Woher der Trend kommt und was er bringt

Das steckt hinter dem "Dry January"

Alkohol ist überall verfügbar und omnipräsent: Das Feierabendbierchen, ein Glas Wein zum Essen oder zum Entspannen. ZumAnfang des Jahres setzen manche deshalb auf den "Dry January".

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Woher kommt der Dry January?

Der "trockene Januar" stammt ursprünglich aus Großbritannien. 2014 startete dort diese Gesundheitskampagne mit dem gleichen Ziel wie heute: den Körper zur Ruhe kommen zu lassen.
Damals wie heute ist der "Dry January" ein Erfolg. Vor einigen Jahren kam der Trend auch nach Deutschland.

Was bringt der vierwöchige Verzicht auf Alkohol?

Regelmäßiger Alkoholkonsum kann in einer Fettleber und sogar in Leberkrebs resultieren. doch auch der Magen leidet, denn Alkohol regt die Magensäure an, was im schlimmsten Fall zu einer chronischen Magenschleimhautentzündung führen kann.

Wenn ich jetzt vier Wochen weniger Alkohol zu mir nehme, dann kann die Leber sich selbst wieder reinigen.

Eine vierwöchige Alkoholabstinenz ist deshalb für die Organe eine regelrechte Heilkur, bei der sich Magen und Leber selbst reinigen.

Alkohol ist in unserer Gesellschaft fest verankert

Egal, was man macht: Ob das Bier zum Feierabend, der Wein zum Entspannen oder beim Treffen mit Freunden – Alkohol ist in unserer Gesellschaft omnipräsent. In Rheinland-Pfalz ist der Wein auch ein Stück Kulturgut, und ein Wirtschaftsfaktor.

Wir nehmen den Konsum schon gar nicht mehr als solchen wahr und dass es so gefährlich ist. Sowohl was die Suchterkrankung angeht, aber auch was die gesundheitlichen Risiken angeht.

Baden-Württemberg

Eine unbedenkliche Menge gibt es nicht Experten raten zu Alkoholverzicht - BW-Weinbranche stellt sich um

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Alkoholabstinenz. Der Alkoholkonsum in Deutschland geht zurück - das sorgt für Schwierigkeiten in der Weinbau-Branche.

„Dry January“ Auf Alkohol verzichten? Arzt erklärt, was das wirklich bringt

Im Januar kein Alkohol. Das ist einer der beliebtesten Vorsätze nach Neujahr. Aber vier Wochen, was bringt das? Was tut sich da schon im Körper? Die Antwort überrascht!

Erstmals publiziert am
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Autor/in
SWR