Für das Geäst-Gerüst
Material
- Baumschere
- Kunterbuntes Geäst in verschiedenen Längen, Stärken und Farben
- Gefäß zum Betonieren – muss die Größe und Form des gewünschten Sockels des Geäst-Gerüst haben. Ein Eimer oder eine Schüssel aus festem Kunststoff eignen sich dafür prima
- Eimer zum Anrühren des Betons
- Beton aus dem Baumarkt zum Anrühren mit Wasser
- Wasser
- Spachtel oder Rührstab
- Handschuhe
- Schnur
- Wenn gewünscht eine Schale, um später den Betonsockel darin zu platzieren. Optional selbstklebende Filzstücke als Kratzschutz zum Befestigen auf der Unterseite des Betonsockels
So geht’s:
1. Gemischtes Geäst – verschiedene Höhen, Dicken und Farben zu einem Gerüst zusammenfassen. Für die Mitte des Gerüsts bietet es sich an einen dickeren Ast zu verwenden, denn dieser schafft die Stabilität. Äste auf die gewünschten Längen zuschneiden.
2. Sockel betonieren: Hierzu wird ein Gefäß als Form für deinen betonierten Sockel benötigt. Am besten geeignet sind glatte, runde Gefäße. In einem weiteren Behältnis den Beton mit Wasser anrühren. Dieser muss von der Konsistenz schön dick sein, damit das Geäst darin stecken bleibt. Sehr sparsam mit dem Wasser vorgehen und eine dicke Masse anrühren. Es wird so viel Betonmasse benötigt, so hoch und breit der Sockel werden soll. Das Geäst sollte mindestens 5-8 cm einbetoniert sein, damit das ganze Gerüst nach dem Trocknen stehen bleibt. Sobald die Masse gerührt ist, diese in die Sockelform füllen und alles glatt streichen.
3. Der Sockel ist nun fertiggestellt und das Geäst kann im noch feuchten Beton platziert werden. Hierzu den dicksten Ast in der Mitte des Sockels in den Beton stecken und nun drumherum weiteres Geäst platzieren. Je mehr unterschiedliche Höhen und Farben verwendet werden, desto interessanter wirkt am Ende das Gerüst.
Tipp: Wenn alle Äste platziert sind, das komplette Konstrukt angelehnt an eine Wand stellen. Eventuell einzelne Äste im oberen Drittel mit einer Schnur locker zusammenbinden, so kippen diese nicht um, bis der Beton getrocknet ist.
Je nach Raumtemperatur benötigt der Sockel 7-9 Tage bis er vollständig durchgehärtet ist.
4. Nach der Trocknungszeit kann die Form um den Sockel ganz einfach durch leichten Druck abgelöst werden. Das Geäst-Gerüst ist nun fertig! Nun kann der Sockel entweder in einem passenden Übertopf platziert oder optional die Filzstücke am Boden befestigt werden.
Für die Mini-Nestchen:
Material:
- Schere/Gartenschere
- Myrthedraht braun oder grün
- 3 Drahtstäbe mindestens 1.6 mm dick
- Seitenschneider
- Trockene Gräser (lang), Ginsterzweige, Birkengeäst, Thymian, dünne Äste
So geht’s:
1. Die Drahtstäbe auf die gewünschte Größe deines Nestes anpassen. Danach drei gleich lange Stäbe als Stern aufeinander legen und diese in der Mitte mit dem Myrthedraht fixieren, so dass sie nicht mehr verrutschen. Dieses Konstrukts ist die Basis. Nun die Drähte in eine Form ähnlich einer Schüssel biegen, also die Drähte nach oben biegen.
2. Jetzt beginnt der Nestbau. Naturmaterial (Gräser, Zweige…) wie beim Korbflechten durch die Drahtstäbe weben. Begonnen wird am Mittelpunkt des Sterns. Stück für Stück vorgehen und das Naturmaterial nach und nach einweben. Der Myrthedraht aus der Mitte läuft einfach an der Rolle mit, bei Bedarf das Naturmaterial damit befestigen. Je mehr Vielfalt bei den Naturmaterialien gewählt werden, desto realer wirkt das Nest.
3. Circa 3-4 cm vor Ende der Drahtstäbe das Weben stoppen, den Myrthedraht fixieren und diesen abschneiden. Nun werden abschließend die abstehenden Drahtstäbe im Wechsel nach Innen und Außen ins Nest gebogen. So erreichen wir noch mehr Stabilität. Jetzt kann das Nest mit den Händen noch etwas in Form gebracht werden, abstehende Gräser und co. können eingekürzt werden. Das Nest ist fertig und kann nun in das Geäst platziert werden.
4. Wie die Nester gefüllt werden, ist variabel: Mit Eiern, Wachteleiern, kleinen Vögeln, Steckschaum in Folie und Frischblumen…
Kleiner Tipp: Das Geäst kann jahreszeitlich abgewandelt immer neu dekoriert werden. Die Nester eignen sich in der Osterzeit. Es können auch Reagenzgläser mit Frischblumen an dem Geäst befestigt werden.
Schritt für Schritt zu den Mini-Nester mit frischen Blumen
Im Studio: Anna Tschorn, Blumendesignerin