1. Die richtigen Messer fürs Grillen – weniger ist mehr
Grillen bedeutet oft: große Fleischstücke, knackiges Gemüse oder empfindlicher Fisch. Ein gutes Allzweckmesser mit stabiler Klinge und scharfem Schliff ist hier ein Muss. Ergänzend lohnt sich ein Tranchiermesser für saubere Fleischscheiben und ein kleines, handliches Gemüsemesser.
Tipp vom Profi: "Ein gutes Messer erkennt man an einem durchgehenden Stahl, einer angenehmen Balance und Schärfe, die schon beim ersten Schnitt überzeugt – nicht erst nach dem Nachschärfen."
2. Schneidebretter: Hygiene, die schmeckt Kunststoff oder Holz?
Beide haben Vorteile. Kunststoffbretter lassen sich hygienisch reinigen – ideal für rohes Fleisch oder Fisch. Holzbretter sind langlebig, messerschonend und nachhaltig – perfekt für Gemüse oder Brot. Wichtig: nicht mischen. Wer rohes Fleisch auf einem Brett vorbereitet, sollte dafür ein eigenes Brett verwenden.
Expertenrat: „Am besten zwei Bretter benutzen – eines hell, eines dunkel – so vermeidet man Kreuzkontaminationen ganz nebenbei.“
3. Schärfen, pflegen, aufbewahren
Messer gehören nicht in die Spülmaschine – das stumpft die Klinge ab. Stattdessen von Hand abwaschen, gut abtrocknen und sicher aufbewahren – z. B. im Messerblock oder an der Magnetleiste. Regelmäßiges Nachschärfen mit Wetzstahl oder Schleifstein sorgen für ein gutes Schneideerlebnis.
4. Günstig und gut – geht das?
Einsteigermodelle in guter Qualität gibt es schon ab 30–50 Euro. Auch bei Brettern muss man nicht tief in die Tasche greifen. Viel wichtiger ist: auf saubere Verarbeitung und rutschfeste Unterlage achten.
Fazit: Mit dem richtigen Messer, einem passenden Brett und ein bisschen Pflege wird die Grillvorbereitung nicht zur Pflicht, sondern zum Genuss.
Im Studio: Christoph Engelhardt, Fachhändler