Zutaten:
- 2 kg mehlig kochende Kartoffeln
- bei Bedarf etwas Stärke oder 3 gekochte Kartoffeln
- 3 TL Salz
- etwas Muskat
- 2 alte Brötchen oder 3 Toastbrotscheiben
- 100 g Butter
Rezept:
Kartoffeln schälen und reiben. Die geriebenen Kartoffeln mithilfe eines Geschirrtuchs fest auspressen und das ausgepresste Kartoffelwasser in einer großen Schüssel auffangen. Das „fest“ ist wichtig!!!!
Brötchen oder Toastbrot würfeln und in einer Pfanne mit der Butter schön braun anrösten.
Einen großen Topf Wasser zum Kochen aufsetzen und die Hälfte Salz dazugeben.
Inzwischen hat sich die Stärke vom aufgefangenen Kartoffelwasser abgesetzt, so dass das Kartoffelwasser nun vorsichtig weggegossen werden kann.
Dann die Kartoffelmasse aus dem Tuch dazugeben, das restliche Salz und Muskat ebenfalls. Alles durchkneten.
Ca. 5 EL kochendes Wasser aus dem großen Topf über die Kartoffelmasse gießen und nochmal durchkneten.
Der Teig ist nun verhältnismäßig weich. Doch das ist in Ordnung. Unerfahrene Köche machen jetzt am besten einen „Probekloß“
Mit nassen Händen einen Kloß formen, in den 3-4 Croutons reingedrückt werden und ins nicht mehr kochende Wasser geben. Das Wasser darf auf keinen Fall mehr kochen, so dass der Kloß innerhalb von 20 Minuten unter dem Siedepunkt gar ziehen kann. Er kommt meist nach ca. 10 Minuten hoch. Dann noch weitere 10 Minuten ziehen lassen, bevor er rausgeholt und serviert werden kann.
Sollte die Konsistenz des Kloßes stimmen, nun die anderen Klöße garen.
Sollte er zu weich geraten sein, das hängt halt von der Mehligkeit der Kartoffeln ab, dann geben ein EL Stärke oder drei durchgedrückt gekochte Kartoffeln dem Teig die nötige Festigkeit.
Achtung! Sobald das Wasser kocht, zerfällt der Kloß, deshalb ist es besonders wichtig, dass das nicht passiert.
Tipp: In der Regel passt das Rezept so. Doch manchmal wird die beschriebene Anpassung nötig.
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