Ganz einfach nachrüsten

Komfort-Tuning: So wird Ihr Rad bequemer

Ein Fahrrad muss nicht gleich neu gekauft werden, wenn es unbequem ist. Schon mit kleinen Veränderungen lässt sich der Fahrkomfort deutlich steigern. Unser Fahrradexperte zeigt, wie dies mit wenigen Handgriffen und erschwinglichen Nachrüstteilen funktioniert.

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Von Autor/in Larissa Kurti

Pedale mit Spikes – sicherer Halt bei jedem Tritt

Fahrrad-Pedale mit Spikes

Rutschende Füße auf den Pedalen sind nicht nur lästig, sondern auch gefährlich. Pedale mit Spikes geben mehr Grip und damit Sicherheit. Egal ob im Alltag oder auf längeren Touren. Vor allem bei nassen Bedingungen zahlt sich dieser Umbau sofort aus. Das Fahren wird entspannter, weil die Kraft besser übertragen wird und man stabiler auf dem Rad sitzt.

Hinweis: Um die Verletzungsgefahr beim Fahren mit Spike-Pedalen zu minimieren, wird das Tragen von langen Socken während der Fahrt empfohlen.

Ansteckbare Schutzbleche – sauber unterwegs

Wer kennt es nicht: Schon nach wenigen Metern auf nasser Straße sind Hose und Jacke voller Spritzer. Ansteckbare Schutzbleche sind die praktische Lösung, wenn das Rad keine festen Bleche hat. Sie lassen sich in wenigen Sekunden montieren und bei Sonnenschein wieder abnehmen. So bleibt die Kleidung trocken und der Fahrkomfort steigt spürbar.

Ergonomische Griffgummis – Schluss mit tauben Händen

Ergonomische Griffgummis

Lange Fahrten können die Hände belasten: Druckstellen, eingeschlafene Finger oder Schmerzen in den Handgelenken sind typische Beschwerden. Ergonomische Griffgummis verteilen den Druck besser und sorgen für eine entspanntere Haltung. Schon nach kurzer Zeit macht sich der Unterschied bemerkbar. Ein kleines Detail mit großem Effekt für alle, die häufiger Rad fahren.

Gefederte Sattelstütze – sanft über Stock und Stein

Gefederte Sattelstütze

Unebenheiten und Kopfsteinpflaster sind nicht nur unangenehm, sie können auch den Rücken belasten. Eine gefederte Sattelstütze wirkt wie ein kleiner Stoßdämpfer und gleicht Stöße effektiv aus. So fährt man bequemer, besonders auf längeren Strecken oder auf Schotterwegen.

Dabei gibt es zwei Bauarten:

Teleskopfederung: Hier bewegt sich der Sattel senkrecht nach unten. Das ist die klassische und meist günstigere Variante. Sie bietet eine spürbare Dämpfung, kann aber bei größeren Stößen etwas „härter“ wirken.

Parallelogrammfederung: Hier federt der Sattel in einem leichten Bogen nach hinten unten. Dadurch ist die Bewegung natürlicher und komfortabler, vor allem bei längeren Fahrten. Diese Variante ist etwas teurer, überzeugt aber durch sehr angenehmes Fahrgefühl.

Beide Systeme lassen sich leicht nachrüsten. Wichtig ist, den richtigen Durchmesser für das eigene Rad zu wählen.

Von der Kette bis zum Sattel Frühjahrsputz fürs Fahrrad

Tipps von der Reinigung der Kette bis zur Pflege vom Sattel: Erfahren Sie bei uns alles, was Ihr Rad braucht, um aus dem Winterschlaf aufzuwachen.

Kaffee oder Tee SWR

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Larissa Kurti