Teurer Treibstoff

Sprit sparen – was bringen Homeoffice und Tempolimit tatsächlich?

Der Stopp an der Tankstelle schmerzt aktuell viele Autofahrer mit Treibstoffpreisen von mehr als zwei Euro pro Liter. Viele fragen sich, ob sie vielleicht Sprit sparen können, wenn sie mehr von zu Hause arbeiten oder langsamer zur Arbeit fahren. Unsere Wirtschaftsredaktion hat nachgerechnet und Studien zur Auswirkung von mehr Homeoffice und einem Tempolimit auf unseren Autobahnen für euch analysiert.

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Stand

Von Autor/in Michael Wegmer, Sabine Stöhr

Sprit sparen – was bringt mehr Homeoffice?

Von allen Beschäftigten, die ihre Arbeit auch zu Hause erledigen könnten, fahren rund zwei Drittel mit dem Auto zur Arbeit. Fast genauso viele der Befragten wünschen sich aber einen Homeoffice-Tag mehr pro Woche.

Kosten, Arbeitszeiten, Unfallschutz Gesetzliche Regeln fürs Homeoffice

Das Arbeiten zuhause war für viele Arbeitnehmer die Ausnahme - seit der Coronapandemie ist es für viele Alltag geworden. Fragen rund ums Homeoffice beantwortet Bernd Wolf aus der SWR-Rechtsredaktion.

Tägliches Einsparpotential

Würde das für diese Gruppe ermöglicht, könnten pro Tag 32 Millionen Liter Kraftstoff eingespart werden. Gleichzeitig gibt ein Drittel der Beschäftigten an, häufig ins Büro zu kommen, ohne dass das inhaltlich notwendig wäre. Ein weiterer Homeoffice Tag wäre deshalb ein Gewinn an Effizienz für Beschäftigte, Unternehmen und das Energiesystem, heißt es im Fazit der Untersuchung.

Was sagt mein Chef dazu?

Die neue Konstanzer Homeoffice-Studie belegt auch, immer weniger Führungskräfte sind gegen mobiles Arbeiten, und obwohl sich das Arbeiten von zu Hause inzwischen etabliert hat, hat mindestens ein Drittel der Unternehmen dafür immer noch keine klaren Regeln.

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Sprit sparen – was bringt ein Tempolimit?

Schon etwas weniger Tempo kostet nichts und kann viel bringen: Tempo 120 auf Autobahnen zum Beispiel und Tempo 80 außerorts könnten laut Umweltbundesamt fast drei Milliarden Liter Kraftstoff pro Jahr sparen.

Weniger Spritverbrauch

Die schärfere Variante — Tempo 100 auf Autobahnen und 80 außerorts — käme nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe sogar auf bis zu knapp fünf Milliarden Liter Ersparnis. Wer also 100 statt 130 fährt, spart – je nach Auto – etwa ein Viertel Sprit: derzeit rund drei bis dreieinhalb Euro pro 100 Kilometer.

Weniger CO₂-Ausstoß

Gleichzeitig fährt das gute Gewissen mit: Weniger Sprit heißt weniger CO₂ und schützt unsere Lebensqualität und Gesundheit.

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Erstmals publiziert am
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Autor/in
Michael Wegmer
SWR-Wirtschaftsredakteur Michael Wegmer
Sabine Stöhr
Porträtfoto der SWR4 Moderatorin Sabine Stöhr, lächelnd
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