Wenn der Schweiß nur so läuft

Wann ist Schwitzen gesund und wann zu viel?

Schwitzen ist ein lebenswichtiger Vorgang: Unser Schweiß übernimmt die Aufgabe einer körpereigenen Klimaanlage, indem er uns auf die optimale Temperatur herunterkühlt.

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Die Schweißdrüsen sondern permanent Feuchtigkeit ab, welche auf der Haut verdunstet. Dadurch reguliert der Körper seine Temperatur. Trotzdem ist es unangenehm im Alltag zu schwitzen und manche Menschen schwitzen mehr als andere.

Wieso schwitzen manche Menschen mehr als andere?

Dr. Ralf Merkert ist Facharzt für Dermatologie in Stuttgart und behandelt seit vielen Jahren Menschen, die an übermäßigem Schwitzen leiden. Die Ursache dieser sogenannten Hyperhidrose liegt im vegetativen Nervensystem: Bei einer dauerhaften Überstimulation des Sympathikus aktiviert dieser Nerv ständig die Schweißdrüsen.

Ralf Merkert behandelt Hyperhidrose-Patienten mit zwei Methoden: Bei der Mikrowellen-Behandlung werden die Schweißdrüsen verödet. Das hält ein Leben lang, dauert pro Achsel etwa 20 Minuten und wird lokal betäubt – kostet allerdings 2.000 Euro und wird nur teilweise von den Kassen übernommen. Günstige ist eine Botox-Injektion in die Achsel. Doch die sorgt lediglich für einen temporären Schweißstopp für ein paar Monate.

Das hilft gegen übermäßiges Schwitzen

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