Sprit sparen – was bringt mehr Homeoffice?
Von allen Beschäftigten, die ihre Arbeit auch zu Hause erledigen könnten, fahren rund zwei Drittel mit dem Auto zur Arbeit. Fast genauso viele der Befragten wünschen sich aber einen Homeoffice-Tag mehr pro Woche.
Kosten, Arbeitszeiten, Unfallschutz Gesetzliche Regeln fürs Homeoffice
Das Arbeiten zuhause war für viele Arbeitnehmer die Ausnahme - seit der Coronapandemie ist es für viele Alltag geworden. Fragen rund ums Homeoffice beantwortet Bernd Wolf aus der SWR-Rechtsredaktion.
Tägliches Einsparpotential
Würde das für diese Gruppe ermöglicht, könnten pro Tag 32 Millionen Liter Kraftstoff eingespart werden. Gleichzeitig gibt ein Drittel der Beschäftigten an, häufig ins Büro zu kommen, ohne dass das inhaltlich notwendig wäre. Ein weiterer Homeoffice Tag wäre deshalb ein Gewinn an Effizienz für Beschäftigte, Unternehmen und das Energiesystem, heißt es im Fazit der Untersuchung.
Was sagt mein Chef dazu?
Die neue Konstanzer Homeoffice-Studie belegt auch, immer weniger Führungskräfte sind gegen mobiles Arbeiten, und obwohl sich das Arbeiten von zu Hause inzwischen etabliert hat, hat mindestens ein Drittel der Unternehmen dafür immer noch keine klaren Regeln.
Tankrabatt ab heute in Kraft Zehn Euro weniger pro Tankfüllung: Fahrlehrer erklärt, wie das geht
Wie kann man trotz der hohen Spritpreise möglichst wenig Geld an der Tankstelle ausgeben? Ein Fahrlehrer aus Pfullendorf erklärt, worauf man beim Autofahren achten kann.
Sprit sparen – was bringt ein Tempolimit?
Schon etwas weniger Tempo kostet nichts und kann viel bringen: Tempo 120 auf Autobahnen zum Beispiel und Tempo 80 außerorts könnten laut Umweltbundesamt fast drei Milliarden Liter Kraftstoff pro Jahr sparen.
Weniger Spritverbrauch
Die schärfere Variante — Tempo 100 auf Autobahnen und 80 außerorts — käme nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe sogar auf bis zu knapp fünf Milliarden Liter Ersparnis. Wer also 100 statt 130 fährt, spart – je nach Auto – etwa ein Viertel Sprit: derzeit rund drei bis dreieinhalb Euro pro 100 Kilometer.
Weniger CO₂-Ausstoß
Gleichzeitig fährt das gute Gewissen mit: Weniger Sprit heißt weniger CO₂ und schützt unsere Lebensqualität und Gesundheit.