Nachrichten für Baden-Württemberg

Das war der BW-Newsticker am Mittwochmorgen: Hangrutsch Ursache für tödlichen Zugunfall in Riedlingen, "Hahn und Henne"-Geschirr kehrt zurück, Trotz tödlichem Unfall: Bahnübergang in Leingarten bleibt

Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker, heute von Simon Ukena.

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Stand

Von Autor/in Simon Ukena

Ciao

Das wars mit dem Newsticker heute. Morgen ist meine Kollegin Betina Starzmann für euch da. Bis dahin gibt es die Nachrichten für BW unter SWRAktuell.de/bw, in der SWR Aktuell App, in unserem Newsletter am Morgen, auf WhatsApp, bei Instagram, Facebook, TikTok oder YouTube und natürlich auch in Radio und TV.

Pflanzen, die sich selbst düngen: Uni Freiburg entwickelt Alternativen zu Kunstdünger

Pflanzen brauchen Stickstoff - ohne ihn können sie unter anderem kein Blattgrün bilden. In der Luft gibt es zwar reichlich Stickstoffgas, doch Pflanzen können diese Form nicht nutzen - das Molekül ist extrem stabil und für sie chemisch "verschlossen". Sie brauchen Stickstoff in gelöster Form, etwa als Nitrat oder Ammonium im Boden. Heute kommt dieser Stickstoff meist aus Kunstdünger. Dieser benötigt in der Herstellung jedoch viel Erdgas und schadet Klima und Gewässern. Ein Forschungsteam der Universität Freiburg sucht deshalb nach einer Alternative: Nutzpflanzen, die sich mithilfe von Bakterien selbst mit Stickstoff versorgen - so wie es der Weißklee auf der Wiese vormacht.

80. Bregenzer Festspiele gestartet

Am Bodensee sind gestern die Bregenzer Festspiele gestartet. Am Abend feierte Verdis Oper "La traviata" Premiere auf der Seebühne. Das Bühnenbild ist ein riesiger zerborstener Spiegel. Die Idee dazu lieferte der italienische Bühnenbildner Paolo Fantin. Gefertigt wurde das fast 300 Tonnen schwere Bühnenbild seit dem Winter und kostet insgesamt - samt Abbau im Sommer 2027 - rund zehn Millionen Euro.

Bericht veröffentlicht: Zugunglück wurde durch Hangrutsch ausgelöst

Knapp ein Jahr nach dem Zugunglück von Riedlingen mit drei Toten und zahlreichen Verletzten ist die Ursache geklärt. Das Unglück sei durch einen Hangrutsch infolge von Starkregen ausgelöst worden, heißt es in einem Bericht der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung in Bonn. Die Bahnstrecke war nach dem Unglück knapp fünf Monate gesperrt. Die Reparatur- und Hangsicherungsarbeiten dauerten länger als geplant. Seit Dezember fahren auf der Strecke wieder Züge.

So sind die Regeln für Krankschreibungen

Die Bundesregierung plant strengere Regeln bei Krankmeldungen. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sieht die gesetzliche Regelung im Moment Folgendes vor: Wer länger als drei Kalendertage nicht arbeiten kann, muss am darauffolgenden Arbeitstag eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU-Bescheinigung) vorlegen - also meist am vierten Tag der Krankheit. Schon jetzt dürfen Arbeitgeber aber im Arbeitsvertrag eine Krankschreibung ab dem ersten Krankheitstag festlegen. Welche Unterschiede es gibt lest ihr:

Debatte um AU-Bescheinigung Krankschreibung ab erstem Tag: Welche Unterschiede jetzt schon gelten

Die Bundesregierung plant strengere Regeln. Doch Arbeitgeber haben bereits Spielraum. Und: Rückwirkende Krankschreibungen sind nicht immer möglich. 

Motorradfahrer von Brücke geschleudert

In Vorarlberg ist gestern Nachmittag ein Motorradfahrer bei einem Unfall von einer Brücke geschleudert worden und später gestorben. Laut Polizei war der 73-Jährige zuvor in Andelsbuch mit einem Fahrradfahrer zusammengestoßen. In der Folge kam er mit seinem Motorrad von der Fahrbahn ab und verkeilte sich im Brückengeländer. Der Mann stürzte 14 Meter tief, mit dem Kopf unter Wasser blieb er in der Bregenzerach liegen. Er starb noch vor Ort. Der Fahrradfahrer wurde schwer verletzt.

Ende des Tankrabatts: Hier ist der Sprit deutlich günstiger als in BW

Nachdem der Tankrabatt Ende Juni ausgelaufen ist, sind die Benzinpreise deutschlandweit wieder in die Höhe geschossen. Mittlerweile zahlen Autofahrerinnen und -fahrer für den Liter Super-Benzin am Dienstag um 10 Uhr im Schnitt 2,16 Euro. Im Nachbarland Frankreich kann derzeit günstiger getankt werden, ebenso an der Schweizer Grenze. Und auch im nahen Österreich ist das Tanken momentan günstiger. Laut ADAC liegt die Ursache für die momentan hohen Spritpreise vor allem im Anstieg des Ölpreises infolge der jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten. Aus der Bundes-SPD kommen Forderungen nach einem Spritpreis-Deckel. Generalsekretär Tim Klüssendorf hat der Neuen Osnabrücker Zeitung gesagt, positive Beispiele seien Belgien und Luxemburg. Die beiden Nachbarländer haben schon vor mehreren Jahren einen Spritpreisdeckel eingeführt - und deswegen aktuell kein so großes Problem mit hohen Benzin- und Dieselpreisen wie Deutschland.

Eltern nehmen verletztes Kind unerlaubt aus Klinik mit

Im Schwarzwald-Baar-Kreis haben Eltern wohl ihr verletztes Baby aus einem Krankenhaus mitgenommen - nun sucht die Polizei nach ihnen. Das Kind war dort behandelt und unerlaubt von der Mutter mitgenommen worden, teilte eine Sprecherin des Klinikums mit. Bereits am Donnerstagabend vergangene Woche sei in Mönchsweiler ein Gebäude durchsucht worden, weil es Hinweise gegeben hatte, dass sich die Eltern dort mit ihrem Kind aufhalten sollen. Die Kriminalpolizei ermittelt demnach wegen gefährlicher Körperverletzung gegen ein Mitglied der Familie, sagte ein Polizeisprecher dem SWR.

Anleger wetten massiv auf fallende Aktienkurse bei Porsche

Viele Porsche-Aktionäre wetten offenbar auf weiter fallende Aktienkurse. Sie tätigen deshalb sogenannte Leerverkäufe. Das berichtet das Handelsblatt. Seit dem Börsengang 2022 hat die Aktie des Stuttgarter Sportwagenbauers schon rund 45 Prozent an Wert verloren. Jede vierte frei handelbare Porsche-Aktie ist im Moment ein Leerverkauf. Damit würden so viele Investoren wie bei keinem anderen europäischen Autobauer auf fallende Kurse wetten. Schreibt das Handelsblatt und beruft sich auf Daten der Bank of America, einer der größten US-Banken. Bei einem Leerverkauf leiht sich ein Anleger Aktien, verkauft diese sofort weiter und hofft, dass er sie später günstiger wiederbekommt, wenn er sie zurückgeben muss. Die Differenz behält er als Gewinn. Heute trifft sich der Aufsichtsrat des Autobauers, um über ein zweites sogenanntes Zukunftspaket für den Konzern zu sprechen. Es wird vermutlich weitere Stellenstreichungen enthalten, die Rede ist von 4.000 Stellen. Gleichzeitig will Porsche-Chef Michael Leiters der Belegschaft offenbar entgegenkommen. Nach Informationen des Handelsblatts soll die Beschäftigungssicherung für die deutschen Standorte für alle verbleibenden Mitarbeiter bis 2035 verlängert werden.

Sexuelle Nötigung von Asylbewerberinnen: Ermittlungen in weiterem Fall

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Karlsruhe wegen sexueller Nötigung. Er soll für den Schutz vor Abschiebungen sexuelle Handlungen verlangt haben. Eine Frau hatte den Mann angezeigt. Sechs weitere Asylbewerberinnen hat die Staatsanwaltschaft Heidelberg nun identifiziert. Sie hätten zwischen März und Mai 2026 mit dem Mann zu tun gehabt und von ähnlichen Situationen berichtet. Als Teil der Ermittlungen nimmt die Staatsanwaltschaft auch Vorfälle aus dem vergangenen Jahr auf. Bereits im Mai 2025 hatte eine Asylbewerberin den Mann wegen eines ähnlichen Vorwurfs angezeigt. Damals hatte die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aus Mangel an Beweisen eingestellt, jetzt geht sie auch diesen Vorwürfen nach.

Mieten in Stuttgart weiterhin mit am höchsten in Deutschland

Die Mieten in Stuttgart gehören weiterhin zu den höchsten in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Mieten-Analyse des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Die teuerste Stadt für Miete ist nach wie vor München. Mit weitem Abstand liegt München bei den Kaltmieten pro Quadratmeter vorne, 23,70 Euro im Schnitt. Dann folgen bei den Großstädten Frankfurt, Hamburg und Stuttgart, hier kostet der Quadratmeter durchschnittlich 16,30 Euro. Das Mietpreisniveau der acht größten Städte zeige damit weiterhin eine große Spanne, so das IfW. Vor allem Stuttgart belege, dass ein hohes Niveau nicht automatisch weiter steigende Preise bedeute, heißt es in der Untersuchung. Im Vergleich zum ersten Quartal sind die Mieten hier gleich geblieben, und auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum kaum gestiegen. Auch außerhalb der acht größten deutschen Städte bleibt das Mietniveau sehr unterschiedlich. Besonders kräftig sind die Mieten zum Beispiel in Karlsruhe gestiegen. Einige wenige Rückgänge wie in Braunschweig oder Aachen gab es auch. Besonders auffällig ist der Unterschied zwischen neuen und Bestandswohnungen. Mieten für Neubauten sind im Schnitt knapp 37 Prozent teurer. Auch bei den reinen Neubauten liegt München mit Abstand vorne.

200 Bäume im Karlsruher Schlossgarten beschädigt nach Unwetter

Das Unwetter vergangene Woche hat große Schäden im Karlsruher Schlossgarten angerichtet: Knapp 200 alte Bäume sind stark beschädigt worden. Unter anderem wurde eine knapp 250 Jahre alte Eiche zerstört. Der Park bleibt geschlossen, bis die Aufräumarbeiten abgeschlossen sind.

Florian Lipowitz muss nach Sturz die Tour de France aufgeben

Florian Lipowitz aus Laichingen (Alb-Donau-Kreis) ist beim Einzelzeitfahren der Tour de France bei einer Abfahrt gestürzt und hat sich schwer verletzt. Er muss die Frankreich-Rundfahrt aufgeben. Lipowitz war in einer Kurve weggerutscht und mit seiner Schulter gegen eine Bordsteinkante gekracht. Er wurde umgehend ärztlich betreut und zu einem Krankenwagen begleitet. Das Rennen konnte er nicht mehr fortsetzen. Wie sein Rennstall Red Bull-BORA-hansgrohe am Abend auf Instagram mitteilte, brach sich der 25-Jährige beim Sturz das rechte Schlüsselbein.

Fehlalarm am Heidelberger Hauptbahnhof löst Polizeieinsatz aus

Ein Fehlalarm am Heidelberger Hauptbahnhof hat gestern Abend einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Warum der Alarm an einem Service-Schalter gegen Viertel vor Acht ausgelöst wurde, ist noch unklar. Die Polizei geht von einem technischen Defekt aus. Der Einsatz wurde nach wenigen Minuten beendet, eine Gefahr für die Bevölkerung habe nicht bestanden, hieß es.

Millionenschaden nach Brand in tierhygienischem Institut in Freiburg

In Freiburg hat es in den frühen Morgenstunden einen Brand auf dem Gelände des tierhygienischen Instituts gegeben. Die Polizei geht von einem Millionenschaden aus. Das betroffene Gebäude ist laut Polizei komplett abgebrannt. Der Brand wurde gegen 3:30 Uhr von einer Radfahrerin gemeldet, so die Polizei. Betroffen ist nicht das tierhygienische Institut selbst, sondern ein größeres zweistöckiges Gebäude auf dem Gelände, das vermutlich zu Lagerzwecken genutzt wurde. Die Feuerwehr war schnell vor Ort und konnte verhindern, dass die Flammen auf Gebäude in der Nähe übergriffen. Für Anwohner bestand demnach keine Gefahr, verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die Nachlöscharbeiten bei dem komplett niedergebrannten Gebäude laufen noch. Warum das Feuer ausbrach, ist noch unklar.

Bei einem Brand auf dem Gelände des tierhygienischen Instituts in Freiburg wurde ein Gebäude zerstört.
Auf dem Gelände des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts (CVUA) in Freiburg hat ein Gebäude gebrannt und einen hohen Schaden verursacht.

Nach tödlichem Unfall: Bahnübergang wird nicht umgebaut

Der unbeschrankte Bahnübergang Leingarten Mitte bleibt, wie er ist, trotz eines tödlichen Unfalls vor rund zwei Wochen. Das hat das Landratsamt Heilbronn mitgeteilt. Eine junge Frau hatte weder auf die rote Ampel geachtet noch auf das akustische Signal und war von einem Zug erfasst worden. Landratsamt, Polizei und Verkehrsgesellschaft AVG haben daraufhin vor Ort den Übergang besichtigt. Nach ihrer Einschätzung entspricht er den Vorgaben. Anwohner und der Schulleiter einer Schule vor Ort hatten den unbeschrankten Bahnübergang auf SWR-Anfragen Anfang der Woche noch kritisiert. "Ich bin der Meinung, dass es heutzutage nicht mehr ausreicht, so wie es ist, vor allem auch vor dem Hintergrund, dass in den Schulen mittlerweile auch Kinder mit Handicaps sind [...] oder teilweise die Signale nicht hinreichend wahrnehmen", so Schulleiter Andreas Heitlinger.

Der Bahnübergang in Leingarten: Hier wurde die junge Frau von einem Zug erfasst.
Der Bahnübergang in Leingarten: Hier wurde die junge Frau von einem Zug erfasst.

Außergewöhnlicher Feuerwehreinsatz: Rehbock schwimmt in Pool

Kein gewöhnlicher Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Lauda-Königshofen. In der Nacht auf Dienstag, kurz vor 1 Uhr, ging ein Notruf ein: "Zwangslage Kleintier", wie der stellvertretende Feuerwehrkommandant Fabian Walter berichtet. Als die Einsatzkräfte ankamen, schwamm ein Rehbock in einem privaten Pool. Wie das Tier in das Schwimmbecken gelangte, ist nicht bekannt. Raus kam es mithilfe der Feuerwehr. Es versuchte zwar immer wieder selbst aus dem Wasser zu kommen, konnte sich wohl aber nicht richtig am Boden des Pools abstoßen und scheiterte an den glitschigen Wänden, erklärt Walter im SWR-Interview. Walter bemerkt aber auch, "Rehe können exzellent schwimmen!". Denn zwischen den Versuchen aus dem Wasser zu kommen, sei das Reh immer wieder "seelenruhig durch den Pool geschwommen". Laut dem Hausbesitzer war das Tier schon eine Stunde lang im Wasser, bevor die Feuerwehr eintraf.

Im Ortsteil Gerlachsheim von Lauda-Königshofen (Main-Tauber-Kreis) hat sich in der Nacht auf Dienstag ein Rehbock verirrt und ist in einem privaten Pool gelandet. Er konnte unverletzt von der Feuerwehr befreit werden.
Fast schon gemütlich schwamm der Rehbock laut Feuerwehr im Pool. Freiwillige Feuerwehr Lauda-Königshofen

Nach Brand auf Stuttgarter Großmarkt läuft Handel wieder normal

Rund drei Wochen nach dem Brand auf dem Stuttgarter Großmarkt hat sich dort die Lage wieder normalisiert. Wie die Märkte Stuttgart berichten, läuft der Handel wieder wie vorher. Betroffene Händler haben demnach Interimsflächen auf dem Gelände erhalten und können nun wieder regulär arbeiten. In den kommenden Tagen soll über das weitere Vorgehen gesprochen werden. Dabei gehe es laut den Märkten Stuttgart vor allem darum, ob die Händler einen Wiederaufbau der zwei ausgebrannten Lagerhallen wünschen, oder Alternativen.

So wird das Wetter heute in BW

Am Vormittag gibt es viel Sonnenschein und ein paar Quellwolken am Main und auf der Ostalb. Am Nachmittag werden die Wolken vor allem im Norden kompakter. Die Temperaturen liegen zwischen 23 und 29 Grad.

Die kommenden Tage wird es sonnig. Und vor allem im Südwesten Baden-Württembergs wird es heiß.

Das aktuelle Wetter für euren Ort findet ihr jederzeit in unserer SWR Aktuell-App oder auf unserer Wetter-Seite. Und hier der Wetterbericht von gestern Abend aus SWR Aktuell:

Untersuchungsbericht zum Zugunglück Riedlingen soll heute veröffentlicht werden

Knapp ein Jahr nach dem tödlichen Zugunglück in Riedlingen soll heute der Untersuchungsbericht veröffentlicht werden. Das teilte die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) dem SWR mit.

Bei dem Unglück am 27. Juli 2025 entgleiste ein Regionalzug bei Zell-Bechingen, einem Teilort von Riedlingen (Kreis Biberach). Dabei starben drei Menschen: der Lokführer, ein Auszubildender der Bahn sowie eine 70 Jahre alte Frau. 36 Fahrgäste wurden verletzt, manche von ihnen lebensgefährlich.

Nach Insolvenz: "Hahn und Henne"-Dekor wird wieder produziert

Gute Nachrichten für alle Fans der seit mehr als 100 Jahre beliebten Tassen und Teller mit "Hahn und Henne" darauf: Sie kommen zurück! Vor gut drei Jahren hatte Zeller Keramik aus dem Ortenaukreis zum zweiten Mal Insolvenz angemeldet. Damals sicherte sich die Stadt Zell am Harmersbach die Markenrechte an den ikonischen "Hahn und Henne"-Produkten und lässt sie nun im Allgäu produzieren - in Handarbeit. Damit habe die Stadt Verantwortung für ihr historisches Erbe übernommen, so Bürgermeister Günter Pfundstein (parteilos). In den Produktionsstart waren auch ehemalige Beschäftigte eingebunden.

Leiterin darf nach Vorwürfen in Jugendhilfeeinrichtung nicht mehr arbeiten

Erst wurden vier Kinder aus einer Jugendhilfeeinrichtung in Weikersheim (Main-Tauber-Kreis) genommen, jetzt darf die Leiterin dort nicht mehr arbeiten. Aber der Reihe nach: Im April hat das Jugendamt vier Kinder aus einer Jugendhilfeeinrichtung in Weikersheim-Schäftersheim genommen. Warum, ist nicht bekannt - aber es stand der Vorwurf der Kindeswohlgefährdung im Raum. Jetzt hat das Landesjugendamt weitere Schritte eingeleitet und nach SWR-Informationen der Leiterin der Einrichtung die Tätigkeit untersagt. Das Verbot sei schriftlich eingegangen, teilte die Betreiberin der Einrichtung, die Evangelische Jugendhilfe Würzburg, auf Anfrage mit.

Weikersheim

Kinder aus Wohngruppe in Weikersheim genommen Nach Vorwürfen in Jugendhilfeeinrichtung: Arbeitsverbot für Leiterin

Erst wurden vier Kinder aus einer Jugendhilfeeinrichtung in Weikersheim geholt, jetzt darf die Leiterin dort nicht mehr arbeiten. Das Landesjugendamt hat es ihr untersagt.

Guten Morgen

Im Main-Tauber-Kreis wurde einer Leiterin ihre Arbeit für eine Jugendhilfeeinrichtung untersagt, nachdem im April vier Kinder aus der Einrichtung genommen wurden. Was da passiert ist, schauen wir uns gleich an. Außerdem gibt es gute Nachrichten für Liebhaber einer ganz bekannten Keramikserie.

Ich bin Simon Ukena und bis 10 Uhr gibt es von mir alles aus und für Baden-Württemberg. Bei Fragen, Wünschen, Lob oder Kritik - schreibt mir gerne eine Mail an newsticker-bw@SWR.de.

SWR-Redakteur Simon Ukena
SWR-Redakteur Simon Ukena Patricia Neligan
Baden-Württemberg

Das war der BW-Newsticker am Dienstag ++ Über 500.000 Euro Spenden für Familie nach tödlichem Traktor-Unfall gesammelt ++ Diddl ist wieder da - Kindheitserinnerung oder Retro? ++ Minijob-Aus würde über 1 Million Menschen im Land treffen ++

Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker.

Guten Morgen Baden-Württemberg SWR1 Baden-Württemberg