Wer im Garten Zeit und Energie sparen will, der sollte auf jeden Fall richtig mulchen.
Was ist Mulchen?
Unter Mulchen versteht man das Bedecken des Gartenbodens mit einer Schicht aus organischen oder auch anorganischen Materialien. Die Schicht hält die Feuchtigkeit im Boden, schützt den Boden also vor dem Austrocknen. Zusätzlich unterdrückt sie das Wachstum von Unkraut, verbessert die Bodenqualität und im Winter schützt es vor Frostschäden. Mulchen erspart einem also Gießwasser und Arbeitszeit. Die beste Zeit zum Mulchen ist das Frühjahr.
Was eignet sich zum Mulchen?
Die besten organischen Materialien zum Mulchen liefert der Garten selbst:
- Rasenschnitt, leicht antrocknen lassen und nicht zu dick aufschichten
- Laub und Häckselgut, gerne auch mit Rasenschnitt mischen
- Heu/Stroh, besonders geeignet im Erdbeerbeet und Gemüsebeet
- Kompost
Es gibt aber auch organische Materialien zu kaufen:
- Rindenmulch, eher weniger verwenden, da er meistens von Pinienholz aus dem Ausland stammt
- Holzschnitzel/Holzspäne, immer drauf achten, dass es unbehandeltes Holz ist
Wer eine andere Optik bevorzugt, kann auch mit anorganischen Materialien mulchen, z.B. mit gekörnter Lava, Feinsplit oder dünnen Kies.
Was muss ich beim Mulchen dabei beachten?
- Rindenmulch, Holzhäcksel oder Stroh entziehen dem Boden beim Verrotten Stickstoff, deshalb ist es wichtig, den Boden vorher mit organischem Stickstoffdünger, z.B. Hornspäne, zu düngen.
- Die Schicht nicht zu dick ist auftragen, 5-10 cm sind ideal. Bei einer Grasschicht reichen schon 5 cm, bei Holzspänen können es auch 10 cm sein. Eine zu dicke Schicht kann die Wurzeln ersticken oder es bildet sich darunter Schimmel.
Montbretien - faszinierende Sommerblüher für Kübel und Beet
Woher kommen Montbretien?
Ursprünglich aus Südafrika stammend, sind sie bekannt für ihre lebhaften Farben, die von leuchtendem Orange und Rot bis hin zu sonnigem Gelb reichen.
Wie Gladiolen gehören Montbretien zu den Schwertliliengewächsen. Anders als Gladiolen sind Montbretien aber zumindest im Weinbauklima winterhart, wenn sie in der kalten Jahreszeit einen zusätzlichen Schutz aus Blättern und Reisig bekommen.
Die Knollenpflanzen werden auch Sternschnuppen genannt, weil sie so einen langen Blütenschweif haben und ihre Blüten sternförmig anmuten. Es sind faszinierende Zierpflanzen, die mit ihren leuchtenden Blüten und eleganten, schwertförmigen Blättern jedem Garten einen Hauch von Exotik verleihen.
Richtiger Standort, Pflanzzeit und Pflege?
Ein warmes, sonniges und geschütztes Plätzchen und im Frühjahr eine gute Portion Kompost mit Hornspänen – mehr ist im Prinzip nicht nötig, damit die Montbretie von Juli bis in den Oktober blüht. Der Boden sollte lehmig, leicht sandig aber auch durchlässig sein. In einem lehmigen Boden scheinen die Montbretien den Winter besser überstehen zu können. Die beste Pflanzzeit ist der Frühling bis Ende März. Die Knollen werden etwa 10 bis 20 Zentimeter tief gepflanzt. Diese tiefe Pflanzung ist ein guter Winterschutz.
Gedeihen Montbretien auch im Topf?
In einer Topfkultur werden fünf bis sechs Zwiebeln in einen Topf mit 40 cm Durchmesser gesteckt, der zu Zweidrittel mit guter Erde gefüllt ist. Die beste Zeit dafür ist im März. Ganz wichtig: die Zwiebeln vor dem Einpflanzen ein bis zwei Stunden in Wasser legen, damit sie sich vollsaugen können. Bis die Triebe der Montbretie sich zeigen, kann der Topf mit den typischen Frühlingsblühern wie Wildtulpen, Blausternchen, Muscari oder Hornveilchen bepflanzt werden. Wenn diese verblüht sind, wird alles in den Garten gepflanzt und im Topf erfreut uns dann das Blütenwunder der Montbretie.
Im Garten: Volker Kugel, Gartenmeister
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