Das macht das Holz so besonders

Edelkastanie – ein nachhaltiger Baustoff im Garten

Der Winter lädt ein neue Gartenprojekte zu planen oder zu bauen. Das Holz der Edelkastanie eignet sich dafür besonders gut. Was den Baustoff so besonders macht, verrät Gärtnermeister Werner Ollig!

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Von Autor/in Petra Lergenmüller

Als Pfahl, Zaun oder Terrassenbelag wird immer wieder Holz im Garten eingesetzt, und grundsätzlich nutzen wir damit einen nachwachsenden Rohstoff.

Was macht das Holz der Edelkastanie so besonders?

Heimische gerbstoffhaltige Hölzer, wie das der Edelkastanie, können ohne Konservierung verwendet werden. Das Holz ist sehr hart, elastisch und gut zu verarbeiten – und das ganz ohne giftige Imprägnierung.

Angeschrägte Pfähle sorgen für zügigen Ablauf von Wasser. Mit Metallschuhen oder Betonringen kann Bodenkontakt vermieden werden und die Langlebigkeit noch verbessert werden.

Behandeltes Holz schadet der Umwelt

Nicht behandeltes Holz kann nach seiner Verwendung im Garten einfach verbrannt werden. Behandeltes Holz gehört in den Sondermüll. Die zur Imprägnierung verwendeten Salze gelangen schon während der Nutzung in den Boden, die Reste kontaminieren dann als Sondermüll die Umwelt. Häufig gelangt behandeltes Holz auch in die Verbrennung und die Imprägnierung entweicht als giftiges Rauchgas.

Unser Tipp: Edelkastanie als heimisches Holz ist nicht nur nachhaltig, sondern wächst auch als Stockausschlag kerzengerade und kann leicht bewirtschaftet werden.

Das blüht im Winter Duftende Sträucher für den Garten

Kleine Gehölze, die nicht nur gut aussehen, sondern auch noch wunderbar duften, machen den Garten noch attraktiver. Manche blühen sogar im Winter!

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