Album Tipp Jazz

„UNSPOKEN“ von Julie Campiche

Das neue Album von Julie Campiche ist ihr erstes Soloalbum und ein interessantes Projekt, das ihr Verständnis vom Jazz deutlich macht: für die 1983 in Genf geborene Harfenistin und Komponistin ist der Jazz eine gesellschaftskritische Kunstform.

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Von Autor/in Marlene Küster

„Unspoken“ beschäftigt sich mit den Themen Gleichberechtigung, Gender und Feminismus. Der Titel „Anonymous“ beispielsweise bezieht sich auf den Satz von Virginia Woolf „For most of history, Anonymous was a woman”. Dieses Zitat lässt Campiche von vielen Frauen aus verschiedenen Ländern sprechen und vereint die Stimmen zu einem Chor. Julie Campiche hat mit „Unspoken“ ein einzigartiges feministisches Manifest geschaffen, das aufhorchen lässt und die Frau ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt, schwärmt unsere Jazzkritikerin Marlene Küster.

„Andréa Bescond“ aus dem Album „Unspoken“ von Julie Campiche

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Marlene Küster