- Welche Erdbeer-Sorten sind zu empfehlen?
- Wo ist der optimale Standort für Kletter- und Hängeerdbeeren?
- Welchen Boden mögen Erdbeeren?
- Wie pflege und pflanze ich Kletter- und Hängeerdbeeren richtig?
- Das sind die Vorteile von Kletter- und Hängeerdbeeren
Das sind die richtigen Erdbeer-Sorten
Kletter- oder Hängeerdbeeren sind "fragaria ananassa"-Sorten, die Züchter so kultiviert haben, dass sie ganz tolle lange Ableger bekommen. Diese bilden dann sehr schnell Früchte.
Außerdem ist diese Art von Erdbeeren relativ unkompliziert und sie sind eigentlich ein- und dieselbe Pflanze. Man kann Kletter- oder Hängeerdbeeren also hängen lassen (z.B. in Ampeln) oder man bindet sie hoch zum Klettern. Man kann sie ins Beet, aber auch in einen Kübel oder in eine Ampel pflanzen.
Das sollten Sie beim Standort der Erdbeerpflanzen beachten
Kletter- und Hängeerdbeeren können eine Länge oder eine Höhe von bis 1,80 Meter erreichen. Am besten gibt man den Klettererdbeeren eine Stütze, also ein Wandspalier oder ein Rankgitter, an dem man sie anbinden kann. Dann stellt oder hängt man sie an einen Wind geschützten Ort. Gerade bei den Ampeln ist dies ganz wichtig, damit die Triebe nicht abknicken. Die Ampel muss auch groß genug und natürlich fest installiert sein, damit sie nicht runterfällt. Man sollte immer daran denken, dass das Gefäß, die Erde und die Pflanze selbst in der Summe ein hohes Gewicht ergeben.
Das ist der richtige Boden für Kletter- und Hängeerdbeeren
Pflanzt man die Klettererdbeeren direkt in den Garten, sollten im Vorjahr an diesem Platz keine Tomaten-, Kartoffeln-, Paprika- oder Auberginenpflanzen gestanden haben, damit Krankheiten und Schädlinge nicht übertragen werden. Die Erde sollte insgesamt fruchtbar, locker und gut durchlässig sein. Am besten reichert man sie mit ein bisschen Kompost an. Böden mit Staunässe eignen sich nicht. Hier wäre es dann besser, die tollen Erdbeeren im Kübel zu ziehen.
So pflegen und pflanzen Sie die Erdbeeren richtig
Beim Auspflanzen sollten die Wurzeln gut mit Erde bedeckt sein, wobei oben das Herz der Erdbeer-Pflanze (der mittlere Teil, aus dem die neuen Blätter und Blüten wachsen) über der Erde zu sehen sein muss.
Wenn die Erdbeeren nicht tief genug eingepflanzt werden, besteht immer die Gefahr, dass sie vertrocknen. Und: am besten direkt nach dem Pflanzen mit dem Handballen gut andrücken.
Beim Düngen muss man ein bisschen vorsichtig sein. Am besten keine mineralischen Dünger verwenden, da die Wurzeln sehr salzempfindlich sind. Also empfiehlt sich nur organischer Dünger. Hier kann man zum Beispiel wunderbar mit Schafwollpellets arbeiten, die man in den Boden einarbeitet. Natürlich bietet sich auch Kompost an.
Sie können bis in den Herbst Kletter- und Hängeerdbeeren ernten
Da die Erdbeeren nicht direkt auf dem Boden liegen, sondern in der Ampel oder am Spalier frei hängen, haben es Schnecken sehr schwer an die leckeren Früchte zu kommen. Außerdem können die hängenden Früchte nicht so schnell faulen, da sie keinen Bodenkontakt haben.
Das Tolle ist auch: Es handelt sich hier immer-tragende Sorten. Man kann also mit einer Ernte von Juni bis November rechnen.
Erdbeeren aus dem eigenen Garten oder vom Balkon sind besonders aromatisch. Die beste Zeit um Erdbeerpflanzen zu setzen sind April und Mai. Außerdem bekommt die Sorte "Diamante" schöne große Erdbeeren und das von Juni bis Oktober.