Ein Zwölfjähriger stirbt im vergangenen September auf einem Supermarktparkplatz in Niedernhall im Hohenlohekreis. War es Mord aus Rache oder ein tragischer Fahrfehler? Das wird sich heute klären, denn das Landgericht Heilbronn will ein Urteil gegen den 18-Jährigen sprechen, der auf der Anklagebank sitzt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten Mord vor - heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen. Die Ankläger fordern neun Jahre Jugendstrafe für den Heranwachsenden. Die Verteidigung spricht dagegen von einem tragischen Unfall infolge eines Fahrfehlers. Der Fall hatte weit über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus Entsetzen ausgelöst. Der Zwölfjährige war am 11. September 2025 nach einem Streit auf dem Parkplatz eines Supermarktes von dem Auto des 18-Jährigen überfahren worden und noch am Unfallort gestorben. Blumen, Kerzen und Kuscheltiere erinnerten tagelang an das Kind. Auch bei einem Gedenkgottesdienst gedachten viele Menschen des Jungen.
- Flammen auf der A81 bei Ilsfeld: Fahrer rettet sich in letzter Sekunde aus brennendem Auto
- Pinke Giraffe gesucht! GardenLife in Reutlingen vermisst Skulptur
- Rattenalarm auf ehemaligem Heilbronner Buga-Gelände
- Prozess um getötetes Kind endet: Wieso wurde Zwölfjähriger überfahren?
- Hype um neue Swatch: Lange Schlange für Uhr
- Heute wird es wechselhaft mit teils kräftigen Schauern
- Warnstreiks an Unikliniken - Einschränkungen erwartet
- 1,8 Tonnen-Weltkriegsbombe in Pforzheim entschärft
Kind überfahren: War es Mord oder doch ein Fahrfehler?
Tschüss!
Ich verabschiede mich für heute und wünsche euch noch einen schönen Montag. Morgen bin ich wieder ab 6 Uhr für euch da. Bis dahin gibt es die Nachrichten für Baden-Württemberg wie gewohnt unter SWRAktuell.de/bw, in der SWR Aktuell App, in unserem Newsletter am Morgen, auf WhatsApp, bei Instagram, Facebook, TikTok oder YouTube und natürlich auch im Radio und TV.
Erneut wird in großem Stil Sprit geklaut
Immer wieder kommt es auf der A6 auf dem Parkplatz Bronnholzheim bei Satteldorf im Kreis Schwäbisch Hall zu Spritdiebstählen. Erneut hat ein Dieb am Wochenende etwa 450 Liter Diesel aus einem geparkten Lkw am Parkplatz gestohlen. Seit April verschwinden dort tausende Liter Sprit aus den Tanks. Nach Angaben der Polizei haben die gestiegenen Spritpreise das Problem verschärft. Zu Festnahmen komme es kaum.
Flammen auf der A81 bei Ilsfeld: Fahrer rettet sich in letzter Sekunde aus brennendem Auto
Schreckmoment heute Morgen auf der A81 bei Ilsfeld (Kreis Heilbronn): Ein Auto ist dort gegen 4:30 Uhr während der Fahrt plötzlich in Flammen aufgegangen und vollständig ausgebrannt. Der Fahrer konnte sich nach ersten Erkenntnissen der Polizei noch rechtzeitig aus dem Wagen retten. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Die Polizei geht derzeit von einem technischen Defekt als Ursache aus. Bei dem Fahrzeug soll es sich um ein älteres Modell gehandelt haben. Es entstand Totalschaden. Auch die Fahrbahn wurde durch das Feuer beschädigt. Wegen der Schäden bleibt der rechte Fahrstreifen von Stuttgart in Richtung Heilbronn bei Ilsfeld vorerst gesperrt. Autofahrer müssen weiterhin mit Behinderungen rechnen.
Nach Platz 23 beim ESC: Wie geht es weiter?
Habt ihr am Wochenende auch den ESC in Wien verfolgt? Deutschland mit dem Beitrag "Fire" von Sarah Engels hat es ja nur auf Platz 23 geschafft - lediglich Österreich und Großbritannien haben noch weniger Punkte erhalten. In den Kommentarspalten auf unseren Social Media Kanälen gibt es seitdem viele Diskussionen über die Zukunft des ESC. Sollten wir überhaupt noch weiter antreten? Dazu kommt ein klares "Ja" aus SWR-Kreisen. Die Ausgabe 2026 haben wir federführend übernommen. ARD-Programmdirektorin Christine Strobl zeigte sich gestern nach dem für Deutschland enttäuschenden 70. ESC-Finale dankbar gegenüber dem SWR, "der dieses Jubiläum mit großem Engagement, Kreativität und eindrucksvoller Inszenierung kanalübergreifend zu einem echten Lagerfeuermoment gemacht hat". Der ESC stehe für "die verbindende Kraft öffentlich-rechtlicher Unterhaltung" und bleibe "kulturell wie gesellschaftlich relevant". SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler sagte, man habe eingefleischte ESC-Fans genauso erreicht wie das breite Publikum: "Wir werden weiter daran arbeiten, dass der ESC in Deutschland viele Millionen Menschen verbindet und große Lagerfeuermomente schafft." Der Überraschungssieg Bulgariens zeige, dass Erfolg nicht planbar sei, so Bratzler weiter. An der deutschen Tradition, den ESC-Teilnehmer vom TV-Publikum auswählen zu lassen, gebe es erst mal keinen Änderungsbedarf. Doch auch eine sender-interne Auswahl sei nicht auszuschließen.
Künstler aus ganz Europa hämmern bei Festival in Freiburg
Beim Europäischen Steinfestival 2026 in Freiburg haben junge Steinmetze aus ganz Europa zwei Tage lang ihre Leidenschaft für den Werkstoff Stein präsentiert. Der Eschholzpark wurde zu einer offenen Werkstatt. Mit dabei waren auch viele Steinmetzinnen - der frühere Männerjob wird bei Frauen immer attraktiver. Rund 120 Steinmetze aus 14 Ländern arbeiteten an Skulpturen zum Motto "Vielfalt im Garten" - direkt vor den Augen des Publikums. Die Teilnehmenden hatten ihre Entwürfe im Vorfeld entwickelt und brachten Zeichnungen oder Modelle mit. Innerhalb von rund 14 Arbeitsstunden mussten sie ihre Ideen dann in Steinquader hauen, die etwas größer als ein Schuhkarton waren - aus süddeutschem Sandstein oder Muschelkalk.
Pinke Giraffe gesucht! GardenLife in Reutlingen vermisst Skulptur
Wir suchen Gisela! Hat irgendjemand Gisela gesehen? Gisela - bitte melde dich! Gisela, das ist eine ungefähr zwölf Kilogramm schwere pinke Giraffe, die bei der Garten-und Pflanzenmesse GardenLife in Reutlingen ausgestellt und einfach geklaut wurde. Mit Handzetteln und auf Instagram ist nach ihr gesucht worden. Auch die Polizei ermittelt. Aber bislang gibt es keine heiße Spur. "Wir haben noch die große Hoffnung, dass Gisela beim Abbau einfach wieder auftaucht. Und wer weiß, vielleicht traut sich jemand dann auch nicht mehr, die sich in den Garten zu stellen und bringt sie dann reumütig zurück", so Projektmanagerin und Organisatorin der GardenLife, Janne Hagel.
Maskierte überfallen Mann in Obdachlosenunterkunft
Nachdem am Wochenende Unbekannte einen 64-jährigen Mann in einer Obdachlosenunterkunft in Breisach (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) überfallen haben, sucht die Polizei weiter nach den Tätern. Mit Skimasken vermummt waren die zwei Angreifer am Samstagmorgen in das Zimmer ihres Opfers eingedrungen. Sie hatten das Opfer so heftig zugerichtet, dass es schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht werden musste, so die Polizei. Demnach erbeuteten die zwei Männer Bargeld und Wertgegenstände.
Landesturnfest in Konstanz zu Ende gegangen: "Friedlich, sportlich und wunderschön"
In Konstanz ist gestern das Landesturnfest zu Ende gegangen. Die Verantwortlichen haben nach fünf Tagen mit Wettkämpfen, Breitensport und Shows eine positive Bilanz gezogen. Die Stimmung sei gut gewesen - viele der insgesamt rund 400 Wettkämpfe hätten allerdings auch in Turnhallen stattgefunden. Der Konstanzer Oberbürgermeister, Uli Burchardt (CDU) sprach gegenüber dem SWR von einem "friedlichen, freundlichen, sportlichen und wunderschönen Ereignis". Auch mit der Verkehrssituation am Wochenende zeigten sich die Verantwortlichen zufrieden. Es habe zwar am Freitag und Samstag Stau in der Altstadt gegeben, das sei für Konstanz aber nichts Ungewöhnliches, so der Oberbürgermeister. Die Verkehrskadetten hätten einen sehr guten Job gemacht. Die Präsidentin des Badischen Turner-Bundes, Kerstin Eisele, bedankte sich bei der Stadt Konstanz für fünf phänomenale Tage. Sie sei überzeugt, dass das Landesturnfest in Konstanz lange in Erinnerung bleiben werde.
SWR als bevorzugte Quelle bei Google einstellen
Kurzer Hinweis am Morgen in eigener Sache, weil es ein gutes Ding ist: Google selbst schreibt, Nutzende können über die Quellen, die sie als bevorzugt einstellen, mehr Kontrolle über die Nachrichten bekommen, die sie angezeigt bekommen. Das funktioniert natürlich auch mit der Tagesschau oder etwa dem Deutschlandfunk. So geht's für den SWR:
Weichenbauarbeiten unterbrechen Stadtbahn zum Stuttgarter Flughafen
Die Pfingstferien sind für viele Menschen eine der Hauptreisezeiten. Doch wer mit der Stadtbahn von der Stuttgarter Innenstadt zum Flughafen will, muss in den kommenden Ferien deutlich mehr Zeit einplanen. Denn die direkte Verbindung der Stadtbahn zwischen der Innenstadt und dem Stuttgarter Flughafen ist von Samstag, 23. Mai, bis einschließlich Sonntag, 7. Juni, gesperrt. In diesem Zeitraum fahren keine Stadtbahnen zwischen dem Bahnhof Möhringen und der Haltestelle SSB-Zentrum. Auch die direkte Verbindung vom Möhringer Bahnhof zur Haltestelle Fasanenhof und zum Bahnhof Leinfelden ist unterbrochen. Hintergrund sind laut der Stuttgarter Straßenbahn AG (SSB) Weichenbauarbeiten.
Bundesliga-Recap: Freud und Leid bei uns im Land
Trauer in Heidenheim, Freude in Stuttgart und Freiburg - der letzte Spieltag in der Fußball-Bundesliga hatte es im Tabellenkeller genauso in sich wie im Kampf um die Champions League. Die traurige Nachricht aus baden-württembergischer Sicht vorneweg: Den 1. FC Heidenheim sehen wir in der kommenden Saison nicht mehr im Oberhaus. Nach dem 0:2 gegen den FSV Mainz 05 steht der Abstieg fest, nach drei Jahren in der ersten Liga muss der FCH den Gang in die zweite Liga antreten. Jubel über einen wahren Geldregen dagegen beim VfB Stuttgart: Das 2:2 bei Eintracht Frankfurt sicherte den Schwaben den Einzug in die Champions League - auch weil die TSG 1899 Hoffenheim zeitgleich in Mönchengladbach mit 0:4 unter die Räder kam. Europäisch dabei ist in der kommenden Saison auch der Sport-Club aus Freiburg. Das 4:1 gegen RB Leipzig sicherte die Conference League. Gewinnt der SC übermorgen das Finale der Europa League, ist es sogar die Champions League.
#unsereKinder: Wie machen wir Deutschland kinderfreundlicher?
Deutschland liegt beim Kindeswohl nur im unterdurchschnittlichen Bereich. In einer internationalen Vergleichsstudie kommt Deutschland auf Platz 25 von 37 bewerteten Ländern. Das hat das UN-Kinderhilfswerk mitgeteilt. Ein Grund sei die Kinderarmutsquote, die seit Jahren bei 15 Prozent liegt. Alarmierend nennt Unicef die Ergebnisse in der Bildung: Nur 60 Prozent der 15-Jährigen erreichen die Mindestkompetenz in Lesen und Mathematik. Anlässlich der UNICEF-Studie startet die ARD-Mitmachaktion #unsereKinder - Wie machen wir Deutschland kinderfreundlicher? Felix Neureuther und Checker Tobi rufen dazu auf, Aktionen zu starten, um Orte für Kinder sicherer und besser zu machen.
Rattenalarm auf ehemaligem Heilbronner Buga-Gelände
Wo einst viele Spaziergängerinnen und Spaziergänger über das moderne Buga-Gelände schlenderten, sorgt jetzt ein anderes Thema für Gesprächsstoff: Auf dem ehemaligen Areal in Heilbronn kämpfen Bewohnerinnen und Bewohner eines Wohnkomplexes offenbar seit Monaten mit einem zunehmenden Rattenproblem. Die Tiere sollen inzwischen im Innenhof und sogar in der Tiefgarage unterwegs sein, bestätigte die Hausverwaltung dem SWR. Auslöser sollen ausgelegte Essensreste sein. An der Wohnanlage fanden sich zuletzt unter anderem ein Beutel mit Äpfeln sowie weiterer Essensmüll. Ob die Lebensmittel versehentlich dort zurückgelassen oder möglicherweise bewusst ausgelegt wurden, ist unklar.
Michael Möslang gewinnt Wahl zum Oberbürgermeister in Weinheim
Die Weinheimerinnen und Weinheimer haben gestern ihren neuen Oberbürgermeister gewählt. Mit 58,2 Prozent der Stimmen setzte sich Michael Möslang von der CDU gegen SPD-Kandidatin Alexandra Kriegel durch. Sie erhielt 41,8 Prozent der Stimmen. Wahlberechtigt waren 34.368 Bürgerinnen und Bürger in Weinheim (Rhein-Neckar-Kreis). Die Wahlbeteiligung lag bei 41 Prozent. Warum das Amt des Oberbürgermeisters von Weinheim frei geworden war, lest ihr hier im Artikel aus unserem Regionalstudio in Mannheim.
Prozess um getötetes Kind endet: Wieso wurde Zwölfjähriger überfahren?
War es ein Unfall - oder Absicht? Diese Frage will das Landgericht Heilbronn heute im bereits vorhin thematisierten Fall um den angeklagten 18-Jährigen beantworten. Er steht im Verdacht, auf einem Supermarktparkplatz in Niedernhall im Hohenlohekreis einen Zwölfjährigen überfahren zu haben. Das Kind starb. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft war dem Geschehen ein Streit zwischen dem Opfer und einem Freund des Angeklagten vorausgegangen. Der Junge soll diesen nach Kleingeld gefragt haben, anschließend seien Beleidigungen gefallen. Laut Anklage drohte das Kind zudem damit, das Auto des 18-Jährigen zu zerkratzen. Der Angeklagte räumte vor Gericht ein: "Mein Auto ist und war mir heilig." Die Anklage geht davon aus, dass der 18-Jährige aus Wut und Rache handelte. Als sich der Junge auf einem Fahrrad entfernte, fasste der Angeklagte laut Staatsanwältin einen "niederträchtigen Rache- und Selbstjustizplan". Er habe den Jungen mit seinem Wagen verfolgt, angefahren und mehr als 20 Meter mitgeschleift, so die Staatsanwältin zum Prozessauftakt im März. Ein Freund des Zwölfjährigen konnte sich mit einem Tretroller retten und blieb unverletzt. Die Verteidigung spricht von einem Fahrfehler und einem Unfall. Der Angeklagte erklärte über seinen Anwalt, er habe den Parkplatz nach dem Streit lediglich verlassen wollen. "Ich handelte überstürzt, gab zu viel Gas", ließ er erklären. Wegen mangelnder Erfahrung mit seinem neuen Auto sei es zu einem Fahrfehler gekommen. Den Jungen habe er nicht gesehen.
Hype um neue Swatch: Lange Schlange für Uhr
Eine Taschenuhr von Swatch hat weltweit für chaotische Szenen gesorgt. In Köln oder Lyon schlossen Läden aus Sicherheitsgründen. In Stuttgart standen Fans stundenlang Schlange. Es galt: eine Uhr pro Person, pro Geschäft, pro Tag. In Stuttgart war der Andrang am Wochenende offenbar auch deshalb ähnlich groß wie in New York, Paris, Dubai oder Birmingham. Laut dem Uhrenhersteller ist der Shop in Stuttgart der einzige, der diese Uhr in Baden-Württemberg verkauft. Swatch selbst schreibt mittlerweile auf der eigenen Webseite an die "Fans," die Sonderedition werde mehrere Monate verfügbar sein. "Um die Sicherheit unserer Kundinnen und Kunden sowie unserer Mitarbeitenden zu gewährleisten, bitten wir Sie, unsere Swatch-Boutiquen nicht in großer Zahl aufzusuchen."
Heute wird es wechselhaft mit teils kräftigen Schauern
Heute Früh beginnt es am Oberrhein zu regnen, von der Tauber bis zum Bodensee scheint zunächst noch die Sonne. Im Tagesverlauf ist es verbreitet wechselhaft mit örtlich kräftigen Schauern oder kurzen Gewittern. Der Westwind weht schwach bis mäßig, in Schauernähe frischt er böig auf. Die Höchstwerte liegen bei 11 Grad im Südschwarzwald bis 18 Grad in der Kurpfalz.
Das aktuelle Wetter für euren Ort findet ihr jederzeit in unserer SWR Aktuell-App oder auf unserer Wetter-Seite. Den Wetterbericht von gestern Abend könnt ihr hier anschauen:
Eishockey-WM: Deutschland verliert gegen Lettland
Langsam wird es eng mit dem angepeilten Viertelfinale: Die Eishockey-Nationalmannschaft hat bei der WM in der Schweiz auch ihr zweites Gruppenspiel verloren. Gestern Abend gab es ein 0:2 gegen Lettland. Mit zwei Pleiten und nur einem erzielten Treffer steht das Team von Bundestrainer Harold Kreis stark unter Druck. Ob es heute Abend besser wird, bleibt fraglich. Um 20:20 Uhr geht es gegen den Gastgeber - und die Schweizer, immerhin Vizeweltmeister, sind deutlich besser ins Turnier gestartet.
Polizei erschießt entlaufenes Rind nach Angriff auf Helfer
Drei Rinder sind gestern bei Herrenberg (Kreis Böblingen) ausgebüxt. Eines der Tiere wurde erschossen, wie die Polizei mitteilte. Demnach waren die Tiere am Morgen von einer Weide ausgebrochen und liefen wiederholt auf eine Kreisstraße. Während zwei Rinder durch Einsatzkräfte und den Besitzer vorübergehend eingezäunt werden konnten, gelang es bei einem dritten Tier nicht, die Lage unter Kontrolle zu bringen. "Im weiteren Verlauf griff das Rind unmittelbar einen Helfer an und rannte diesen um", heißt es in der Mitteilung der Beamten. Da das Tier eine Gefahr für Unbeteiligte dargestellt habe, sei es vor Ort erschossen worden. Die betroffene Straße musste zeitweise gesperrt werden.
Warnstreiks an Unikliniken - Einschränkungen erwartet
Patientinnen und Patienten an den vier baden-württembergischen Unikliniken müssen sich diese Woche auf mögliche Einschränkungen einstellen. In der laufenden Tarifrunde ruft die Gewerkschaft ver.di die dortigen Beschäftigten zu ersten Warnstreiks auf. Betroffen sind heute die Uniklinik in Ulm sowie morgen die Häuser in Freiburg, Heidelberg und Tübingen. Nach Angaben der Gewerkschaft werden an beiden Tagen insgesamt rund 1.500 Teilnehmende erwartet.
1,8 Tonnen-Weltkriegsbombe in Pforzheim entschärft
In Pforzheim wurde gestern ein 1,8 Tonnen schwerer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft. Um kurz nach 15 Uhr kam die Entwarnung für die Bevölkerung. Etwa 30 Minuten haben die Entschärfer gebraucht, um die riesige Weltkriegsbombe mit ihren drei Zündern unschädlich zu machen. Danach wurde auch die Sperrzone wieder aufgehoben und die bis zu 30.000 Anwohnerinnen und Anwohner konnten wieder zurück in ihre Häuser und Wohnungen. Sie mussten seit 8 Uhr bei Freunden, Bekannten oder in einer der Notunterkünfte ausharren. Die Räumung der Evakuierungszone hatte sich zwischenzeitlich etwas verzögert, da der Transport von Pflegebedürftigen länger gedauert hatte als ursprünglich gedacht. Außerdem hatten sich einzelne Menschen zunächst geweigert, den Bereich zu verlassen.
Guten Morgen!
Wir starten in die neue Woche mit der vollen Ladung News aus und für Baden-Württemberg - wir ihr es kennt. Nach dem für einige langen Wochenende mit Feiertag und Brückentag bringe ich euch auf den laufenden Stand. Mein Name ist Jakob Wilking Fandrey. Bei Fragen, Wünschen, Lob oder Kritik schreibt mir gerne per E-Mail an newsticker-bw@SWR.de.
Der Ticker vom Freitag zum Nachlesen
Das war der BW-Newsticker am Freitag ++ Autofahrer stürzt in Neckar ++ Warnstreiks im Einzelhandel ++ Blutritt in Weingarten gestartet ++
Ein Autofahrer ist mit seinem Wagen im Kreis Heilbronn in den Neckar gerauscht. Das Auto versank, der Fahrer konnte sich retten. Der Schiffsverkehr war unterbrochen.