Die Haut ist nach dem Winter blass, bildet weniger Pigmente und reagiert schneller auf UV-Strahlung. Schon kurze Aufenthalte in der Sonne können daher zu Hautschäden führen.
Dabei wird die Kraft der Frühlingssonne oft unterschätzt. UV-Strahlen wirken auch bei bewölktem Himmel und können die Haut langfristig schädigen – von vorzeitiger Hautalterung bis hin zu einem erhöhten Hautkrebsrisiko.
Der wichtigste Schutz ist konsequenter Sonnenschutz
Fachleute empfehlen, bereits im Frühling täglich eine Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 zu verwenden – im Gesicht am besten sogar LSF 50. Auch Ohren, Nacken und Hände sollten nicht vergessen werden.
Doch Sonnencreme allein reicht nicht aus. Kleidung, Sonnenhut und das Meiden der intensiven Mittagssonne gehören ebenso zu einem wirksamen Schutzkonzept. Experten sprechen hier von drei Säulen: Schatten suchen, schützende Kleidung tragen und Sonnenschutzmittel verwenden.
Feuchtigkeit: Die wichtigste Pflege für sonnige Tage
Neben dem Schutz braucht die Haut jetzt vor allem eines: Feuchtigkeit. Durch Wärme, Schwitzen und UV-Strahlung verliert sie schneller Wasser. Leichte Pflegeprodukte wie Fluide oder Gele sowie feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe helfen, die Haut im Gleichgewicht zu halten.
Fazit: Wer seine Haut frühzeitig schützt, regelmäßig eincremt und auf die richtige Pflege setzt, kann die sonnigen Monate unbeschwert genießen – und tut gleichzeitig langfristig etwas für seine Hautgesundheit.
Im Studio: Prof. Claudia Pföhler, Oberärztin der Dermatologie
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