Alleine in Deutschland werden jährlich 11 Millionen Tonnen Lebensmittel nicht gegessen, sondern landen ungenutzt im Müll. Die Bundesregierung will gegen die Verschwendung unserer Lebensmittel mit der Kampagne „Zu gut für die Tonnen“ vorgehen.
Verbindliche Ziele zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen
Dazu will die EU Lebensmittelverschwendung gesetzlich bindend verringern. Mit der Novelle der EU-Abfallrahmenrichtlinie gelten künftig europaweit verpflichtende Reduzierungsziele für Lebensmittelabfälle.
Dabei sollen die Abfälle bei Einzelhandel, Außer-Haus-Verpflegung und Haushalte um insgesamt 30 Prozent reduziert werden.
Lebensmittel retten statt wegwerfen
Auch auf lokaler Ebene setzen sich Foodsharing-Vereine und andere Verbände Ehrenamtlicher schon lange dafür ein, nicht verkaufte Lebensmittel aus dem Handel weiterzugeben. Einen gesetzlichen Rahmen für dieses Engagement gibt es hierfür bislang allerdings nicht.
Zur Verbesserung der Situation fordern Foodsharing- und Umweltschutzorganisationen unter anderem eine Reform der Handelsnormen für Lebensmittel sowie Änderungen bei den Regelungen zum Mindesthaltbarkeitsdatum.
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Stets am Puls des Landes und seiner Menschen: Die Sendung zeigt interessante Geschichten und Informationen zu aktuellen Themen in Rheinland-Pfalz.
Lebensmittelverschwendung – Tonne statt Teller?
Warum landen Millionen Tonnen Nahrung pro Jahr in Deutschland im Müll statt auf dem Teller? Die Vernichtung von Nahrung hat obendrein auch gravierende Folgen für unsere Umwelt.
Weniger Lebensmittel von den Supermärkten Tafeln suchen neue Bezugsquellen und wollen Lockerung beim MHD
Die Tafeln erhalten weniger von den Lebensmittelmärkten, da diese ihre Angebote optimieren. Neue Bezugsquellen sollen die Lücken schließen. Auch beim Mindesthaltbarkeitsdatum wünschen die Tafeln sich Lockerungen.
Foodsaver retten Lebensmittel vor dem Müll
Mehrere Millionen Tonnen an Lebensmitteln landen jedes Jahr in Deutschland im Müll – ob in Privathaushalten, Restaurants oder in Supermärkten. Immer mehr Menschen tun sich deshalb als sogenannte Foodsaver zusammen, um Lebensmittel zu retten und mit anderen zu teilen. Auch Kerstin Schmitt aus dem Rems-Murr-Kreis will Lebensmittelretterin werden.