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Dünger aus Küchen- und Gartenabfällen - Tipps vom Gärtnermeister

Pflanzen brauchen zum Wachsen nicht nur Licht und Wasser, sondern auch ausreichend Nährstoffe. Die liefert nicht nur chemischer Dünger - viel schonender für die Umwelt und den Geldbeutel sind Küchenabfälle, die in jedem Haushalt anfallen.

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Stand

Gerade zum Start der Wachstumsperiode brauchen die Pflanzen Nährstoffe, also guten Dünger. Organischer Dünger - das sind Produkte tierischen oder pflanzlichen Ursprungs - ist optimal.

Der klassische organische Dünger sind Hornspäne. Die stammen allerdings oft aus Massentierhaltung und können deshalb belastet sein (Tipp: eine sehr gute Alternative dazu ist Schafwolldünger).

Organischen Dünger aus Küchen- und Gartenabfällen selbst herstellen

Küchenabfälle und Kompost im Garten

Ein selbst gemachter Komposteimer (auch als Bokashi-Eimer bekannt) für Balkon, Terrasse oder Garten aus zwei Eimern liefert uns Dünger und Kompost in einem.

Sie brauchen:

  • zwei möglichst gleiche Eimer, die ineinander passen
  • einen Eimer-Deckel
  • Abstandshalter (z. B. Steine, kleine Blumentöpfe, ...)
  • einen Ablaufhahn

So gehts:

Bereit!

Jetzt können Sie Küchen- und Gartenabfälle einfüllen. Verschließen Sie die Eimer anschließend mit dem Deckel.

Gemüsepflanzen und Gießkanne im Garten

Anwendung und Dosierung

Nach ca. vier Wochen können Sie den ersten Flüssigdünger über den Ablaufhahn ablassen und Ihre Pflanzen damit gießen. Mischungsverhältnis: 1 zu 10.

Die Küchenabfälle werden zu Kompost, der in die Erde eingearbeitet werden kann.

Erstmals publiziert am
Stand
Autor/in
SWR