- Zweijährige Pflanzen: Warum sie in keinem Garten fehlen dürfen
- Beispiele für zweijährige Pflanzen: Diese Sorten bringen bunte Blüten in den Garten
- Direktsaat von zweijährigen Pflanzen: So gelingt die Aussaat im Garten
- Zweijährige Pflanzen säen: Tipps für Beete und Kübel
- Selbst aussäende Pflanzen: Ein Garten voller Überraschungen
Zweijährige Pflanzen: Warum sie in keinem Garten fehlen dürfen
Zweijährige Pflanzen sind einfach unverzichtbar im Garten. Sie bieten sich zum Beispiel auch für einen schönen Bauerngarten an. Mit den zweijährigen Pflanzen haben Sie eine große Blütenfülle das ganze Jahr im Garten. Mit der Aussaat sollen Sie zwischen Juni und August beginnen. So können Sie die schönsten Beete für das kommende Gartenjahr anlegen – und natürlich auch Lücken in den Beeten füllen. Die zweijährigen Pflanzen sind nicht nur schön, sondern auch ökologisch wertvoll – viele bieten Nektar und Pollen für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge.
Beispiele für zweijährige Pflanzen: Diese Sorten bringen bunte Blüten in den Garten
Zur Gattung der "Zweijährigen" gehören mehr Pflanzen, als man auf den ersten Blick glaubt. Zum Beispiel Frühlingsblüher wie Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht und Goldlack. Für den Sommer als Beispiel Bartnelke, Fingerhut, Königskerzen, Nachtviole oder der Muskatella-Salbei. Diese Pflanzen bilden meist im August ihre Samen aus. Sie reifen und fallen zu Boden. Hier beginnen sie dann zu keimen.
Als Hobbygärtner kaufen Sie die Samen oder sammeln Sie sie. Dann sähen Sie die Samen aus und in der zweiten Jahreshälfte bilden die Pflanzen dann erst einmal ihre Wurzeln und Blattrosetten aus. Dann passiert erst mal gar nichts – bis zum Winter.
Nach dem Winter wird es spannend. Um blühen zu können, brauchen die zweijährigen Pflanzen einen Kältereiz. Und den bekommen sie nur im Winter – zwischen minus drei und plus vier Grad. Fachlich wird dieser Vorgang "Blühinduktion" genannt.
Ganz einfach: Ohne Kältereiz kein Blühen.
Direktsaat von zweijährigen Pflanzen: So gelingt die Aussaat im Garten
Zweijährige Pflanzen haben einen super Vorteil: Sie lassen sich sehr gut direkt aussähen, als Direktsaat. Mit der direkten Aussaat hat man größere Erfolge als mit dem Vorziehen im Topf. Denn so einige zweijährige Pflanzen mögen es nicht, wenn man sie verpflanzt, da es dabei zu Verletzungen an der Wurzeln kommen kann.
Zweijährige Pflanzen säen: Tipps für Beete und Kübel
Die Pflanzen-Samen können Sie direkt in einen Kübel oder auch in ein Beet säen. Nach dem Ausbringen immer mit der Hand am Boden fest andrücken, damit die kleine Pflanze direkt in die Erde wurzeln kann. Jetzt müssen Sie ganz vorsichtig angießen. Mit einer Brause an der Gießkanne oder am Schlauch. Bitte ganz langsam, damit das Saatgut nicht weggeschwemmt wird. Nun so lange feucht halten, bis sich ein kleines Pflänzchen zeigt.
Selbst aussäende Pflanzen: Ein Garten voller Überraschungen
Haben Sie Ihre Lieblingspflanzen einmal im Garten ausgesät, dann haben Sie viele Jahre Freude dran. Denn in ihrem Lebenszyklus säen sich die Pflanzen selbst wieder aus. Dann wachsen sie oft an den erstaunlichsten Orten. Kleine Hornveilchen gedeihen in Fugen, Akeleien in Mauerfugen oder herrliche Stockrosen wachsen dann plötzlich an Hauswänden hoch. Diese Pflanzen sind so wunderbar einfach.
Zweijährige Pflanzen sind nicht nur einfach in der Pflege, sie sind auch sehr bienenfreundlich. Wenn Sie Insekten in Ihrem Garten noch mehr unterstützen wollen, dann können Sie das nicht nur mit den richtigen Pflanzen, sondern auch mit einem Insektenhotel.
Für ein Blütenmeer im Garten sorgen auch Zinnie, Löwenmäulchen, Wandelröschen und Gazanie. Diese vier Pflanzen blühen bis in den Herbst hinein.