Ein Sommer voller Hoffnungen und Enttäuschungen: Nach wochenlangem Regen kann Roland Waldi endlich sein Einkorn ernten. Doch die Messung im Labor bringt bittere Gewissheit – das Urgetreide ist nicht backfähig. Während der Verlust schmerzt, geht die Arbeit für Waldi und seinen Sohn Paul weiter: Kühe versorgen, Ballen pressen, Felder vorbereiten – und bald die Hofübergabe.
Erntezeit: Der Regen bremst Landwirt Waldi aus
Anfang August rechnet man eigentlich mit sonnigen Ernte-Wetter. Doch in diesem Jahr regnet es teilweise 30 Liter pro Tag und Quadratmeter. Landwirt Roland Waldi aus Maisbach bleibt nichts anderes übrig, als im Büro zu sitzen und Bestellungen für die Marktgemeinschaft Kraichgau Korn abzuarbeiten.
Erntezeit: Dreschen bevor der Regen kommt
Jeden Tag schaut Landwirt Waldi nach, wieviel Feuchtigkeit in den Getreideähren steckt. Die Zeit drängt, denn es ist eine längere Regenphase angekündigt. Als die Werte endlich stimmen, beauftragt der Bauer einen Lohndrescher. Das ist kostengünstiger, als sich selbst einen Mähdrescher zu kaufen. Aber eine Ballenpresse steht auf dem Hof in Maisbach. Mit der ist Sohn Paul Waldi auf den eigenen 20 Hektar unterwegs, aber auch bei anderen Landwirten.
Erntezeit: Roland Waldi ist Landwirt aus Leidenschaft
Roland Waldi bewirtschaftet einen kleinen Bauernhof in Maisbach im Kraichgau. Seine Felder nutzt er zum Anbau von Getreide, darunter die selten gewordene Sorte Einkorn. Die bringt zwar nicht viel Ertrag, aber der Bauer will das Urgetreide erhalten. Kurz vor der Ernte überprüft er jeden Tag die Ähren, um abzuschätzen, wann er mit der Ernte beginnen kann.