JetztMusik Prozession – Neue Musik zu Fronleichnam
Am Mikrofon: Lydia Jeschke, Leonie Reineke, Michael Rebhahn und Martina Seeber
Neue Musik – Klangexperimente und zeitgenössische Kompositionen.
Am Mikrofon: Lydia Jeschke, Leonie Reineke, Michael Rebhahn und Martina Seeber
Nachgespräch über die Oper „Malina“ mit SWR Kultur Moderator Alexander Wasner und Bachmann-Biografin Andrea Stoll.
Momente des Festivals, festgehalten von Ralf Brunner, Astrid Karger und Elay Toja.
Wieviel Musik kann man an einem Wochenende hören? In Donaueschingen ist das jedes Jahr zwar eine Frage, aber nur eine unter vielen. Drei Tage lang folgt im Schwarzwald eine Uraufführung auf die andere. 23 sind es insgesamt, in 14 Konzerten, in Performances und in Klangkunstausstellungen. Vor mehr als 100 Jahren sind die Musiktage ins Leben gerufen worden. Seit 70 Jahren liegt die künstlerische Leitung beim SWR. Martina Seeber mit einem Ausblick auf die diesjährige Ausgabe.
SWR Kultur Musikredakteur Bernd Künzig spricht mit der künstlerischen Leiterin der Donaueschinger Musiktage Lydia Rilling. Im Fokus steht nicht nur das Eröffnungskonzert, es gibt auch einen Ausblick auf die weiteren Ereignisse und Konzerte des Festivals, das in diesem Jahr unter dem Motto "Voices unbound" steht.
Ein Wochenende Nabel der Neuen Musik: Die Donaueschinger Musiktage boten 17 Komponist*innen aus aller Welt eine Bühne. SWR-Musikredakteurin Lydia Jeschke zieht Bilanz.
Ein Stück für fünf Mundharmonikas und 18-Kanal-1-Bit-Elektronik: Der New Yorker Komponist Tristan Perich verbindet das ikonische Instrument der nordamerikanischen Volksmusik mit der abstrakten Welt der Informatik.
Probenbesuch beim SWR Symphonieorchester: Bei Hanna Hartmans neuem Stück "Advanced Weather Information Processing System" werden die Orchestermusiker*innen vor ungewöhnliche Aufgaben bei der Tonerzeugung gestellt.
Tief ins SWR-Archiv gegriffen hat die britische Komponistin und Turntable-Performerin Mariam Rezaei, um aus Aufnahmen der Donaueschinger Musiktage eine Performance für vier Turntables zu komponieren. Aufgeführt vor der nächtlichen Kulisse des Fürstenbergschen Schlosses.
Objekte, Texte und Klänge aus 40 Jahren hat die norwegische Künstlerin Ewa Jacobsson für die Klanginstallation "The Labyrinthic Explanation of Knowledge" gesammelt, die sie gemeinsam mit der Komponistin und Trompeterin Hilde Marie Holsen konzipiert hat.
Die 19 Musiker*innen des Ensembles Klangforum Wien, die Komponistin und die zwei sich bewegenden Dirigent'innen formen eine große Ellipse, um eine "Klangumarmung" des Publikums, das in der Mitte positioniert ist, zu erzielen.
Der französische Komponist Philippe Leroux spricht über sein neues Werk "Paris, Banlieue", das im Eröffnungskonzert der Donaueschinger Musiktage 2025 durch das SWR Symphonieorchester uraufgeführt wurde.
Elena Schwarz dirigiert das SWR Symphonieorchester beim Abschlusskonzert der Donaueschinger Musiktage 2025. Mit Uraufführungen von Mirela Ivičević, Naomi Pinnock, Laure M. Hiendl und Hanna Hartman. Livemitschnitt in der Baarsporthalle vom 19. Oktober 2025.
François-Xavier Roth dirigiert das SWR Symphonieorchester beim Eröffnungskonzert der Donaueschinger Musiktage 2025. Mit Uraufführungen von Imsu Choi, Turgut Erçetin, Mark Andre und Philippe Leroux. Livemitschnitt in der Baarsporthalle vom 17. Oktober 2025.
François-Xavier Roth dirigiert ein Konzert des SWR Symphonieorchesters mit Werken von Wolfgang Rihm und Richard Wagner. Mit Johanni van Oostrum, Maximilian Schmitt und Mika Kares. Livemitschnitt in der Stuttgarter Liederhalle vom 27. Februar 2026.
Das SWR Experimentalstudio beim Ebneter Kultursommer mit Bruno Madernas "Musica su due dimansioni", gespielt von Mario Bruno.
Im Jahr 1926 wurden mehrere namhafte Komponisten geboren, die das 20. Jahrhundert auf unterschiedliche Weise musikalisch geprägt haben. Während György Kurtág als Meister der Knappheit und der kunstvollen Verdichtung gilt, hat Morton Feldman den entgegengesetzten Weg gewählt und Musik von teils außergewöhnlicher Länge komponiert. Hans Werner Henze zählt auch zu diesem Komponisten-Jahrgang. Er wiederum hat einen Weg eingeschlagen, der sich durch eine möglichst zeitlose Art des Komponierens auszeichnet, gepaart mit einer auffälligen Breite der Gattungen und literarischen Bezüge. Nun ist ein neues Buch erschienen, dass Henzes Zeit und seinen Stil beleuchtet. Christoph Vratz hat es gelesen.
György Kurtag hat nie an den Experimenten der Nachkriegs-Avantgarde teilgenommen. Jedes Stück ist ein kleines Universum voller Botschaften und Bezüge zu anderen Komponisten.
Das Eclat-Festival für Neue Musik im Theaterhaus Stuttgart ist in vollem Gange. Viele Projekte im Festival beschäftigen sich mit dem Übergang in eine ungewisse Zeit.
„Wenn ich im Wald Aufnahmen mache, verliere ich das Zeitgefühl“, sagt Kirsten Reese, deren Werk „Future Forest“ beim Stuttgarter Neue-Musik-Festival Eclat uraufgeführt wird.
François-Xavier Roth dirigiert ein Konzert des SWR Symphonieorchesters mit Werken von Helmut Lachenmann und Ludwig van Beethoven. Mit Jean-Frédéric Neuburger (Klavier). Livemitschnitt in der Stuttgarter Liederhalle vom 28. November 2025.
Vom Volksfest bis zur Neuen Musik: Das Akkordeon zeigt seine beeindruckende Vielseitigkeit in Jazz, Klassik und Experimenten. Eine Reise durch Klang und Kultur.
In der Neuen Musik gibt es spannende Experimente mit dem Akkordeon, wobei oft der Interpret im Mittelpunkt des Geschehens steht. Geräusche, Polyphonie und Mikrotonalität, kürzeste Impulse, irrwitzige Kaskaden und unendliche Klänge – all das ist inzwischen denkbar, wenn ein Akkordeon zeitgenössische Musik spielt.