Streit führen. Grundsätzlich ist Gartenbeleuchtung erlaubt, dabei sollten Sie jedoch Rücksicht auf Mensch, Tier und Umwelt nehmen. Lassen Sie die Beleuchtung nicht dauerhaft brennen, sondern nur dann, wenn sie benötigt wird. Insbesondere zwischen 22 und 6 Uhr sollten Sie die Beleuchtung so gering wie möglich halten. Von April bis September gilt übrigens in BW auch für private Fassaden rund um die Uhr ein Beleuchtungsverbot.

Strom oder Solar – welches Leuchtmittel für die Außenbeleuchtung?

Die Auswahl ist groß: Sie können Außenlampen mit LED- oder Solarleuchtmitteln betreiben. Außerdem gibt es auch Halogen- oder Energiesparleuchtmittel zur Beleuchtung von Gärten. Zu welchem Leuchtmittel Sie greifen, ist oft eine Frage des Preises und vor allem auch des Energieverbrauchs.

LED-Lichter für die Gartenbeleuchtung

Sehr beliebt bei der Beleuchtung des Gartens sind LED-Lichter. Im Gegensatz zu Energiespar- oder Halogenleuchtmitteln funktionieren LEDs bei Hitze und Kälte gleich gut und sind energiesparend. Sie sind langlebig und es gibt verschiedene Einstellungsmöglichkeiten in Bezug auf die Farbe und Helligkeit.

Verschiedenfarbige LED-Lampen sorgen für eine stimmungsvolle Beleuchtung im Garten.
Verschiedenfarbige LED-Lampen sorgen für eine stimmungsvolle Beleuchtung im Garten.

LED-Lampen brauchen allerdings Strom, wenn es sich nicht um Solarlampen handelt. Dafür müssen also Kabel verlegt werden. Ein Elektriker kann Ihnen Stromleitungen ziehen, oder Sie informieren sich im Baumarkt über die Möglichkeit, Leitungen überirdisch zu verlegen.

Solarleuchten für den Garten

Ein Vorteil von Solarleuchten ist, dass sie nicht an Strom angeschlossen werden müssen. Sie ziehen ihre Energie aus dem Sonnenlicht. Deshalb eignen sie sich vor allem für abgelegene Gartenbereiche. Solarleuchten gibt es in verschiedenen Formen und Varianten wie etwa als Laternen, Kugeln, Leuchtpoller, Wandlampen, Girlanden, Bodeneinbauleuchten oder Steckleuchten.

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Diese kleinen Kugellämpchen eignen sich perfekt für Blumenbeete. Tagsüber leuchten die bunten Blüten im Sonnenlicht und abends leuchten die Lichter. Erinnert irgendwie an Glühwürmchen und funktioniert mit Solartechnik. Es gibt aber auch größere Leuchten fürs Blumenbeet. Es gibt eben viele Möglichkeiten seinen Garten zu beleuchten.

Gartenbeleuchtung: Eine Solarlampe steht in einem Blumenbeet inmitten von blühenden Pflanzen.
Solarleuchten für den Garten kommen ohne Stromkabel aus, weil sie ihre Energie aus dem Sonnenlicht ziehen.

Dunkle Ecken mit Licht aufwerten

Eine Mauer oder eine Grundstücksbegrenzung ist meist ein dunkler Bereich und kann eigentlich sehr schön gestaltet und beleuchtet werden. In diesem Beispiel sieht man wie die Mauer mit Holz verkleidet, bepflanzt und mit Leuchten angestrahlt wurde. Auf diese Weise wird ein Garten oder ein Innenhof deutlich aufgewertet und lädt mehr zum Verweilen ein.

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Welche Lichtfarbe im Garten?

Die Lichttemperatur sollte unter 3.000, besser sogar unter 2.700 Kelvin liegen. Das entspricht einem gelb-orangefarbenen Licht. Alles, was weiß oder gar bläulich ist, zieht die Insekten magisch an. Außerdem gilt: Möglichst schwach, möglichst nach unten, möglichst gelblich – wenn denn Licht gebraucht wird, ist das die beste Variante.

Ein besonders warmes und stimmungsvolles macht die Gartenbeleuchtung mit Kerzen. Wer Lust am Basteln hat, kann sich die passende Laterne hierfür sogar selber herstellen. Kerzenlicht sollten Sie wegen Brandgefahr aber immer im Auge behalten.

Gartenbeleuchtung mit Feuer: Fackeln und Feuertonnen im Garten

Warm und gemütlich wird es mit Feuerstellen in Form von Feuerkörben, Feuerschalen oder Feuertonnen im Garten. Meist sind sie aus Stahl, Eisen, Ton und Keramik oder Sie machen sich selbst eine Feuerschale aus Beton. Beachten Sie dabei immer die wichtigsten Regeln beim Gebrauch einer Feuerschale.

Gartenbeleuchtung: Feuerkorb im Garten zum Beleuchten und Grillen.
Am Lagerfeuer lässt sich ein warmer Sommerabend genießen.

Auch Fackeln aus Holz mit Wachs oder Fackeln aus Edelstahl gefüllt mit einem Brennstoffvorrat sind ein echter Hingucker. Achten Sie bei Feuer immer auf den nötigen Brandschutz!

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Rebecca Aimée Fehlen
Redakteurin Rebecca Fehlen