Das war der BW-Newsticker am Mittwoch

BW-Newsticker am Morgen: Demo in Bühl gegen geplanten Stellenabbau bei Bosch, Rentner verliert mehr als eine Million Euro an Betrüger, Moschee-Gelände in Leinfelden-Echterdingen soll verkauft werden

Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker, heute von Luisa Weinig.

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Stand

Von Autor/in Luisa Weinig

Demonstration in Bühl gegen Stellenabbau bei Bosch

1.700 Arbeitsplätze stehen beim Bosch-Werk in Bühl (Kreis Rastatt) auf der Kippe. Aus Protest dagegen werden laut der Gewerkschaft IG Metall heute 2.000 Menschen zu einem Demonstrationszug erwartet. Auf dem Europaplatz in der Bühler Innenstadt soll eine Kundgebung stattfinden. "Die Kommunen sind betroffen, die Stadt ist betroffen. Wenn da so in erheblichem Maße was wegbricht, hat das Auswirkungen auf ganz viele", sagt Katrin Mayer, Geschäftsführerin der IG Metall Offenburg. Einzelhändler, Gastronomie und andere Branchen seien von Bosch abhängig.

Tschüss!

Es ist 10 Uhr und damit endet der Newsticker für heute. Ich wünsche euch einen guten Start in diesen Mittwochvormittag. Morgen ist meine Kollegin Julia Kunert an dieser Stelle für euch da. Bis dahin findet ihr alle aktuellen Nachrichten und Hintergründe für Baden-Württemberg unter SWRAktuell.de/bw, in der SWR Aktuell App, in unserem Newsletter am Morgen, auf WhatsApp, bei Instagram, Facebook, TikTok oder YouTube und natürlich auch im Radio und TV.

Museum der Alltagskultur in Waldenbuch zeigt den nuklearen Alltag

2023 gingen in Deutschland die letzten Kernkraftwerke vom Netz. In Baden-Württemberg waren das Philippsburg, Obrigheim und das Gemeinschaftskernkraftwerk in Neckarwestheim - das letzte aktive Kernkraftwerk in Deutschland. Das "Museum der Alltagskultur" in Waldenbuch bei Stuttgart setzt sich in einer Ausstellung mit dem Leben der Menschen in unmittelbarer Nähe des Atomkraftwerks auseinander. Entwickelt wurde die Schau in Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen. Mein Kollege Tobias Igneé aus der SWR Kulturredaktion hat sich die Ausstellung vor Ort angeschaut:

Kabarettist Uli Keuler beendet Karriere

Mit einem Augenzwinkern und seinem bekannten Witz "Goht a Ma durch da Wald..." setzt der Mundartkomiker Uli Keuler einen Schlusspunkt unter seine lange Karriere. Im Deufringer Schloss in Aidlingen (Kreis Böblingen) verabschiedete er sich bei seinem letzten Auftritt. 53 Jahre lang begeisterte Keuler das Publikum mit schwäbischem Sprachwitz und seinen skurrilen Beobachtungen.

Kurioser Fall: FC Heidenheim und Hansa Rostock streiten um Kürzel "FCH"

Ein ungewöhnlicher Streit zwischen zwei Fußballvereinen ist nun ein Fall für das Deutsche Patent- und Markenamt in München. Sowohl der 1. FC Heidenheim als auch der FC Hansa Rostock beanspruchen das Kürzel "FCH" für sich. Der FC Hansa Rostock beruft sich laut einer Sprecherin auf eine Abgrenzungsvereinbarung aus dem Jahr 2008, wonach Heidenheim das Kürzel nur mit dem Zusatz "Heidenheim 1846" verwenden dürfe. Der Drittligist an der Ostsee wirft Heidenheim vor, mehrfach gegen diese Vereinbarung verstoßen zu haben, unter anderem bei Fanartikeln.

Die Heidenheimer wiederum beanspruchen das Recht am FCH-Kürzel weitgehend für sich und argumentiert mit älteren Rechten: Der Club wurde bereits 1846 gegründet, während Hansa Rostock erst 1965 entstand, so ein Sprecher des Vereins.

ICARUS-Projekt zur Tierbeobachtung startet nach mehrjähriger Pause wieder

Tiere aus dem Weltraum beobachten und ihr Verhalten erforschen: Das ist das Ziel des ICARUS-Projekts. Mit dem Ukraine-Krieg wurde die Partnerschaft der deutschen und russischen Raumfahrtbehörden für das Projekt zur Tierbeobachtung eingestellt. Seitdem gab es keine Datenübertragung mehr. Das soll sich nun ändern - mit Minisatelliten. Das Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie am Bodensee ist einer der Hauptkoordinatoren des Projekts. Heute Abend soll ein neuer Kleinsatellit ins All geschickt werden. Zumindest, wenn die Bedingungen es zulassen - denn der Start musste bereits einige Male verschoben werden.

Prozessauftakt: Mutmaßliche Entführung auf Supermarktparkplatz

Am Landgericht Ravensburg hat heute der Prozess gegen einen Mann begonnen - ihm werden schwere räuberische Erpressung und versuchter Mord vorgeworfen. Der 55-Jährige soll Ende vergangenen Jahres in Leutkirch im Allgäu (Kreis Ravensburg) eine 28-jährige Frau in deren eigenem Auto entführt und mit einem Messer bedroht haben. Dann fuhr der Mann der Staatsanwaltschaft zufolge mit ihr zu einem Waldstück bei Bad Wurzach, wo er sie dazu zwang, ihm Geld zu geben. Anschließend, so die Staatsanwaltschaft, habe er versucht sie zu erstechen. Das Opfer konnte leicht verletzt fliehen. Ein Urteil wird für Mitte Dezember erwartet.

Weihnachtsmarkt in Stuttgart öffnet

Wer von euch im Raum Stuttgart Lust auf Glühwein hat, der kann ab heute den Stuttgarter Weihnachtsmarkt besuchen. Der größte Weihnachtsmarkt Baden-Württembergs wird heute um 18 Uhr im Renaissance-Innenhof des Alten Schlosses feierlich eröffnet. Die Stände öffnen bereits um 17 Uhr. Bis zum 23. Dezember könnt ihr euch durch rund 250 Stände durchtesten.

Bilanz: Ein Jahr "Region der Lebensretter" in Stuttgart

Vor ziemlich genau einem Jahr ist in Stuttgart ein App-basiertes Ersthelfersystem an den Start gegangen. Seitdem wurde die App "Region der Lebensretter" mehr als 1.100-mal ausgelöst. Dadurch konnten in einem Notfall schnell Ersthelfer alarmiert werden, die dann die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken. Aktuell sind in Stuttgart rund 830 Personen als Lebensretter registriert. Sie treffen laut Stadt nach durchschnittlich drei Minuten und 27 Sekunden am Einsatzort ein. In Stuttgart sind seit dem Start der Initiative außerdem mehr als 100 Defibrillatoren erfasst worden.

Immer mehr Azubis in Pflegeberufen

Für die steigende Zahl von Pflegebedürftigen in BW braucht es immer mehr ausgebildete Fachkräfte. Zwar herrscht bei Pflegekräften nach wie vor ein Mangel, doch es gibt einen Lichtblick. 24.500 Menschen haben im vergangenen Jahr eine Pflegeausbildung begonnen - doppelt so viele wie noch vor vier Jahren. Klar, es bleiben nicht alle dabei: Wie in anderen Ausbildungsberufen auch, springen einige Azubis wieder ab. Unterm Strich haben aber fast 18.000 junge Menschen Ende 2024 eine allgemeine Pflegeausbildung gemacht, drei Viertel davon Frauen. Nach Zahlen des Statistischen Landesamts waren das 5.000 mehr als im Jahr 2021. Von einem Ende des Pflegenotstands will Landesgesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) aber noch nicht sprechen.

"Schwarzer Tag" für Durmersheim: Millionen-Schaden nach Kita-Brand

Die "Villa Kunterbunt" wurde in der Nacht auf Dienstag durch ein Feuer komplett zerstört. Der Bürgermeister von Durmersheim (Kreis Rastatt), Klaus Eckert (SPD), dankte den Einsatzkräften und äußerte sich tief betroffen: "Das ist heute für Durmersheim ein ganz schwarzer Tag." Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf 1,5 Millionen Euro. Wo die 131 Kindergartenkinder nun unterkommen, ist derzeit unklar. Bürgermeister Eckert stellte in Aussicht, dass die Kita wieder aufgebaut werden soll.

"Orange Day" gegen häusliche Gewalt: Opfer leiden ein Leben lang

Sandra Steinbrenner-Klaaßen wurde jahrelang von ihrem Mann immer wieder geschlagen. Noch immer fühlt sie sich nicht sicher und hat Angst vor ihrem Ex-Mann. Spazieren geht sie deshalb nur mit anderen. Dabei haben sie sich 2019 getrennt, schon lange keinen Kontakt mehr. Zehn Jahre lang hat sie Gewalt erlebt. Meine Kollegin Daniela Diehl hat anlässlich des "Orange Day" mit ihr darüber gesprochen, warum es so schwer ist, vom Täter loszukommen und was ihr schließlich geholfen hat:

Sicherheit auf Weihnachtsmärkten: Mehr Polizeipräsenz in Ulm

Die Polizei Ulm hat für die Weihnachtsmärkte in der Region verstärkte Präsenz und Kontrollen angekündigt. Man stehe in engem Kontakt mit Veranstaltern und Behörden und werde die Sicherheitsmaßnahmen stets anpassen, teilte das Ulmer Präsidium mit. Die Polizei warnt die Besucherinnen und Besucher vor allem, sich vor Taschendieben zu schützen.

Zukunft der Autoindustrie: Kanzler Merz kommt nach Stuttgart

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird heute in Stuttgart zu Gesprächen über die Zukunft der Autoindustrie erwartet. Mit dabei sind auch Vertreter der EU und der Automobilwirtschaft. Bei den Gesprächen soll es unter anderem darum gehen, das geplante Verbrenner-Aus zu verschieben. Man müsse der EU klar machen, dass die Ziele flexibler werden müssten, sagte Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Er sieht die heimische Industrie in der Zange zwischen dramatischen Einbrüchen auf dem chinesischen Markt und Zollaufschlägen in den USA.

Polizei ermittelt gegen Sprachtest-Betrüger

Wer einen Aufenthaltstitel haben oder eingebürgert werden will, muss einen Sprachtest bestehen. Betrüger nutzen das aus: Im Raum Heilbronn, Stuttgart und Frankfurt sollen 15 Verdächtige Prüfungsergebnisse manipuliert und dafür bis zu 3.000 Euro pro Zertifikat verlangt haben. Es geht um mehr als 100 Zertifikate. Gestern hat die Polizei insgesamt zwei Sprachschulen sowie elf Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht.

Fußgänger stirbt bei Unfall in Lampertheim

Ein 36-jähriger Mann ist gestern Abend auf der Landstraße bei Lampertheim (Hessen) - rund 15 Kilometer von Mannheim entfernt - von einem Auto überfahren und tödlich verletzt worden. Der Fußgänger lebte offenbar in einer Unterkunft für Geflüchtete ganz in der Nähe. Der 35-jährige Autofahrer und seine sechs Jahre alte Tochter wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die Landstraße bei Lampertheim war für etwa vier Stunden voll gesperrt. Wie es zu dem Unfall kam, soll jetzt ein Sachverständiger klären. Die Polizei sucht Zeugen.

Weitere Aktionen gegen Gewalt an Frauen in BW

Zum gestrigen Orange Day wurde das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen wieder thematisiert: Insbesondere die Straftaten, die von Ehepartnern oder ehemaligen Lebensgefährten ausgehen, haben laut Landeskriminalamt auch in Baden-Württemberg zugenommen:

Die Aktionen gegen Gewalt an Frauen laufen noch bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte: In Karlsruhe werden zum Beispiel ausgewählte Denkmäler orange verhüllt. In Mannheim zeigt das Reiss-Engelhorn-Museum Fotografien und Objekte, die eine Geschichte von Gewalt gegen Frauen und Mädchen, Missbrauch oder auch zur Chancengleichheit erzählen.

Schlechte Nachricht für Wintersportfans: Straßensperrung in Vorarlberg

Einerseits ist viel Schnee ja eine gute Nachricht für Wintersportfans. In Vorarlberg in Österreich führen die Wetterverhältnisse aber dazu, dass einige Straßen gesperrt werden. So ist das Furkajoch, also die Verbindung zwischen Bad Laterns und Damüls, nicht mehr befahrbar. Seit gestern gibt es eine Sicherheitssperre auf der Straße zwischen Lech und Warth, diese könnte aber noch einmal aufgehoben werden, sobald das Wetter sich bessert.

Landwirte in BW sparen mit Kritik an Landespolitik

Vor zwei Jahren heizten die Bäuerinnen und Bauern der Ampel-Regierung in Berlin mit Protesten heftig ein. Bei der Mitgliederversammlung des Landesbauernverbands in Fellbach (Rems-Murr-Kreis) schlug Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbands, hingegen milde Töne an. Dass die grün-schwarze Landesregierung den Landwirten in BW in den kommenden Jahren insgesamt 194 Millionen Euro zukommen lässt, dafür gebühre ihr Dank, sagte Rukwied. Der Verband wolle in Zeiten, in denen die Demokratie so unter Druck stehe, nicht einstimmen in den "Chor der Dauerkritiker und Pessimisten".

Gemeinderat Leinfelden-Echterdingen: Moschee-Gelände soll verkauft werden

Das Gelände mit einer halbfertigen Moschee in Leinfelden-Echterdingen (Kreis Esslingen) soll verkauft werden. Das hat der Gemeinderat gestern Abend mehrheitlich entschieden. Um das Gebäude hatte es jahrelang Diskussionen und einen Rechtsstreit gegeben. Der Moschee-Rohbau, der auf dem Gelände steht, soll gleich mit verkauft werden - mit einem Wert von 1,5 Millionen Euro. Die Moschee wurde von dem Verein für Kultur-Bildung & Integration mit Sitz in Leinfelden-Echterdingen gebaut. Der Verein hatte ursprünglich einen Vertrag mit der Stadt, kam dann seinen Baupflichten aber nicht nach. Deshalb wurde das Grundstück vor Gericht wieder der Stadt zugesprochen.

Fällt die Brandmauer? Familienunternehmer wollen mit AfD ins Gespräch kommen

"Mit der AfD zu sprechen, bedeutet ja nicht, dass wir sie heiraten wollen", betont André Bartel, Chef des Familienunternehmens Barit aus Esslingen. Doch der Unternehmer sieht in einem Dialog eine Chance. Er unterstützt deshalb den Bundesverband der Familienunternehmer bei dessen Vorhaben, Vertreter der AfD zu Veranstaltungen einzuladen und sich auszutauschen. Es gehe darum, die Partei zu entzaubern. Spätestens, wenn die AfD Regierungsverantwortung übernähme, würde klar werden, dass sie keine Lösungen für alle Probleme habe, so Bartel. Diese Auffassung trifft in Baden-Württembergs Politik und Wirtschaft auf Widerspruch.

Innenminister Strobl: Dürfen bei Drohnenabwehr nicht trödeln

In der Diskussion über die Drohnenabwehr fordert BW-Innenminister Thomas Strobl (CDU) erneut, dass Bund und Länder Kräfte bündeln und Kompetenzen ausbauen. Polizei und Bundeswehr müssten sich schnell eng vernetzen. Wer hier trödele, verliere bei der rasanten Entwicklung im Drohnenbereich den Anschluss. Der Politiker spricht sich dafür aus, das Thema bei der nächsten Innenministerkonferenz im Dezember intensiv zu besprechen. Baden-Württembergs Polizei sei laut Strobl im Bundesvergleich Spitzenreiter. Er verwies etwa auf das Trainings- und Kompetenzzentrum Drohnen der Polizeihubschrauberstaffel. Dieses ist bei der Polizei für das Aufspüren und die Abwehr von Drohnen zuständig.

Razzia wegen Verdachts auf Verbreitung von Kinderpornografie

Mit einer Großaktion ist die Polizei Reutlingen gestern gegen Kindesmissbrauch im Internet vorgegangen. Dafür haben die Beamtinnen und Beamten 28 Objekte von Privatpersonen durchsucht. Die Durchsuchungen fanden in den Kreisen Tübingen, Reutlingen, Esslingen und im Zollernalbkreis statt. Festnahmen gab es keine.

Urteil erwartet: Tödliche Schüsse in Bad Friedrichshaller Firma

Im Januar wurden bei der Firma Hänel in Bad Friedrichshall (Kreis Heilbronn) zwei Mitarbeiter während ihrer Pause erschossen. Ein Dritter überlebte mit schweren Verletzungen. Noch am selben Abend wurde ein 53-jähriger Arbeitskollege festgenommen. Seit Juli steht der Mann in Heilbronn vor Gericht. Heute soll ein Urteil fallen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten unter anderem zweifachen Mord sowie versuchten Mord vor. Sie fordert eine lebenslange Haftstrafe mit Feststellung der besonderen Schwere der Schuld. Die Verteidigung hat auf Freispruch plädiert, weil es nicht genügend Beweise gebe. Der Angeklagte hat sich bislang nicht geäußert und schweigt sowohl zu den Vorwürfen als auch zu einem möglichen Motiv.

Es ist soweit! Heute ist der Auftakt zur Handball-WM in Stuttgart

"Die Vorfreude ist riesig", sagt die Handballerin Xenia Smits mit Blick auf das Eröffnungsspiel der Handball-Weltmeisterschaft heute in Stuttgart. Vor dem Auftakt gegen Island sei dieses gewisse "Kribbeln im Bauch" definitiv zu spüren. Einige ihrer Teamkolleginnen haben für die Spiele ganz besondere Rituale: Mareike Thomaier hört zum Beispiel immer die gleichen drei Songs an.

Das Wetter in BW: Meist trüb, hier und da Regen oder Schneefall

Heute bleibt es meist trüb. Zunächst müssen wir stellenweise noch mit Regen oder Schneefall rechnen. Am Nachmittag wird es im Norden Baden-Württembergs trockener, mit Glück kommt hier kurz die Sonne heraus. Bei schwachem Wind aus nördlicher Richtung erreichen die Temperaturen null bis sechs Grad.

Das aktuelle Wetter für euren Ort findet ihr jederzeit in unserer SWR Aktuell-App oder auf unserer Wetter-Seite. Den Wetterbericht von gestern Abend könnt ihr hier anschauen:

Betrug im Internet: Rentner verliert über eine Million Euro

Erst ging es noch um rund 250 Euro, dann investierte ein Mann aus dem Kreis Ravensburg über eine Million Euro - und verlor das Geld an Anlagebetrüger. Der Rentner war über Anzeigen im Internet auf das Angebot gestoßen. Im weiteren Verlauf brachten ihn angebliche Kundenberater dann dazu, ihnen über mehrere Wochen verteilt insgesamt rund eine Million Euro zu überweisen. Der Mann habe dafür sogar Kredite aufgenommen, so die Polizei. Bemerkt habe er den Schwindel, als er sich das Geld auszahlen lassen wollte - die Betrüger hätten dafür hohe Gebühren verlangt. Solche Fälle gibt es immer wieder: Erst im September verlor ein 60-Jähriger aus dem Bodenseekreis 1,2 Millionen Euro an Anlagebetrüger.

Guten Morgen!

Guten Morgen. Ich begrüße euch zum Newsticker am Mittwoch. In der Bühler Innenstadt werden heute 2.000 Menschen erwartet. Sie demonstrieren gegen den geplanten Stellenabbau bei Bosch. Dazu gleich mehr. Außerdem wurde erneut ein Rentner Opfer von Anlagenbetrug.

Mein Name ist Luisa Weinig und ich halte euch hier bis 10 Uhr mit allem, was in und für Baden-Württemberg wichtig ist, auf dem Laufenden. Bei Fragen, Wünschen, Lob oder Kritik schreibt mir gerne per E-Mail an newsticker-bw@SWR.de!

Bild von SWR-Redakteurin Luisa Weinig
SWR-Redakteurin Luisa Weinig Patricia Neligan
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Das war der BW-Newsticker am Dienstag ++ Großeinsatz in Bruchsal: Polizei findet Leiche ++ Feuer zerstört Kita im Kreis Rastatt - Millionenschaden ++

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