Worauf man beim Blutspenden im Sommer achten sollte
Jedes Jahr schlagen die Blutspende-Zentralen Alarm, weil es an Spenderinnen und Spendern fehlt, besonders im Sommer. Dieses Jahr ist die Lage besonders angespannt, auch wegen der anhaltenden Hitze. Die Folge: Blutkonserven werden knapp, planbare Operationen müssen in Krankenhäusern unter Umständen verschoben werden. Deswegen appellieren Transfusionszentralen - wie die der Unimedizin Mainz - an die Bevölkerung, spenden zu gehen.
Achtsamkeit beim Blutspenden im Sommer ist wichtig
Wer auch im Sommer spenden will, sollte den eigenen Kreislauf gut im Blick behalten. Vor und nach der Spende sollte man mindestens zwei bis drei Liter Wasser trinken und am Tag der Blutspende auf Sport und Sonne verzichten.
Wann kommt das künstliche Blut?
Noch gibt es keine Alternative zum Blutspenden. Alle Versuche, eine Art "Universalblut" herzustellen, das auch seltene Blutgruppen abdeckt, sind bisher gescheitert. Es gibt aber diverse Forschungsansätze: Aus Stammzellen Blut zu gewinnen oder tierisches Blut so aufzubereiten, dass es Menschenblut gleichkommt. Bislang ist aber noch keiner der Ansätze wirklich "praxistauglich". Vieles befindet sich noch in der Phase der Grundlagenforschung.
Es kann Leben retten Wie funktioniert Blutspenden?
Blut·spende heißt: Freiwillig ein bisschen Blut abgeben. Eine Blut·spende kann einem anderen Menschen das Leben retten.
Blutmanagement kann Transfusionen vermeiden So könnten Kliniken Blut sparen
Blut ist eine Ressource, mit der in deutschen Kliniken laut Experten deutlich sparsamer umgegangen werden sollte. Durch neue Strategien, die dem sogenannten "Blutmanagement" folgen, ließen sich Bluttransfusionen oft vermeiden.
Klinikum Stuttgart ehrt langjährige Blutspender "Eine Badewanne voller Blut": Stuttgarter hat über 200 Mal Blut gespendet
Das Klinikum Stuttgart ehrt am Dienstag langjährige Blutspender im Rathaus. Darunter ist auch ein Stuttgarter, der schon über 200 Mal Blut gespendet hat - trotz Angst vor Spritzen.