Als Pfahl, Zaun oder Terrassenbelag wird immer wieder Holz im Garten eingesetzt, und grundsätzlich nutzen wir damit einen nachwachsenden Rohstoff.
Was macht das Holz der Edelkastanie so besonders?
Heimische gerbstoffhaltige Hölzer, wie das der Edelkastanie, können ohne Konservierung verwendet werden. Das Holz ist sehr hart, elastisch und gut zu verarbeiten – und das ganz ohne giftige Imprägnierung.
Angeschrägte Pfähle sorgen für zügigen Ablauf von Wasser. Mit Metallschuhen oder Betonringen kann Bodenkontakt vermieden werden und die Langlebigkeit noch verbessert werden.
Behandeltes Holz schadet der Umwelt
Nicht behandeltes Holz kann nach seiner Verwendung im Garten einfach verbrannt werden. Behandeltes Holz gehört in den Sondermüll. Die zur Imprägnierung verwendeten Salze gelangen schon während der Nutzung in den Boden, die Reste kontaminieren dann als Sondermüll die Umwelt. Häufig gelangt behandeltes Holz auch in die Verbrennung und die Imprägnierung entweicht als giftiges Rauchgas.
Unser Tipp: Edelkastanie als heimisches Holz ist nicht nur nachhaltig, sondern wächst auch als Stockausschlag kerzengerade und kann leicht bewirtschaftet werden.
Im Garten: Werner Ollig, Gartenmeister
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