Bei den Verkaufszahlen hat in Deutschland seit Jahren die Nordmanntanne klar die Nase vorn, gefolgt von der Blaufichte. Eine Nordmanntanne verliert wenig Nadeln und bleibt lange grün. Die meisten Bäume kommen von heimischen Anbauflächen, rund zehn Prozent werden importiert. In erster Linie aus Dänemark und Polen.
Wer einen nachhaltigen Baum haben möchte, sollte regional einkaufen. Forstämter bieten an den Adventswochenenden Bäume zum Selberschlagen oder bereits geschlagene Bäume zum Mitnehmen an. Das FSC-Siegel oder das eigene Siegel der Forstämter garantiert, dass beim Anbau keine Pestizide oder Mineraldünger eingesetzt wurden.
Der Weihnachtsbaumverkauf unter der Lupe:
Beim Händler am Verkaufstand: Unkompliziert, gute Beratung, in der Regel regionale Herkunft
Baum selber schlagen: Regionales Produkt, oft große Auswahl, persönliches Aussuchen möglich, hoher Erlebniswert
Baum mieten: Etwas teurer als ein geschlagener Baum, aber: Der Baum lebt weiter und kann nach dem Fest wieder eingepflanzt werden.
Baumarkt: Oftmals günstige Bäume im Angebot, häufig importierte Ware
Gut zu Wissen
Ratgeberthemen verständlich erklärt.