Seit mehr als 30 Jahren verwandelt sich die Martinskirche in Dapfen vor Ostern in eine farbenfrohe Pracht aus 9000 kunstvoll verzierten Eiern. Der Dapfener Eiermarkt, organisiert von Ursula Bogner-Kühnle, ihrem Mann Siegfried Kühnle und einem Team aus 20 engagierten „Eierfrauen“, ist weit mehr als eine Ausstellung: Er ist gelebte Tradition, Handwerkskunst und ein Zeichen für Gemeinschaft. Wie entstehen die filigranen Kunstwerke? Wie lange können die beiden diese Mammutaufgabe noch stemmen? Und welche außergewöhnliche Lebensgeschichte steckt hinter dem Ehepaar Kühnle? In der Landeschau erzählen die Kühnles von ihrem Osterwunder auf der Schwäbischen Alb.
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Der Dapfener Eiermarkt: Eier ausblasen im Akkord
Tausende verzierte Eier werden auf dem Dapfener Eiermarkt ausgestellt und für einen guten Zweck verkauft. Doch vor dem Bemalen müssen die Eier erstmal ausgeblasen werden. Das übernehmen Fritz Tauser und sein Team. Die Eimasse wird dabei übrigens nicht weggeworfen, sondern beim örtlichen Gasthof für die Spätzle-Zubereitung genutzt.
Der Dapfener Eiermarkt: Die Spezialistin für Scherenschnitt-Eier
Ein besonderer Hingucker auf der Ausstellung sind die Eier von Maiken Kalkhof. Die pensionierte Lehrerin verziert diese kunstvoll mit Scherenschnitten. Dafür braucht es Fingerspitzengefühl und viel Geduld. Jedes Jahr erstellt die Reutlingerin so rund 100 der kleinen Kunstwerke.
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