Dabei wird die Makula, der Bereich des schärfsten Sehens in der Netzhaut, geschädigt.
Die Folge: Geradeaussehen, Lesen oder das Erkennen von Gesichtern fällt zunehmend schwer, während das äußere Gesichtsfeld meist erhalten bleibt.
Wichtig ist, Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Verzerrt wahrgenommene Linien oder ein grauer Fleck in der Mitte des Blickfelds können erste Anzeichen sein. Regelmäßige augenärztliche Kontrollen helfen, die Erkrankung rechtzeitig zu diagnostizieren und zu behandeln.
Auch der Lebensstil spielt eine entscheidende Rolle: Eine ausgewogene Ernährung mit viel grünem Gemüse, der Verzicht auf Rauchen und ein guter UV-Schutz für die Augen können das Fortschreiten verlangsamen. Ergänzend stehen – je nach Form der Erkrankung – moderne Therapien zur Verfügung.
Im Alltag helfen zudem gute Beleuchtung, kontrastreiche Darstellungen und vergrößernde Sehhilfen, die Sehkraft optimal zu nutzen und die Selbstständigkeit zu erhalten.
Amsler-Gitter-Test
Ein Test zur Früherkennung von Netzhauterkrankungen
www.dbsv.org/amsler-gitter-test
Im Studio: Prof. Dr. Hansjürgen Agostini, Facharzt für Augenheilkunde
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