Das war der BW-Newsticker am Freitag

BW-Newsticker am Morgen: Ausschreitungen bei Europa League-Spiel in Stuttgart, "Wollhaus-Raser" soll abgeschoben werden, Gewinneinbruch bei Daimler Truck

Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker, heute von Natalja Kurz.

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Stand

Tschüss zusammen!

Das war es für heute mit dem BW-Newsticker am Morgen. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende! Am Montag ist meine Kollegin Samantha Ngako ab 6 Uhr für euch da. Bis dahin findet ihr alle aktuellen Nachrichten und Hintergründe für Baden-Württemberg unter SWRAktuell.de/bw, in der SWR Aktuell App, in unserem Newsletter am Morgen, auf WhatsApp, bei Instagram, Facebook, TikTok oder YouTube und natürlich auch im Radio und TV.

Stadtbild-Diskussion: Was bringt ein Verkaufsverbot für Alkohol?

Die Stadtbild-Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat zu einer hitzigen Debatte über Migration und Kriminalität in ganz Deutschland geführt. Die Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer (parteilos), Esslingen, Matthias Klopfer (SPD) und Schwäbisch Gmünd, Richard Arnold (CDU), forderten deshalb zuletzt in einem offenen Brief, dass der Verkauf von Alkohol nachts ab 22 Uhr verboten wird. So sollen Lärm, Vermüllung und Konflikte reduziert werden.

Fachleute sind skeptisch, dass ein solches Verbot alleine ausreicht. Das Polizeigesetz in Baden-Württemberg sieht bereits vor, dass Kommunen selbst entscheiden können, ob sie den Alkoholkonsum an bestimmten Brennpunkten durch eine Verordnung verbieten. Es komme dabei aber vor allem auf die Kontrolle an, so der innenpolitische Sprecher der SPD, Sascha Binder. Reine Verbotspolitik werde nicht helfen.

Die Expertin der Grünen im Landtag von Baden-Württemberg, Marilena Geugjes, erklärte, wichtiger als ein Verbot seien Prävention, Angebote für verantwortungsvollen Konsum in Clubs und Bars, eine bessere Stadtgestaltung mit Licht, Sichtachsen und Aufenthaltsqualität sowie Bildungs- und Suchtpräventionsarbeit.

Ab heute Abend: Keine Züge zwischen Biberach und Aulendorf

Noch ein Hinweis für Bahnreisende: Zwischen Biberach und Aulendorf fahren in den nächsten Tage keine Züge. Ab heute Abend 21 Uhr bis Mittwoch müssen Fahrgäste in beide Richtungen auf den Ersatzverkehr mit Bussen umsteigen. Teilweise pendeln Busse zwischen Ulm und Friedrichshafen. Die Bahn bittet Fahrgäste, sich vor Reiseantritt im Internet zu informieren. Der Grund für den Ersatzverkehr: Auf der Strecke werden Oberleitungsmasten erneuert.

Banküberfall in Oftersheim: Täter auf der Flucht

In Oftersheim (Rhein-Neckar-Kreis) hat ein bewaffneter Mann gestern eine Bank überfallen. Zwei Menschen wurden laut Polizei leicht verletzt. Ob es sich um Bankmitarbeiter oder Kunden handelt und wodurch sie verletzt wurden, teilten die Beamten nicht mit. Der unbekannte Täter ist auf der Flucht. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Laut Polizei handelt es sich bei dem Täter um einen kräftig gebauten Mann, etwa 1,75 Meter bis 1,80 Meter groß, mit schwarzem Hoodie, grüner Steppweste und osteuropäischem Akzent.

Insolvenz soll Rettung für Medizin Campus Bodensee bringen

Der Klinikverbund Medizin Campus Bodensee (MCB) mit Sitz in Friedrichshafen hat jetzt offiziell ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet. Damit können die Geschäfte neu geordnet werden. Hintergrund ist, dass die Stadt Friedrichshafen die Verluste des MCB von rund 25 Millionen Euro pro Jahr nicht ausgleichen kann.

Zum Klinikverbund Medizin Campus Bodensee gehören Kliniken in Friedrichshafen und Tettnang (Bodenseekreis). Er soll mit dem Oberschwabenklinikverbund (OSK) aus Ravensburg fusionieren oder eng zusammenarbeiten. So sollen Doppelstrukturen vermieden werden.

Nach der sogenannten Planinsolvenz können jetzt Löhne und Gehälter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis auf Weiteres mit Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit bezahlt werden. Für Patienten soll sich nichts ändern.

BW: Rauchverbot bald auch in Freibädern und Zoos?

Raucherinnen und Raucher in Baden-Württemberg müssen sich auf strengere Regeln einstellen. Das sogenannte Nichtraucherschutzgesetz wird reformiert, so weit klar. Nach einem Bürgerforum soll das Gesetz jetzt aber noch weiter verschärft werden als bislang bekannt. In Zukunft soll das Rauchverbot zum Beispiel auch für Freibäder, Freizeitparks und Zoos gelten.

Damit das Gesetz in Kraft treten kann, müssen auch die zuständigen Ministerien noch zustimmen.

Friedrichshafen: Drohne kommt Zeppelin gefährlich nahe

Über Friedrichshafen (Bodenseekreis) ist eine Drohne gefährlich nahe an einen Zeppelin herangeflogen. Das Luftschiff befand sich am Mittwochnachmittag während eines Übungsflugs in rund 350 Metern Höhe, als die Besatzung den nur etwa 50 Meter entfernten Quadrokopter bemerkte. Die Drohne folgte dem Zeppelin kurzzeitig seitlich und entfernte sich anschließend.

Nach Einschätzung der Polizei dürfte der Steuernde die Drohne in dieser Höhe nicht mehr im Blick gehabt haben. Ein Zusammenstoß zwischen Drohne und Zeppelin hätte erheblichen Sachschaden anrichten können, hieß es. Die Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr laufen, bislang ohne Erfolg - Zeugen werden gesucht.

Spitzenkoch Harald Wohlfahrt wird 70

Er gilt als einer der besten Köche Deutschlands und hat der "Schwarzwaldstube" in Baiersbronn (Kreis Freudenstadt) drei Sterne beschert. Für die Raumfahrtbehörde ESA entwarf er spezielles Essen für Astronauten. Inzwischen kocht Harald Wohlfahrt nur noch zum Spaß. Der Deutschen Presse-Agentur sagte er: "Was jetzt sehr schön ist: Ich kann selber bestimmen, kann kreativ arbeiten, stehe nicht mehr unter Zwängen."

Ob Wohlfahrt an seinem Geburtstag heute kocht oder ob er sich bekochen lässt, ist nicht bekannt. Wir gratulieren ihm jedenfalls ganz herzlich.

Mit Waste Watchern geht Heilbronn Müllsündern nach

Die Stadt Heilbronn verstärkt den Kampf gegen Müll auf Straßen, Plätzen und Grünflächen: Sogenannte Waste Watcher durchsuchen zum Beispiel Müllhaufen nach Hinweisen auf Verursacher, dokumentieren Verstöße und leiten Verfahren ein. Sie sollen aber nicht nur kontrollieren, sondern auch aufklären und Bewusstsein schaffen. Darum stehen Waste Watcher alle zwei Wochen auf dem Heilbronner Wochenmarkt und informieren über Allfallregeln.

Die Waste Watcher sind spezielle Ermittlerteams des Kommunalen Ordnungsdienstes, die in Zweierteams unterwegs sind (oft in Zivil), und zwar zu wechselnden Tages- und Nachtzeiten. Ziel der Aktion: Der öffentliche Raum soll sauberer und lebenswerter werden.

Freiburg: Unbekannte malen Fahrradweg selbst

Fahrradfahren ist gesund und gut fürs Klima. So etwas haben wohl Unbekannte in Freiburg gedacht. Sie malten einen rund 200 Meter langen Fahrradweg auf eine Straße. Zeugen beobachteten die Aktion in der Nacht auf Donnerstag und alarmierten die Polizei.

Inzwischen hat sich die Aktivistengruppe "Klimakollektiv" zu dem Vorfall bekannt. Sie fordert eine "sozialgerechte Verkehrswende". Dazu gehöre auch eine autofreie Innenstadt, Tempo 30 innerorts und durchgehend breite Radwege.

Krieg oder Gefängnis: Ein russischer Reservist bangt in Deutschland um seine Zukunft

Kirill lebt seit 2022 in Deutschland. Er ist Russe und unterstützt die Opposition in seinem Heimatland. Nach Deutschland kam er zufällig. Als er hier einen Kurzurlaub machte, rief der russische Präsident Wladimir Putin die Mobilmachung aus. Für Kirill war klar: Nach Russland konnte er nicht zurückkehren. Inzwischen lebt der 55-Jährige in Furtwangen (Schwarzwald-Baar-Kreis) und bangt. Denn ob er in Deutschland bleiben kann, ist ungewiss.

Gesunkene Nachfrage in den USA: Gewinneinbruch bei Daimler Truck

Wegen der gesunkenen Nachfrage in den USA ist der Gewinn beim Stuttgarter Lkw-Hersteller Daimler Truck im dritten Quartal massiv eingebrochen. Das Unternehmen verzeichnete ein Minus von rund 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) sank zwischen Juli und September auf 716 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Auch der Umsatz und der Absatz der Nutzfahrzeuge gingen um 14 Prozent zurück.

"Die Unternehmensperformance wurde durch anhaltende Belastungen auf dem nordamerikanischen Lkw-Markt gedämpft, wo sich Kunden angesichts eines sehr schwachen Frachtumfelds und ausstehender regulatorischer Klarheit weiterhin zurückhaltend zeigen", erklärte der DAX-Konzern am Morgen.

In Europa konnte sich Daimler Truck dank gestiegener Verkäufe gegenüber den schwachen Vorjahreszahlen verbessern auf 319 Millionen Euro, ein Wachstum von zwölf Prozent.

Studie: Mieten nach Umzug deutlich höher

Wer nicht umziehen muss, wohnt günstiger - das zeigt eine neue Studie des Eigentümerverbands "Haus und Grund". Demnach sind die Mieten bei Neuvermietungen deutlich höher als bei bestehenden Mietverhältnissen. Alleinlebende in Deutschland geben im Schnitt etwa 20 Prozent ihres Einkommens für die Miete aus. Nach einem Umzug steigt dieser Anteil laut der Studie auf über 26 Prozent. Besonders betroffen sind Städte und Ballungsräume. Damit werde der "Lock-in-Effekt" verstärkt, so "Haus & Grund": Viele Menschen bleiben in ihrer Wohnung, obwohl ein Umzug, sei es aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen, sinnvoll wäre. Der Eigentümerverband fordert die Politik unter anderem auf, mehr Wohnraum zu schaffen.

E-Scooter-Verbot in Neckarsulm kommt offenbar gut an

Aus der Fußgängerzone in Neckarsulm (Kreis Heilbronn) müssen E-Scooter jetzt doch draußen bleiben. Die Stadt hatte sich ursprünglich gegen ein Verbot entschieden. Weil es aber viele Beschwerden über rücksichtsloses und gefährliches Fahrverhalten gab, hat die Stadt die E-Scooter aus der City verbannt. Die Menschen finden das offenbar gut. In einer nicht repräsentativen SWR-Umfrage fiel das Echo auf das E-Scooter-Verbot überwiegend positiv aus:

Die Lage auf den Straßen

Auf den Straßen im Land wird es langsam voller. Auf der A8 Karlsruhe in Richtung Stuttgart zwischen Pforzheim-West und Pforzheim-Nord gibt es eine Unfallstelle auf der rechten Spur mit zwei Kilometern Stau. Genauso lange staut es sich nach einem Unfall auf der A81 Stuttgart in Richtung Heilbronn, und zwar zwischen Stuttgart-Feuerbach und Stuttgart-Zuffenhausen. Außerdem hat es am Kreuz Weinsberg an der A81 und A6 Heilbronn in Richtung Würzburg einen Unfall gegeben. Die Polizei leitet dort den Verkehr auf dem Standstreifen an der Unfallstelle vorbei. Fahrt vorsichtig und kommt gut an!

Jederzeit könnt ihr euch in unserer SWR Aktuell-App über eure Strecke informieren oder hier reinschauen:

A5 nach Brand stundenlang gesperrt

Ihr habt's vielleicht im Radio gehört - und standet hoffentlich nicht selbst im Stau. Auf der A5 bei Malsch im Kreis Karlsruhe hat es gestern deutlich länger gedauert. Am Mittag war der Auflieger eines Lkw während der Fahrt in Brand geraten. Der 62-ährige Fahrer bemerkte den Brand und löste die Zugmaschine per Hand vom Anhänger. Er wurde nicht verletzt. Für die Löscharbeiten musste die Autobahn dann aber in Richtung Karlsruhe gesperrt werden.

"Wollhaus-Raser" soll abgeschoben werden

Das Regierungspräsidium Stuttgart hat entschieden, den sogenannten "Wollhaus-Raser" aus Heilbronn abzuschieben. Der heute 22-Jährige ist türkischer Staatsbürger. Er war wegen Mordes und dreifachen versuchten Mordes zu neun Jahren Haft verurteilt worden.

2023 war er mit seinem über 300 PS starken Auto in der Heilbronner Wollhausstraße mit rund 100 Kilometern pro Stunde in das Auto einer Familie gerast. Der Vater starb noch an der Unfallstelle, seine Frau wurde schwer, die beiden Kinder leicht verletzt.

Jetzt hat der Verurteilte einen Monat Zeit, um gegen die Ausweisungsverfügung zu klagen. Tut er das nicht, muss er das Land verlassen.

40 Jahre nach Mordfall: Polizei durchsucht Haus

In einen ungeklärten Kriminalfall kommt jetzt offenbar Bewegung: 40 Jahre nach dem Mord an einer 31-jährigen Frau im Kreis Göppingen hat die Polizei gestern in Schwendi (Kreis Biberach) das Haus und das Grundstück eines Tatverdächtigen durchsucht. Welche Ergebnisse die Durchsuchung gebracht hat - darüber machen Polizei und Staatsanwaltschaft keine Angaben. Nur so viel: Der Tatverdächtige sei ein 69 Jahre alter Mann, der jetzt im Rahmen der Ermittlungen zu dem Mordfall in den Fokus geraten sei. Im Winter 1985 war die Leiche der 31-Jährigen in Deggingen (Kreis Göppingen) gefunden worden. Die Tat ist bis heute nicht aufgeklärt.

BW will Versorgung von Long Covid-Erkrankten verbessern

Gute Nachrichten für Long Covid-Patientinnen und -Patienten: Das Gesundheitsministerium will Menschen, die nach einer Infektion unter schweren Folgen leiden, besser versorgen und startet deshalb ein Modellprojekt. Es richtet sich an Erwachsene mit Long Covid und ähnlichen Erkrankungen.

Bisher haben vor allem Betroffene, die nach einer Covid-Infektion schwer chronisch erkrankt sind, kaum Zugang zu medizinischer Versorgung, denn der Gang in eine Praxis ist für sie oft nur schwer möglich. Das neue Modellprojekt, das an der Universität Heidelberg angesiedelt ist, soll jetzt Abhilfe schaffen. Ärztinnen und Ärzte sollen die Erkrankten telemedizinisch und mit Hausbesuchen betreuen.

Der Modellversuch ist zunächst für 30 Menschen ausgelegt und wird wissenschaftlich begleitet und ausgewertet.

SC Freiburg dreht das Spiel und gewinnt

Auch der SC Freiburg konnte gestern Abend sein Europa League-Spiel gewinnen: Der SC setzte sich trotz Rückstand bei OGC Nizza mit 1:3 durch. Nach vier Spieltagen gehört der Sport-Club damit zu den Top-Teams der Ligaphase und ist weiterhin ungeschlagen in der Europa League.

Tübingen statt Chile: Giftspinnen aus Südamerika in der Uni

Sie haben sechs Augen und sind nachtaktiv: Chilenische Einsiedlerspinnen - die, wie der Name sagt, eher nach Südamerika gehören als nach Tübingen. In der Uni dort, in einem nicht öffentlich zugänglichen Keller des Hörsaalzentrums Morgenstelle, hat man jetzt gleich etwa 20 Exemplare der Giftspinnen gesichtet. Es ist das erste Mal, dass die Spinnenart in Deutschland aufgetaucht ist. "Die Art wird allerdings häufig verschleppt und wurde inzwischen in zahlreichen Ländern außerhalb Südamerikas entdeckt", sagte Hubert Höfer, der das Referat Zoologie am Staatlichen Museum für Naturkunde in Karlsruhe leitet.

Die Spinne gilt als menschenscheu, Bisse seien selten, so die Uni. Sollte es aber doch dazu kommen, sei eine ärztliche Behandlung notwendig. Die Uni hat alle Nutzenden der betroffenen Räume informiert und Maßnahmen zur Bekämpfung der Spinne gestartet. Höfer geht allerdings davon aus, dass die Spinnenart dort nicht mehr wegzukriegen ist.

VfB gewinnt in der Europa League

Das Europa League-Spiel in Stuttgart gestern hatte ja Gott sei Dank auch einen sportlichen Teil. Mit dem Sieg gegen Rotterdam feierte der VfB Stuttgart den zweiten Sieg in der Ligaphase. Allerdings erst durch zwei späte Tore. Obwohl die Niederländer über weite Strecken mehr Toraktionen hatten, schlugen die Stuttgarter in der Schlussphase zu und feierten dank der Treffer von Bilal El Khannouss (84.) und Deniz Undav (90.+1) einen 2:0-Heimsieg.

Das Wetter für Baden-Württemberg

Der Sonnenschein der vergangenen Tage muss sich heute hinter dem Herbstnebel verstecken. Insbesondere am Bodensee, in Oberschwaben und Nordbaden haben sich dichte Nebelfelder gebildet, die sich tagsüber weiter nach Süden ausdehnen. Am Morgen liegen die Temperaturen zwischen -2 und -5 Grad. Am Nachmittag löst sich zum Beispiel in Freiburg der Nebel auf - hier sind dann 13 bis 14 Grad möglich. Auch am Wochenende bleibt es wahrscheinlich neblig, am Sonntag kann es auch örtlich zu Nieselregen kommen.

Das aktuelle Wetter für euren Ort findet ihr jederzeit in unserer SWR Aktuell-App oder auf unserer Wetter-Seite. Den Wetterbericht von gestern Abend könnt ihr hier anschauen:

Ausschreitungen rund ums Europa League-Spiel in Stuttgart

Der VfB Stuttgart hat gestern im Europa League-Spiel zu Hause gegen Feyenoord Rotterdam 2:0 gewonnen. Es kam aber rund ums Spiel zu Ausschreitungen. Die Begegnung galt als Hochrisikospiel, denn die Fußballfans aus Rotterdam sind europaweit für ihre teils gewalttätigen Exzesse bei Auswärtsspielen bekannt.

Laut Polizei hielten sich im Laufe des Tages bis zu 2.600 Feyenoord-Fans in der Innenstadt auf. Nachdem der Nachmittag ruhig verlaufen war, mussten die Sicherheitskräfte mehrmals eingreifen. Gegen 17 Uhr wurde ein Großteil der Gäste-Fans in Bussen nach Stuttgart-Untertürkheim gefahren, wo der Fanmarsch begann. Schon auf der Fahrt zerstörten einige Scheiben und rissen in einem Bus die Deckenverkleidung herunter.

Beim Fanmarsch vom Bahnhof Untertürkheim sei sehr viel unerlaubte Pyrotechnik angezündet worden, so die Polizei. Außerdem hätten sich einige Fans auf einer Baustelle mit Material gegen die Einsatzkräfte "bewaffnet". Durch Androhung des Wasserwerfers habe die Situation entschärft werden können.

Auch im Stadion kam es vor allem in der zweiten Halbzeit zu Einsätzen. Die Rotterdam-Fans rissen mehrmals Absperrgitter aus dem Gästeblock und versuchten zu den Stuttgart-Fans zu kommen. Sie seien dabei derart aggressiv gewesen, dass die Einsatzkräfte Schlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt habe, um "Schlimmeres zu verhindern", teilte ein Polizeisprecher nach dem Spiel mit. Die Feyenoord-Fans hätten auch noch Feuer im Gästeblock gelegt und Fanutensilien angezündet.

Guten Morgen!

Einen schönen guten Morgen an diesem Freitag! Mein Name ist Natalja Kurz und ich berichte euch bis 10 Uhr über alles, was es bei uns in Baden-Württemberg so Neues gibt. Ein Thema heute ist das Europa-League-Spiel gegen Feyenoord. Der VfB hat 2:0 gegen Feyenoord Rotterdam gewonnen. Einige Gästefans haben aber vor und während des Spiels in Stuttgart gestern Abend randaliert. Dazu gleich mehr. Bei Fragen, Wünschen, Lob oder Kritik schreibt mir gerne per E-Mail an newsticker-bw@SWR.de.

Bild von SWR-Redakteurin Natalja Kurz
SWR-Redakteurin Natalja Kurz
Baden-Württemberg

Das war der BW-Newsticker am Donnerstag ++ "Aktenzeichen XY": Hinweise zu Supermarktparkplatz-Entführung in Tübingen ++ OBs fordern: Kein Alkoholverkauf ab 22 Uhr ++ Vogelgrippe-Fall im Kreis Heilbronn ++

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