Im Fachhandel gibt es eine große Auswahl an Regenjacken oder -hosen. Von günstig bis teuer, mit oder ohne Kapuze, verschweißten oder verklebten Nähten. Ganz wichtig ist die Frage, wofür man die Jacke braucht. Denn unterschiedliche Qualitäten eignen sich für unterschiedliche Aktivitäten, weiß Stephanie Wilhelm, Fachverkäuferin aus Waldkirch.
Wassersäule: Je höher der Wert, desto besser
Ein Indikator für die Regentauglichkeit ist die Wassersäule. Die beschreibt, ab wie viel Druck ein Material Wasser durchlässt. Je höher der Wert, desto besser. Im Outdoor-Bereich ist die empfohlene Wassersäule für Regenjacken 10.000 mm. Die Wassersäule bei hochwertigen Membranen beträgt 28.000 mm.
Anne-Marie Grundmeier ist Professorin für Mode- und Textilwissenschaften in Freiburg. Sie demonstriert anhand von Membranen, wie gut diese Wasser abhalten. Zwei Lagen Membrane reichen für den Sommer, drei sind für Herbst und Winter besser geeignet.
Aber: Eine gute Regenjacke ist nicht nur wasserdicht, sondern auch atmungsaktiv. Das heißt, das Wasser perlt an der Außenhaut ab und der Schweiß kann von innen trotzdem entweichen.