Neuanfang! Wenn es anders kommt im Leben

Margot und Jörg: Weiterleben mit dem Tod der eigenen Tochter

Wie überlebt man das, wenn man seine Tochter beerdigen muss? Margot und Jörg Müller aus Sersheim im Kreis Ludwigsburg erzählen, dass man sich nie ganz vom Kind verabschieden kann.

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Stand

Von Autor/in Stefanie Meinecke

Auf das Warum bekommt man nie eine Antwort. Svenja ist immer bei uns.

Verlust der 29-jährigen Tochter

Margot und Jörg Müller haben ihre Tochter verloren –die 29-jährige lebenslustige Frau starb, kurz bevor sie ein neues Herz transplantiert bekommen sollte. 

Ich bin dankbar, dass wir sie 29 Jahre hatten. Die Zeit kann uns niemand nehmen. Und wenn ich andere Schicksale höre, wo Menschen ein Kind verlieren, das erst 3 ist… Wir hatten sie 29 Jahre – das ist so was, womit ich mich  tröste.

Tabuthema Tod?! Lasst uns übers Sterben reden

Über den Tod, das Sterben und die Trauer wird viel zu wenig gesprochen. Deshalb tun wir es! Infos zu Hospiz, Palliativmedizin, Bestattung und Trauerbegleitung findet ihr hier.

Erinnerungen bleiben

Innere Stärke schöpfen die Müllers aus ihrer Partnerschaft, den prallen Erinnerungen und aus der Gewissheit, Svenja nichts schuldig geblieben zu sein.

[Was hilft, sind] Die schönen Erinnerungen. Man muss in der Lage sein, das Gute vom Schlechten zu unterscheiden und das Schlechte hinten 'runterkippen zu lassen. Jeden Tag, jede Stunde genießen - wer weiß, was morgen ist. Das ist unser Leitfaden fürs Leben.

Kennt ihr auch Überlebenskünstler? Menschen, die uns Mut machen und zeigen, dass ein Neuanfang mitten in der Krise möglich ist? Oder seid ihr selbst so jemand?
Schreibt uns – wir freuen uns über eure Mutmach-Geschichte.

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