Eine Sommerdepression, auch als saisonal-abhängige Depression im Sommer bekannt, ist eine depressive Erkrankung, die vorwiegend in den warmen, hellen Monaten auftritt. Im Gegensatz zur weit verbreiteten Winterdepression, die mit Lichtmangel in Verbindung gebracht wird, wird die Sommerdepression mit Faktoren wie Hitze, Schlafstörungen und dem sozialen Druck, den Sommer zu genießen, in Verbindung gebracht. Ein solche Depression kommt häufig schleichend und bleibt so bei einigen Patienten anfangs oft unbemerkt.
Welche Auslöser gibt es für eine Sommerdepression?
Die Sommerdepression wird in der Regel dadurch ausgelöst, dass die Tage länger werden. Das Licht verändert unseren Biorhythmus, und auch die Hitze hat einen enormen Einfluss. Beide Faktoren beeinträchtigen den Schlafrhythmus.
Zusätzlich gibt es verstärkende Faktoren. Dabei spielt Social Media eine große Rolle. Durch beeindruckende Postings von Bekannten, Freunden oder Arbeitskollegen zu einem schönen Sommerurlaub, entsteht bei manchen das Gefühl, dass sie etwas verpassen. Das Problem ist häufig eine negative Gedankenspirale, aus der die Betroffenen alleine keinen Ausweg finden.
Wie kann eine Sommerdepression behandelt werden?
Wenn es länger als nur einzelne Tage anhält, wird empfohlen, einen Arzt oder Psychotherapeuten aufzusuchen. Eine Sommerdepression kann klassisch mit Psychotherapie und im Extremfall mit Medikamenten behandelt werden.
Präventiv helfen Entspannungsübungen wie Yoga und Mediation. Auch geplante Verabredungen und eine klare Tagesstruktur werden empfohlen.
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