Ich verabschiede mich für heute und wünsche euch noch einen schönen Dienstag. Morgen ist Luca Mader ab 6 Uhr für euch da. Bis dahin gibt es die Nachrichten für Baden-Württemberg wie gewohnt unter SWRAktuell.de/bw, in der SWR Aktuell App, in unserem Newsletter am Morgen, auf WhatsApp, bei Instagram, Facebook, TikTok oder YouTube und natürlich auch im Radio und TV.
- Unfall auf A6: Sperrung Richtung Mannheim
- Die Vorfreude steigt: SC Freiburg bricht nach Istanbul auf
- Nach tödlichem Unfall beim Schwimmunterricht: Lehrkräfte sind verunsichert
- Autoscooter-Diebe melden sich mit Geschenkkorb beim Besitzer
- Artemed-Chef bei Flugzeigabsturz verunglückt
- Ausbruchsserie aus Psychiatrie Emmendingen: Vorerst keine Konsequenzen
- Mordurteil nach tödlicher Fahrt auf Supermarktparkplatz: 18-Jähriger muss in Haft
- Polizei ermittelt: Wer hat absichtlich ein Wohnhaus geflutet?
Tschüss!
Mehrere Durchsuchungen im Raum Heilbronn: Verdacht auf Versicherungsbetrug
Betriebsamkeit und Hektik am frühen Morgen in und um Heilbronn. Spezialkräfte der Beweissicherung- und Festnahme-Einheit (BFE) haben mehrere Wohnungen und Gebäude unter anderem in Heilbronn durchsucht. Auch in Weinsberg (Kreis Heilbronn) sowie in Öhringen und Pfedelbach (beide Hohenlohekreis) seien die Ermittler im Einsatz gewesen, so die Polizei. Hintergrund der Aktion seien Ermittlungen wegen des Verdachts auf organisierten Versicherungsbetrug. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Heilbronn stehen mutmaßlich absichtlich inszenierte Verkehrsunfälle im Fokus der Ermittlungen. Die Behörden gehen dem Verdacht nach, dass Versicherungen gezielt durch fingierte Schadensfälle getäuscht worden sein könnten, um Leistungen geltend zu machen.
Portal für neue E-Auto-Förderung soll freigeschaltet werden
Das Bundesumweltministerium schaltet heute das Online-Antragsportal für die Förderung von Elektro-Autos frei. Menschen, die sich ein E-Auto kaufen oder leasen wollen, können vom Staat bis zu 6.000 Euro dazu bekommen - je nach Automodell, Haushaltsgröße und Einkommen. Unterdessen hat der Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer hat die staatliche Prämie für den Kauf eines Elektroautos als Steuergeldverschwendung kritisiert. "Das Geld hätte man sich sparen können, das hätte der Markt selbst geregelt", sagte Direktor des Bochumer Center Automotive Research der "Augsburger Allgemeinen. "Schade um das Steuergeld, das nun an anderer Stelle wieder eingespart werden muss."
Feuerwehr löscht Brand anstatt zu feiern
Die freiwillige Feuerwehr in Schrozberg (Kreis Schwäbisch Hall) wollte am Sonntag eigentlich beim eigenen Feuerwehrfest feiern. Für rund 25 Einsatzkräfte wurde daraus nichts - zumindest für die Dauer eines Einsatzes. Denn gegen 14:20 Uhr war ein Traktor mit dem Mähwerk gegen einen Strommast gefahren. Das Überlandkabel fiel herunter und setzte den Boden in Brand. Feuerwehrleute der Abteilungen Schrozberg, Leuzendorf und Spielbach rückten aus. Bei der Bewirtung sprangen benachbarte Abteilungen ein. Der Einsatz dauerte etwa eineinhalb Stunden - dann waren auch die Beteiligten des Einsatzes wieder beim Fest.
Mehr Digitalisierung wagen? Die Pläne der neuen Landesregierung
Neue Regierung - neuer Koalitionsvertrag. Darin steht unter anderem: Baden-Württemberg soll digitaler werden. Aber in der Praxis gibt es immer wieder lähmende Faktoren, wie zum Beispiel schwache Internetverbindungen, nicht-funktionierende Schnittstellen oder Dokumente, die aus Verwaltungsgründen dann doch ausgedruckt werden müssen. All das will man ausbessern - doch ist das realistisch?
VfB-Boss sieht Druck beim FC Bayern
Während der Sport-Club Freiburg heute zum Europapokalfinale nach Istanbul aufbricht, bereitet sich der VfB Stuttgart auf sein eigenes Finale vor: Im Endspiel um den DFB-Pokal geht es für die Schwaben am Wochenende gegen den deutschen Rekordmeister Bayern München. VfB-Vorstand Alexander Wehrle sieht dabei den Druck beim frisch gebackenen Meister aus der bayerischen Landeshauptstadt. "Da haben wir gar nichts zu verlieren, können nur gewinnen - der Druck ist bei den Bayern", stellte Wehrle klar.
Patient stirbt nach Fixierung in Psychiatrie - Staatsanwaltschaft ermittelt
In einer Psychiatrie in Wiesloch ist ein 34-Jähriger in der Nacht auf gestern gestorben. Der Patient hatte sich sehr aggressiv verhalten, weswegen das Pflegepersonal die Polizei rief. Nach erfolglosen Beruhigungsversuchen fixierten die Beamten den Patienten. Der Mann wehrte sich extrem, sei daraufhin kollabiert und musste reanimiert werden. Kurze Zeit später sei er dann gestorben. Nun prüft die Staatsanwaltschaft den Fall wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung.
Polizeieinsatz in Wieslocher Einrichtung Psychiatrie-Patient stirbt nach Fixierung - Todesursache unklar
In der Wieslocher Psychiatrie ist Anfang der Woche ein Patient gestorben, nachdem er mithilfe von Polizeibeamten fixiert wurde. Die Todesursache ist weiterhin unbekannt.
Auto landet nach Crash auf den Gleisen und brennt aus
Für einen 25 Jahre alten Mann und seine Beifahrerin ist in der vergangenen Nacht eine Autofahrt spektakulär im Gleisbett zu Ende gegangen. Vermutlich deutlich zu schnell unterwegs, kam der junge Mann mit seinem Auto auf der Weinsberger Straße in Heilbronn von der Straße ab und landete auf den Gleisen. Dort fing das Auto Feuer. Er und seine 24-jährige Mitfahrerin konnten sich noch rechtzeitig aus dem brennenden Wagen retten. Die junge Frau wurde bei dem Unfall "mittelschwer verletzt" und in ein Krankenhaus gebracht, teilte die Polizei am Morgen mit.
Unfall auf A6: Sperrung Richtung Mannheim
Nach einem Unfall auf der A6 bei Sankt Leon-Rot (Rhein-Neckar-Kreis) ist die Autobahn in Fahrtrichtung Mannheim aktuell gesperrt. Bei dem Unfall zwischen der Anschlussstelle Wiesloch-Rauenberg und dem Autobahnkreuz Walldorf am Morgen waren mehrere Fahrzeuge beteiligt, wie die Polizei mitteilte. Es sei mit erheblichen Verkehrsbehinderungen und Staubildung zu rechnen. Angaben zu möglichen Verletzten, zum Unfallhergang und zur Schadenshöhe machte die Polizei zunächst nicht. Ein Rettungshubschrauber sei im Einsatz.
Die Vorfreude steigt: SC Freiburg bricht nach Istanbul auf
Der SC Freiburg macht sich heute auf den Weg nach Istanbul. Am Bosporus trifft der Sport-Club im ersten Europapokalfinale der Vereinsgeschichte auf Aston Villa. In vier Flugzeugen des Vereins machen sich allein 750 Personen auf den Weg: Mannschaft, Mitarbeitende, Familien, Sponsoren und Gremien. Dazu werden bis morgen weitere 11.000 Anhängerinnen und Anhänger anreisen. Das Motto lautet: "Alle in weiß." Am Mittwoch findet ab 10 Uhr auf dem Besiktas-Platz ein großes SC-Fest statt. Die Fans des SC rufen dagegen die "Kneipen im Stadtteil Besiktas" als Treffpunkt auf. Einen gemeinsamen Fanmarsch vom Fanfest werde es nicht geben - "aufgrund der örtlichen Rahmenbedingungen mit engen, eingezäunten Wegen und Kontrollstellen", wie die aktive Szene erklärt. Die SC-Farben Weiß und Rot werden dennoch in Istanbul präsent sein. Wahrzeichen der Stadt sollen in den Farben angestrahlt werden. Auch in Freiburg werden die Blaue Brücke, das Theater und das Stadion in den Farben des Sport-Clubs leuchten.
SWR als bevorzugte Quelle bei Google einstellen
Kurzer Hinweis in eigener Sache: Google selbst schreibt, Nutzende können über die Quellen, die sie als bevorzugt einstellen, mehr Kontrolle über die Nachrichten bekommen, die sie angezeigt bekommen. Das funktioniert natürlich auch mit der Tagesschau oder etwa dem Deutschlandfunk. So geht's für den SWR:
Inhaberfamilie übernimmt wieder Ritter Sport
Ritter Sport ist wieder in der Hand der Inhaberfamilie: Am 15. Mai haben Moritz Ritter und Tim Hoppe den Vorsitz der Geschäftsführung des Schokoladenherstellers aus Waldenbuch (Kreis Böblingen) übernommen. Damit liege die Verantwortung für das operative Geschäft nach rund elf Jahren wieder bei Mitgliedern der Inhaberfamilie, teilte die Firma gestern mit. Ritter ist diplomierter Informatiker und seit 2009 im Unternehmen. Sein Cousin Tim Hoppe ist Diplom-Betriebswirt und seit 2011 im Familienunternehmen. Bisher war Andreas Ronken Chef des Schokoladenherstellers. Ronken werde das Unternehmen jetzt verlassen, teilte ein Sprecher von Ritter Sport mit.
Nach tödlichem Unfall beim Schwimmunterricht: Lehrkräfte sind verunsichert
In Konstanz ist 2023 ein siebenjähriger Junge beim Schwimmunterricht ertrunken. Die beiden Lehrerinnen wurden im vergangenen Jahr wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Inzwischen ist die Berufung zu Ende. Bei vielen Lehrkräften bleibt nun Verunsicherung. Aber auch für Eltern stellt sich die Frage, wie sie ihre Kinder für den Schwimmunterricht vorbereiten können. "Kinder müssen erst einmal lernen, dass Wasser auch positiv ist", sagte Alf Andrews von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Was der Experte rät und welche Vorkehrungen Lehrkräfte treffen, hat meine Kollegin recherchiert:
Autoscooter-Diebe melden sich mit Geschenkkorb beim Besitzer
Was man halt so alles macht am Vatertag? Drei Männer haben sich vermutlich gedacht, dass sich so ein Autoscooter vielleicht ganz gut in der Garage machen würde und ein Exemplar in Schelklingen-Schmiechen (Alb-Donau-Kreis) gestohlen. Inzwischen haben sie sich bei der Polizei gemeldet und den Diebstahl aus dem Fahrgeschäft auf dem Schmiechener Vatertagsfest zugegeben. Wie genau die Männer im Alter von 19, 21 und 25 Jahren den 300 Kilogramm schweren Autoscooter gestohlen haben, dazu machten sie laut Polizei keine Angaben. Laut bisheriger Ermittlungen müssten sie ihn mitten in der Nacht mit einem Fahrzeug, womöglich einem Traktor, auf einem Feldweg in Richtung Allmendingen gezogen haben. Dort wurde das Fahrzeug am nächsten Nachmittag völlig zerstört gefunden - also doch kein Ausstellungsstück für die heimische Garage. Die Drei gaben zu, Alkohol getrunken zu haben. Jetzt wollen sie für den Schaden - schätzungsweise 7.000 Euro - aufkommen. Beim Betreiber des Fahrgeschäfts haben sie sich bereits mit einem Geschenkkorb entschuldigt.
Beschäftigte an Unikliniken in Freiburg, Heidelberg und Tübingen streiken
Der Warnstreik an den Unikliniken im Land geht auch heute weiter. Die Beschäftigten in Freiburg, Heidelberg und Tübingen streiken. Für Patientinnen und Patienten kann das längere Wartezeiten bedeuten, dazu können nicht dringende Behandlungen und Operationen abgesagt und verschoben werden. Die Notfallversorgung sei trotzdem gewährleistet. Die Gewerkschaft ver.di fordert 7,5 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 320 Euro und 250 Euro für Auszubildende. In der ersten Verhandlungsrunde Anfang des Monats hatten die Krankenhäuser erklärt, dass die angekündigte Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung die vier Kliniken mit jährlich 100 Millionen Euro zusätzlich belasten würde, und deshalb kein Angebot vorgelegt. Man wisse um die wirtschaftliche Lage der Unikliniken, sagte Leonie Nagel. Aber das Leben in den Unistädten könne man sich als Auszubildende nur noch schwer leisten. Nagel macht selbst gerade eine Ausbildung zur Pflegekraft und wird sich am Streik beteiligen. Dazu sitzt sie für ver.di mit am Verhandlungstisch.
Artemed-Chef bei Flugzeigabsturz verunglückt
Der Absturz eines Kleinflugzeugs am Wochenende in Rheinland-Pfalz hat deutschlandweit für Aufsehen gesorgt - zwei Insassen kamen ums Leben, mehrere Gebäude wurden durch Trümmerteile beschädigt. Jetzt wurde bekannt: Einer der Opfer aus der Maschine ist der Chef der Artemed-Gruppe Rainer Salfeld. Ums Leben kam laut Polizei auch ein weiterer Insasse in dem einmotorigen Propellerflugzeug. Dabei handelt sich um einen 60 Jahre alten Berufspiloten aus dem Landkreis Ebersberg. Mit ihm war Salfeld oft geflogen. Eine Sprecherin der Artemed-Gruppe, die ihren Hauptsitz im bayerischen Tutzing hat, bestätigte mittlerweile den Tod Salfelds. Dies sei ein großer Verlust für das Unternehmen, dort herrsche Betroffenheit. Zum Unternehmen gehören unter anderem das Loretto-Krankenhaus und das St. Josefskrankenhaus in Freiburg sowie das St. Josefskrankenhaus in Heidelberg.
Ausbruchsserie aus Psychiatrie Emmendingen: Vorerst keine Konsequenzen
Über die Serie an Ausbrüchen mehrerer Straftäter aus dem Zentrum für Psychiatrie in Emmendingen (ZfP) haben wir ja vorhin bereits berichtet. Alle drei Patienten waren nach einem Freigang nicht zurückgekehrt, die beiden noch flüchtigen Männer gelten laut Polizei als potenziell gefährlich. Es wird vermutet, dass sie sich ins Ausland abgesetzt haben könnten. Wie geht es jetzt innerhalb des ZfP weiter? Laut Chefarzt Xaver Regel sind nach den jüngsten Vorfällen alle laufenden Lockerungen überprüft worden. Das Klinikpersonal habe sich aber dagegen entschieden, diese zurückzunehmen, so Regel. Man sei nun etwas vorsichtiger geworden. Für die Einführung einer elektronischen Fußfessel für Freigänger oder anderer zusätzlicher Maßnahmen sieht der Chefarzt jedoch keinen Anlass.
Heute noch wechselhaft - Richtung Pfingsten wird es sommerlich
Heute wechseln sich Sonne und Wolken in Baden-Württemberg ab, später werden die Wolken dichter. Gegen Abend soll es in Baden Regen geben, die Temperaturen steigen auf 13 Grad im Hochschwarzwald und erreichen bis zu 20 Grad in der Kurpfalz. Morgen ist es teils noch wolkig, außerdem sind einige Schauer zu erwarten. Je näher das Wochenende rückt, desto sommerlicher wird es dann: Am Donnerstag wird es freundlich mit bis zu 26 Grad, am Freitag können die Temperaturen sogar auf bis zu 30 Grad ansteigen.
Das aktuelle Wetter für euren Ort findet ihr jederzeit in unserer SWR Aktuell-App oder auf unserer Wetter-Seite. Den Wetterbericht von gestern Abend könnt ihr hier anschauen:
Özdemir versammelt Kabinett zum ersten Mal: Es geht direkt ums Geld
Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) versammelt heute sein Kabinett zum ersten Mal. Dabei soll es laut SWR-Informationen um die Auswirkungen der jüngsten Steuerschätzung auf den Landeshaushalt gehen. Für die Koalition aus Grünen und CDU ist das bedeutend. Denn alle Pläne aus dem Koalitionsvertrag stehen unter Haushaltsvorbehalt. Dazu ist der Start ins Amt bereits nicht optimal verlaufen: Bei der Wahl Özdemirs zum Ministerpräsidenten erhielt er nur 93 Stimmen. Die Regierungsfraktionen haben aber gemeinsam 112 Sitze. 19 Abweichler von Grünen und CDU stimmten damit nicht für den Nachfolger von Winfried Kretschmann (Grüne). Das dürfte auch Thema sein, wenn sich Özdemir und sein Vize Manuel Hagel (CDU) erstmals bei der Landespressekonferenz den Fragen der Journalistinnen und Journalisten stellen.
76-Jähriger nach Protesten gegen Pfarrer in Langenau verurteilt
Mehr als zwei Jahre lang hat ein 76-jähriger Mann dem evangelischen Pfarrer der Gemeinde Langenau (Alb-Donau-Kreis) nachgestellt und ihn beleidigt. Gestern hat ihn das Amtsgericht Ulm zu neun Monaten auf Bewährung verurteilt. Zudem muss der Mann 6.500 Euro an gemeinnützige Organisationen zahlen. Der Angeklagte habe gezielt psychischen Druck ausüben wollten, sagte die Richterin bei der Urteilsverkündung. Der 76-Jährige ist Initiator einer Pro-Palästina-Gruppierung, die regelmäßig gegen den Pfarrer demonstriert. Anlass des Streits war eine Predigt des Pfarrers im Oktober 2023. Darin ging es auch um den Überfall der islamistischen Hamas auf Israel.
Mordurteil nach tödlicher Fahrt auf Supermarktparkplatz: 18-Jähriger muss in Haft
Bis heute hat der Fall viele Menschen im Hohenlohekreis und weit darüber hinaus beschäftigt: Ein zwölfjähriger Junge stirbt nach einem Streit auf einem Supermarktparkplatz in Niedernhall (Hohenlohekreis) - angefahren von einem Auto. Am Steuer saß ein 18-Jähriger. Nun hat das Landgericht Heilbronn entschieden: Der junge Fahrer handelte wohl nicht aus Versehen. Es hat ihn wegen Mordes verurteilt. Sechs Jahre und sechs Monate Jugendstrafe - so lautete das Urteil. Außerdem entzog das Gericht dem jungen Mann die Fahrerlaubnis. Einen neuen Führerschein darf er frühestens nach vier Jahren beantragen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Unmittelbar nach der Urteilsverkündung reagierten die Eltern des Jungen emotional. "Er wurde hingerichtet", sagten sie und verließen den Gerichtssaal.
Wieso man jetzt gegen die Asiatische Hornisse vorgehen sollte
Die Asiatische Hornisse ist eine invasive Art - und wird zu einem gefräßigen Problem. Pro Volk kann sie bis zu elf Kilogramm Insekten vertilgen. Das betrifft auch die stark gefährdeten Wildbienen. Die Asiatische Hornisse wird deshalb bekämpft. Aktuell ist dafür ein guter Zeitpunkt. Denn derzeit sei die Königin noch alleine und hat ihr Primärnest gebaut, das tennisballgroß und beige-braun ist. Dort produziert sie die ersten Arbeiterinnen, die dann das große Nest bauen. Die Karlsruher Bürgerinitiative "Stoppt die Asiatische Hornisse" ruft deshalb dazu auf, die Nester zu entfernen. Wenn sicher sei, dass es ein Nest der invasiven Hornissenart sei, sei das in der frühen Phase selbstständig möglich. Ansonsten können Schädlingsbekämpfer oder zertifizierte Nestentferner helfen.
Polizei ermittelt: Wer hat absichtlich ein Wohnhaus geflutet?
Ein Fall, der skuril klingt, aber für die Betroffenen ernste Folgen hat. Ein bislang Unbekannter hat am Wochenende in Markdorf im Bodenseekreis ein Wohnhaus unter Wasser gesetzt. Wie die Polizei jetzt mitteilte, hatte der Täter einen Gartenschlauch gezielt auf die Haustür gerichtet. Über mehrere Stunden drang Wasser in das Haus ein, es richtete in mehreren Räumen und im Keller großen Schaden an. Die Beamten bitten jetzt um Hinweise von Zeugen.
Wie konnten innerhalb einer Woche drei Straftäter aus Psychiatrie ausbrechen?
Viele Menschen in und um Emmendingen sind beunruhigt: Innerhalb von nur einer Woche konnten in der Zeit zwischen Ende April und Anfang Mai drei Straftäter aus dem Zentrum für Psychiatrie Emmendingen (ZfP) fliehen. Nur einer wurde wieder aufgegriffen. Zwei weitere sind weiter zur Fahndung ausgeschrieben, sie könnten sich ins Ausland abgesetzt haben. Von ihnen geht laut Verantwortlichen eine "potenzielle Gefahr" aus. Geschehnisse, die viele Menschen beschäftigen, sagt Michael Eichhorst, Geschäftsführer der ZfP Emmendingen. Aber wie konnte es überhaupt so weit kommen? Alle drei Patienten, die zwischen dem 23. April und dem 1. Mai aus der Psychiatrie in Emmendingen verschwunden sind, sind nach einem Freigang nicht zurückgekehrt. Dieser Freigang gehöre zur Therapie - er soll helfen, die Patienten wieder an ein Leben außerhalb der Klinik heranzuführen. "Die Patienten des ZfP haben nach einiger Zeit ein Recht auf diese Form der Resozialisierung", sagt Franz Xaver Regel, Chefarzt der Psychatrie in Emmendingen. Denn anders als im Strafvollzug hat das ZfP zunächst den Auftrag, Patienten zu behandeln. Sobald es der Behandlungsstand erlaubt, sollen Lockerungen der Resozialisierung dienen. Ob jemand dafür bereit ist, entscheidet das Klinikpersonal gemeinsam. In diesen drei Fällen habe man sich aber offenbar geirrt. Beide flüchtigen Patienten hätten laut Chefarzt Regel gut auf die medikamentöse Behandlung angesprochen, die Grunderkrankung sei abgeklungen. Deshalb hätten sie auch Freigang erhalten. Er vermutet, dass sie jetzt keinen Zugang mehr zu ihren Medikamenten haben. Dadurch steige das Risiko, dass sie wieder rückfällig würden. Ein unmittelbares Risiko für neue Straftaten besteht damit laut Klinik aber nicht.
Guten Morgen
Viele Eishockeyfans haben einen harten Abend hinter sich: Nach dem 1:6 gegen die Gastgeber Schweiz wird bei der Eishockey-WM der Einzug des DEB-Teams ins Viertelfinale immer unwahrscheinlicher. Das war gar nichts. Das gilt für den heutigen BW-Newsticker am Morgen nicht - hier gibt es mehr als genug Nachrichten-Power aus und für Baden-Württemberg. Mein Name ist Jakob Wilking Fandrey und bis 10 Uhr für euch da. Bei Fragen, Wünschen, Lob oder Kritik schreibt mir gerne per E-Mail an newsticker-bw@SWR.de.
Der Ticker vom Montag zum Nachlesen
Das war der BW-Newsticker am Montag ++ Mord oder Fahrfehler? Urteil im Prozess um überfahrenes Kind ++ Rattenalarm auf Buga-Gelände ++ Pinke Gisela gesucht ++
Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker.