Trockenphasen und Käferbefall nehmen zu

Holzwirtschaft: So steht es um die Zukunft der heimischen Wälder

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Immer wieder erreichen uns Hiobsbotschaften, dem Wald geht es nicht gut, Trockenphasen und der Käferbefall nehmen zu. Die Zukunft des Waldes liegt in einem guten Arten-Mix, daran arbeiten die Förster im Land schon seit Jahrzehnten und das mit Erfolg: Aktuell sind 85 Prozent der Flächen in RLP Mischwald.

Wie viel Wald gibt es in RLP?

Rheinland-Pfalz ist das waldreichste Bundeslang und verfügt mit dem Pfälzer Wald über die größte zusammenhängende Waldfläche Deutschlands. Insgesamt bedecken Wälder rund 43 % der Landesfläche, ein Großteil davon verteilt sich auf die Mittelgebirge.

Welche Baumarten gibt es?

Die Wälder in RLP sind überwiegend Mischwälder. Über die Hälfte sind Laubbäume: Buchen und Eichen haben mit jeweils über 20 Prozent den größten Anteil. Bei Nadelhölzern sind das die Fichte und die Kiefer.

Wem gehört der Wald und wer verdient daran?

In RLP haben den größten Anteil sogenannte Gebiets-Körperschaften, vor allem Kommunen. Jeweils rund ein Viertel gehören dem Land und im Privateigentum. Die Bauholz- und Brennholzpreise schwanken in den letzten Jahren stark, zum Leidwesen der Kunden.

Umwelt Den Wald klimaresistent machen – Was Forscher und Förster tun

Der Klimawandel setzt den Wäldern zu: Nur noch jeder fünfte Baum ist gesund. Regenwurmreiche Böden und Mischwälder sollen helfen. Noch ist unklar, welche Bäume zukunftsfähig sind.

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SWR